Klaus sein Tagebuch
 



vom Mittwoch, 29.09.2010 10:22

Habt ihr's schon gemerkt: Auf dieser Seite wird jetzt nichts mehr verändert. Ab sofort steht auch mein Tagebuch auf der neuen Seite unter www.linksdemokraten.de


vom Montag, 27.09.2010 13:54

Ich bin jetzt auf die neue Seite umgestiegen...

Ja, das ist nun wirklich eine Veränderung. Seit gestern schreibe ich nicht mehr hier auf der Seite des Roten Reporters ins Tagebuch - sondern ich fülle das Tagebuch auf der Seite
www.linksdemokraten.de

Aber ich schreibe da natürlich nichts anderes als die letzten acht Jahre hier auf der Seite. Immer kritisch und immer auch hinter die Kulissen guckend...

Aber zur Zeit habe ich( nur ich? ein Riesen-Problem: Wenn ich die neue Seite aufrufe, kommen nur ein paar Schriftzeilen - kein Foto, kein Banner, keine Karikatur...
Ich bin völlig hilflos... Woran kann das liegen?


vom Freitag, 24.09.2010 12:01

Habt ihr 'ne Ahnung was ein Glückstag ist ?

Heute ist Freitag. Mittag ist noch nicht erreicht. Aber (soll ich mich darüber freuen oder ärgern?) bis jetzt habe ich schon sechs Anrufe wegen Müllsäcken bekommen. "Herr Jann, wo krieg' ich Müllsäcke?" - "Herr Jann, sind sie morgen am Heumarkt?" - "Herr Jann, ich hab' noch zwei Rollen. Was mach' ich damit?"- "Herr Jann, nehmen Sie noch Biosäcke?" So geht es heute morgen ununterbrochen...

Na ja, das ist eben Bürgernähe. Und ich lass mich schon mal gerne unterbrechen. Denn ich sitze vor unserem "Blättchen", was ich für morgen früh am Heumarkt produzieren muss. Noch ist viel freier Raum... Aber ich habe jede Menge Themen - vor allem die Stadthalle bleibt Thema Nummer 1. Sicherlich auch morgen früh am Heumarkt. Nur der Regen muss sich bis dahin verziehen... Oder ist der "liebe Gott" etwa auch für den Abriss der Stadthalle?
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Nur ein ganz kurzes Wort zur Sparpaket-Ortsschild-Wette: 1. Wir sind gerade bei Aktion 302 angekommen. Und 2. Meine Wettpartnerin, die "Unternehmerin mit dem linken Herzen" hat die versprochenen 2000 Euro für Kubas Kinder (ihren Wetteinsatz) abgedrückt. Mit einem Lächeln im Gesicht...
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Was würdest Du antworten, wenn ich Dich jetzt fragen würde: Was ist ein Glückstag? Ja, die Antworten können ganz unterschiedlich ausfallen. Ich hatte vor zwei Tagen, am Mittwoch, ein solchen Glückstag. Warum? Morgens, noch vor zehn Uhr, stand eine alte Wülfratherin bei mir vor der Haustür und erfreute mich mit einem dicken Stück Kuchen. Ein Stündchen später ein Anruf: Eine alte Wülfrather bat mich, sie einmal zu besuchen. Sie wolle mir ihre ganzen "Wülfrath-Utensilien" (und sie hat ganz viel davon) vererben. "Bei Ihnen ist das in guten Händen". Dann nach Mittag: Wieder schellt eine alte Wülfratherin. In der Hand ein Packen toller Briefe mit noch tolleren Briefmarken: "Herr Jann, Sie sind doch Sammler. Kann ich Ihnen die Sachen bringen? Ich hab' noch mehr davon...". Sie durfte... Und nachmittags dann noch das: "In der Fußgängerzone treffe ich auf ein halbes Dutzend alter Wülfrather, die hier allgemein als die "Seniorengruppe Abendfrieden" bekannt sind. Wir töttern ein wenig und lachen über dieses und jenes. Und dann kommen die "Jungs" plötzlich mit der Sprache raus: "Klaus, wir machen Dich jetzt zum Ehrenmitglied unserer Gruppe...!" Ich bin erfreut... Ja, und zusätzlich habe ich am Mittwoch noch 17 Unterschriften für die Stadthalle bekommen... Sagt ehrlich, war das nicht ein Glückstag ?


vom Dienstag, 21.09.2010 21:41

Eine echt lebendige Woche...

Ja richtig, ich habe jetzt fast eine Woche lang keinen Ton von mir gegeben - hier im Tagebuch. Das liegt aber keineswegs daran, daß ich nichts zu sagen hätte. Sondern vielmehr am Gegenteil. Es war eine sehr, sehr lebendige Woche - ich könnte sprudeln...

Der Kampf um die Stadthalle bestimmt vor Ort das politische Geschehen. Mit dem Bürgerbegehren gegen den Abriss liegen wir goldrichtig. Wir erleben wirklich zur Zeit "Wülfrath 21". Die Menschen bewegen sich - ganz viele ziehen mit Unterschriftenlisten durch's Dorf. Und die Wülfrather unterschreiben, unterschreiben, unterschreiben...

Am Samstag war ein erster Höhepunkt: Die DLW hatte angekündigt, daß sie am Heumarkt für die Stadthalle Unterschriften sammeln würde. Das ließ das SAK (Stadthallen-Abriss-Kommando) nicht ruhen. Alle Abriss-Parteien (CDU, SPD, FDP, Grüne und WG) taten sich zusammen und wollten "informieren". Doch auf ihrem Standplatz vor der Sparkasse standen sie mutterseelenallein - kein Bürger wollte ihre Information. Da zogen sie in ihrer Not auf den Heumarkt, direkt vor den Stand der DLW. Das Bündel treuerAbriss-Partei-Kameraden wollte jetzt hier "informieren". Doch was mußten sie erleben? Sie wurden angemacht, wurden ausgelacht - und die Wülfrather zogen weiter zum Stand der DLW. In zwei Stunden unterschrieben mehr als 160 Mitbürger das Bürgerbegehren. Und die Abriss-Fans weinten bitterlich...

Und auch heute in der Bürgersprechstunde war der Andrang groß: Weitere 57 Unterschriften kamen zusammen. Und im Laufe des Tages noch mal rund 60...
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Und zwischendurch mußte ich dann auch noch mal nach "auswärts": In Hamm tagte die Arbeitsgemeinschaft der Roten Reporter aus NRW. Und da darf ich ja nicht fehlen. Bei den linken Medienmachern war dann auch die Sparpaket-Ortsschild-Wette ein Thema (die Roten Reporter haben auch zum Erfolg der Wette beigetragen). Und die Roten Reporter waren dann auch lebhaft für "Weitermachen" - zum Beispiel ein Plakat mit allen Aktionsfotos. Oder die Idee, alle Sparpakete aus ganz Deutschland in Berlin vor'm Kanzleramt aufzubauen. Na ja, schau'n wir mal. Die ersten Kontakte zur Umsetzung dieser Ideen sind jedenfalls getan...
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Übrigens: Das neue Rätsel-am-Freitag (RAF) ist auch im Netz. Schaut einfach mal unter www.linksdemokraten.de


vom Mittwoch, 15.09.2010 21:09

Überall : Die Menschen wehren sich wieder...

Man spürt es allerorten: Die Menschen wehren sich wieder. Das ist nicht nur in Stuttgart so. Ich bin sicher: Am Wochenende wird es in Berlin eine mächtige, sehr mächtige Demonstration gegen den unseligen Atom-Deal der Merkel-Regierung geben. Ich fahr' zwar - leider - nicht nach Berlin, aber ich habe mir den uralten Button "Atomkraft - Nein danke" wieder an meine Jacke geheftet...
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Und auch an der "Sozialen Front" brodelt es. Ich seh' das deutlich an der Sparpaket-Ortsschild-Aktion. Sicher, die Wette habe ich gewonnen. Aber die Aktion geht weiter. Täglich, fast stündlich gehen hier neue Aktionsfotos ein. Inzwischen sind wir bei Aktion Nummer 216 angekommen. Und während zu Beginn der "Wette" vielfach Einzelpersonen oder Zweiter/Dreier-Gruppen mit dem Sparpaket vors Ortsschild gezogen waren, sind jetzt fast nur noch Menschengruppen dabei. Und zunehmend auch Bundestags- und Landtagsabgeordnete. Mal sehen wie's weitergeht... Morgen habe ich übrigens ein Treffen mit meiner Wettpartnerin. Ob sie die 2000 Euro für Kubas Kinder schon im Umschlag dabei hat?
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Na, und dann unser Bürgerbegehren zur Rettung der Stadthalle. Ich sag' immer locker "unser Bürgerbegehren". Dabei muss man fein unterscheiden. Das Bürgerbegehren ist von einer überparteilichen Initiative auf den Weg gebracht worden. In dieser Initiative ist der DLW-Fraktionssprecher Dr. Frank Homberg einer von drei Sprechern. Aber zusätzlich ist klar: Wir von der DLW sind auch gegen den Abriss der Stadthalle (zugunsten von ALDI/REWE) und deshalb unterstützen wir das Bürgerbegehren mit voller Kraft. Und da sind wir auch nicht die einzigen: Gestern haben der MGV Sängerkreis und die Gruppe "Young Voices" der Initiative ihre volle Unterstützung zugesagt. Und viele prominente Wülfrather sind mit im Boot - in Kürze gibt's dazu einer Pressekonferenz... Und inzwischen sprudeln die Unterschriften - auch in Wülfrather Geschäften wie Uhren-Gomille, Bonbon-Külchen, in drei Friseur-Salons, im Café Paciello (auf der Goethestraße), bei Haushaltswaren Ellsiepen, am Obst- und Gemüsestand auf der Goethestraße, im Imbiss Pinoccio und im Reisebüro Exner liegen Unterschriftenlisten aus. Es macht Spaß - die Rettung der Stadthalle ist in Sicht. Da können die Bürgermeisterin ("Ich hab' davon nichts gewußt") und auch die Spitzen der Abriss-Parteien noch so wettern und diffamieren - die pure Angst steht in ihren Gesichtern...

Und dann auch noch das: Da tönt die Bürgermeisterin in Presse und Rundfunk von der "fast leerstehenden Stadthalle" (Ich könnte den "Unwissenden" erklären, warum das so ist, und wer da nicht unschuldig ist...). Da wollte die Hauptschule im November in der Stadthalle eine große Schüler-Veranstaltung machen. Und was kam aus dem Rathaus? Eine Absage ! "Die Stadthalle ist nicht mehr zu mieten?" So? Und was ist mit der Veranstaltung Anfang Januar? Wird hier nach Gutdünken entschieden?


vom Montag, 13.09.2010 18:58

Wette gewonnen: Die 200. Sparpaket-Aktion kam aus Eisenach

Von einem ruhigen Montag kann man heute nicht sprechen. Erstens: Die Unterschriftenaktion für das Bürgerbegehren Stadthalle hat begonnen. Meine Angela und ich waren heute morgen - jeder mit einer gut sichtbaren Unterschriftenliste bewaffnet - in der Fußgängerzone. Und es ging praktisch wie von selbst - als hätten die Leute darauf gewartet. Und wir waren auch nicht die Einzigen, die schon in Sachen Stadthalle unterwegs waren - in Geschäften lagen schon Listen aus und immer wurde uns gesagt: "Wir haben eben schon unterschrieben..." Es macht wirklich Spaß...

Und riesigen Spaß macht auch meine/ unsere Sparpaket-Ortsschild-Wette. Vor einer halben Stunde habe ich die Wette gewonnen, denn es kam das 200. Aktionsfoto hier an. Und zwar kam es aus Eisenach in Thüringen. Im Tagebuch auf der neuen Seite unter www.linksdemokraten.de
findet ihr das wunderschöne Foto aus Eisennach. Aber die Aktion geht ja noch bis Ende September weiter. Es werden noch viele Bilder kommen - das bin ich sicher...


vom Samstag, 11.09.2010 20:01

Das Bürgerbegehren gegen den Abriss der Stadthalle ist gestartet...

So, das Bürgerbegehren in Sachen "Stadthalle" läuft. Die drei Initiatoren, die Vorsitzende des Bürgervereins Wülfrath Adelheid Heiden, der Handwerksmeister und Kulturmanager Bernd Kicinski und der DLW-Fraktionsvorsitzende Dr. Frank Homberg haben heute den Startschuss gegeben.

Ab sofort kann unterschrieben und es können auch Listen zum Unterschriftensammeln abgeholt werden. In den nächsten Tagen werden dazu viele Adressen bekannt gegeben werden. Aber für heute ist schon mal klar: Bei mir, Klaus H. Jann, Düsseler Straße 16, Telefon 3651 kann jeder ab sofort "zuschlagen" - man kann unterschreiben und sich auch Listen abholen. Macht schnell Gebrauch davon - bis Anfang Oktober müssen wir mindestens 1500 Unterschriften zusammen haben...


vom Donnerstag, 09.09.2010 17:39

Auch in Wülfrath ein heißer Herbst: Retten wir die Stadthalle?

Aubacke, das wird ein heißer Herbst? DerKampf um die Stadthalle geht in die nächste Runde. Nach einer langen Phase der Geheimnistuerei wollte Bürgermeisterin Panke und ihr Stadthallen-Abreiss-Kollegen Pulido gestern mit einer "Informationsveranstaltung" einen Befreiungsschlag landen. Aber das Vorhaben ging in die Hose: Die Mehrzahl der 90 Zuhörer war nicht für den Abriss der Stadthalle zu gewinnen. Und dabei waren viele Interessierte/Engagierte erst gar nicht mehr zu dem Schönschwätz-Happening gekommen. Denn die Wülfrather sind es leid ständig solche Sätze (wie gestern) zu hören: "Ein Einkaufszentrum braucht eine gewisse Größe, wenn die Ankermieter kommen sollen. Die Stadthalle hat da keinen Platz mehr." Und dann das ständige Gefasel von der "leerstehenden Halle". Wer zum Teufel hat die Stadthalle denn in den letzten Jahren eigentlich überhaupt nicht mehr vermarktet? Wer hat den kleinen Saal "außer Betrieb genommen"? Wer hat die "Stadtschenke" geschlossen? Wer hat die Wohnungen in der Stadthalle leerstehen lassen, nicht mehr vermietet? Systematisch hat man die Halle - vom Rathaus aus - austrocknen lassen? Auch hier brauchen wir - wenn die Halle gerettet wird - eine radikale Kehrtwendung. Die Vermarktung einer solchen Kultur- und Vereinshalle darf kein Nebenbei-Job sein... Ach ja, aber erst werden wir jetzt mal das Bürgerbegehren zum Erfolg führen. Alle warten auf den Start der Unterschriftenaktion...
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Wenn ich an Berlin und an den Atom-"Kompromiss" der Regierung denke, wird mir nur übel. Da haben die doch glatt unsere Sicherheit, unsere Gesundheit verkauft. Oder man kann auch sagen: Diese Regierung ist käuflich... Mir wird da angst und bange. Auf jeden Fall habe ich meinen uralten Button "Atomkraft - Nein danke" wieder rausgekramt und an die Jacke gesteckt.
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Und dann noch: In den nächsten Tagen wird wohl unsere neue Homepage (öffentlich) ans Netz gehen. Die neue Seite (die ihr schon mal unter

www.linksdemokraten.de

besichtigen könnt), ist schon hochaktuell - neues Foto der Woche, neue Mittwochs-Karikatur und ab morgen sogar ein neues Rätsel-am-Freitag (RAF). Und dann könnt ihr da auch (fast) alle Sparpaket-Ortsschild-Aktionen aus ganz Deutschland besichtigen. Bis eben waren es genau 175. Bei 200 Aktionen habe ich die Wette gewonnen...


vom Montag, 06.09.2010 13:02

Heute bei der DLW-Fraktion: Es geht wieder um die Stadthalle

Gleich, um Punkt 20 Uhr, beginnt die erste Sitzung der DLW-Fraktion nach den Sommerferien. Und was meint ihr steht auf der Tagesordnung ganz obenan? Ja klar, das Thema Stadthalle. Das bewegt die Menschen im "Dorf". Am Samstag am Heumarkt gingen unsere Fenster-Plakate mit der Aufschrift "Hände weg von unserer Stadthalle" weg wie warme Semmeln. Und auch bei den Extrablättern hießt es schon lange vor zwölf Uhr: Ausverkauft. Es war wieder äußerst lebhaft rund um unseren "Treff am Roten Hugo" - ganz im Gegensatz zum Stand der SPD nebenan. Da war absolut "tote Hose" und die Sozi-Genossen hätten auch in Ruhe an ihrem Stand "Mensch-ärgere-Dich-nicht" spielen können...
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Ansonsten: Bei der Sparpaket-Wette liege ich jetzt bei genau 151 Ortsschild-Aktionen bundesweit. Das letzte Foto kam aus dem Allgäu. Und in Hannover hatten zwei ältere Genossinnen ein riesengroßes Sparpaket auf den Marktplatz geschleppt - aber leider war weit und breit kein Ortsschild zu sehen. Also nix für die Wette...

Und unsere neue Homepage ist fast fertig. Matthias und Sascha, die Super-Bastler, haben's fast geschafft. Wie gesagt: Unter www.linksdemokraten.de könnt ihr die Seite erstens schon mal besichtigen und zweitens mir auch (von dieser Seite aus) mal eure Meinung schreiben.


vom Freitag, 03.09.2010 21:21

Das neue Extrablatt. Diesmal mit einem Fenster-Plakat...

Heut' kann ich es kurz machen. Der Tag war wenig aufregend. Zwei Aktionsbilder - aus Münster und Bielefeld - trudelten zur Sparpaket-Wette ein. Und sonst gab's nur Arbeit. Das Extrablatt für morgen (Auflage 150 / Schwerpunkt Stadthalle) liegt gedruckt neben mir. Und alle, die sich morgen ein Blättchen am Stand holen, bekommen noch ein Fenster-Plakat mit der Aufschrift "Hände weg von unserer Stadthalle" dazu. Auf das diese Losung bald überall zu lesen ist...

Warst Du übrigens schon auf der Homepage
www.linksdemokraten.de ?


vom Donnerstag, 02.09.2010 18:28

Sie prügeln den "Hombi" - und meinen die Wülfrather und Wülfratherinnen

In der Stadthallen-Frage geht es inzwischen hoch her. Vor Wochen noch glaubten die Kullturtempel-Abreisser, sie wären schon am Ziel und die Stadthalle Geschichte. Doch die Zeit der Resignation (bei den Wülfrathern) ist vorbei. Neuer Kampfgeist ist erwacht. Und der Fraktionsvorsitzende unserer DLW-Fraktion, Dr. Frank Homberg ("Hombi") hat die Abriss-Riege tüchtig aufgescheucht. Jetzt pinkeln sie, Politiker von CDU und WG (heute in der WZ) unseren "Hombi" an und versuchen mit Nebensächlichkeiten wieder Boden zu gewinnen. Doch da ist nichts mehr zu machen - die Bürgerbegehren-Lawine rollt. Unser "Hombi" ist nicht alleine - immer mehr Wülfrather stellen sich auf seine, auf unsere Seite... Ich habe heute auch einen Leserbrief geschrieben. Wenn ich das technisch hinkriege, wird der Leserbrief jetzt hier stehen:

Leserbrief

"Zugegeben: Der Ton der Auseinandersetzung um die Stadthalle wird rauer. Und das nicht ohne Grund. Die Damen und Herren vom SAK (Stadthallen-Abriss-Kommando) stehen mit den Rücken zur Wand. Es wird einsam um sie. Immer mehr Wülfrather und Wülfratherinnen erkennen: Es gibt nicht nur „Stuttgart 21“ – es gibt auch „Wülfrath 21“. Und der Widerstand gegen diesen unsinnigen Stadthallen-Abriss-Beschluss wächst von Tag zu Tag.

Da nutzt es wenig, dass Bürgermeisterin Panke von einem „gültigen Ratsbeschluss“ spricht. Aus Angst vor der Bevölkerung ist der Beschluss nichtöffentlich, hinter den Kulissen, beschlossen worden – keiner kennt ihn. Und dann auch noch zu behaupten, „die DLW-Fraktion sorge für unnötige Verunsicherung der Bürger und Bürgerinnen und das sei nicht zielführend“ verursacht nur Kopfschütteln. Wer verunsichert denn hier mit dem Abriss-Beschluss die Bevölkerung und wessen Politik ist nicht zielführend? Die DLW jedenfalls hat ein klares Ziel: Sie will den Abriss der Stadthalle verhindern.

Und das CDU und WG jetzt über den DLW-Fraktionsvorsitzenden Frank Homberg herfallen ist schnell zu erklären: Den Herren steht das Wasser bis zum Hals. Mit irgendwelchen Nebensächlichkeiten versuchen sie vom Thema „Stadthallen-Abriss“ abzulenken. Wie kommt zum Beispiel Herr Mielke (WG) zu der Behauptung „Wir alle gemeinsam haben Herrn Pulido beauftragt...“ ? Nirgendwo und an keiner Stelle hat die DLW Herrn Pulido beauftragt, unsere Stadthalle abzureissen und an diese Stelle einen ALDI-REWE-Bunker bauen zu lassen.

Das Bürgerbegehren gegen den Abriss der Stadthalle wird Klarheit bringen. Viele, viele Wülfrather warten nur noch auf den Start der Unterschriftensammlung. Und viele prominente Wülfrather, über alle Parteigrenzen hinweg, werden mit der Initiative Bürgerbegehren für den Erhalt der Stadthalle kämpfen".

Klaus H. Jann, Wülfrath, Düsseler Straße 16
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Zur Sparpaket-Wette kann ich es heute kurz machen: Gestern kamen Fotos von 10 neuen Aktionen hier an. Wir liegen jetzt bei insgesamt 147 Ortsschild-Aktionen. Und es geht weiter... Wir haben es übrigens heute mit unseren Wülfrather Ortsschild bis auf die Startseite der LINKEN in Berlin geschafft - www.die-linke.de
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Und weiter geht es (noch hinter den Kulissen) auch mit unserer neuen Homepage. Nicht mehr lange müßt ihr das Schneefoto auf dieser Seite ertragen. Gestern Abend hat hier der "Homepage-Kreis" stundenlang getagt. Die Seite wächst. Und ihr könnt das Wachsen sogar schon beobachten - unter www.linksdemokraten.de


vom Dienstag, 31.08.2010 21:53

Die Schauspielerin Doro Walda macht mit...

Was ich gestern vermutete ist eingetroffen: Die Bürgersprechstunde heute Morgen war wieder ein Renner. Über 35 Besucher und Besucherinnen in anderthalb Stunden - das muss uns erst einmal einer nachmachen. Und ganz toll: Beinahe jeder Zweite wollte für die Stadthalle unterschreiben oder sich eine Unterschriftenliste abholen. Widerstand gegen den Stadthallen-Abriss ist im Dorf voll im Trend.

Dazu gehört auch, daß die Westdeutsche Zeitung heute einen großen Artikel (den Aufmacher) unter der Überschrift "Neue Mitte auf dünnem Eis" (über die Stadthallen-Rettungs-Aktivitäten der DLW) brachte. Und dieser Artikel hat die Abriss-Riege im Rathaus so nervös gemacht, daß die Bürgermeisterin Dr. Panke schon kurz nach Mittag eine Pressemitteilung verschickte, in dem sie einiges "klarstellte" (was keiner nachprüfen kann) und sich schließlich mit den Worten "Die Äußerungen der DLW-Fraktion sorgen für eine unnötige Verunsicherung unserer Bürgerinnen und Bürger und sind nicht zielführend" meldete.

Ja, an solchen Äußerungen merkt man: Die Stadthallen-Abreisser stehen mit dem Rücken zur Wand . Sie merken nichts mehr. Wer verunsichert eigentlich die Wülfrather in der Stadthallenfrage? Und wessen Politik (und Handeln) ist nicht zielführend? Die DLW jedenfalls hat - mit der Mehrheit der Wülfrather - ein klares Ziel: Den Erhalt der Stadthalle. Und deshalb können wir über solche Presse-Verlautbarungen nur lachen...

Ich hab' es gestern schon mal geschrieben. Es gibt nicht nur Stuttgart 21. Es gibt auch Wülfrath 21. Auch hier ist lautstarker Widerstand angesagt. Und der wird kommen. Die Initiative für das Stadthallen-Bürgerbegehren wird von immer mehr prominenten Wülfrathern getragen. Heute kam die populäre Schauspielerin Doro Walda dazu: "Ich will helfen, daß die Stadthalle bleibt" sagt sie zur Begründung für ihr Engagement...
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Und die Sparpaket-Wette? Die hat heute mal ein kleines Päusschen eingelegt. Nur zwei Aktionen - in Moordorf (Niedersachsen) und Glienicke-Nordbahn (Brandenburg) wurden gemeldet. Bis zum Wetten-Gewinn fehlen jetzt nur noch 63 Fotos... Meine Wettpartnerin soll sich schon mal warm anziehen...


vom Montag, 30.08.2010 19:35

Die "Wuppertaler Festwoche" ist vorbei. Und die Sparpaket-Wette läuft weiter...

So, nach fast einer Woche melde ich mich hier im Tagebuch zurück. Die "Wuppertaler Festwoche" (so sagt man hier im Rheinland, wenn sich die Festtage häufen...) ist vorbei. Ich bin jetzt richtige 70 - und ganz viele von Euch haben mich daran tagelang - aber ganz nett - daran erinnert. Ich bin fast in Briefen, Mails und in Anrufen erstickt. Aber es hat auch gut getan. Und ich sage allen schon mal hier: Danke. Danke. Danke.
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Vor allem die vielen "Geschenke" in Form von Sparpaket-Ortsschild-Aktionen haben mich munter gemacht. Bis heute, genau 31 Tage vor dem Ende der Wette, hat's schon 135 solche Aktionen in 135 Städten und Gemeinden gegeben. In 13 von 16 Bundesländern - in Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein konnten sich die Genossen immer noch nicht aufraffen... Heute sind bisher Bautzen (in Sachsen) und Schwaan (in Meck-Pom) dazugekommen. Ich find' das großartig...
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Aber es gibt natürlich nicht nur die Wette. Als ein besonderes Geburtstagsgeschenk betrachte ich auch, daß es jetzt bei uns eine Initiative von prominenten Wülfrathern gibt, die ein Bürgerbegehren gegen den Abriss der Stadthalle anschieben. Schon bald wird mit dem Sammeln von Unterschriften begonnen werden. Im ersten Anlauf werden wir rund 1400 Wülfrather und Wülfratherinnen für das Bürgerbegehren gewinnen müssen. Und da ist ganz klar: Da müssen viele an einem Strick ziehen, viele müssen mit Unterschriftenlisten losziehen.

Deshalb: Wer Unterschriften für die Stadthalle sammeln will, kann sich schon jetzt bei mir melden. Er bekommt dann sofort eine Liste. Also sagt Bescheid: Klaus H. Jann, Düsseler Straße 16 und jannrore@t-online.de

Wir müssen uns tief einprägen :
Es gibt nicht nur Stuttgart 21 -
es gibt auch Wülfrath 21.

Wir wehren uns wie in Stuttgart. Widerstand gegen den Abriss der Stadthalle ist angesagt...
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Morgen früh ist wieder Bürgersprechstunde in unserem Linken Laden. die zweite nach den Sommerferien. Am letzten Dienstag war die Hölle los - über 60 Besucher. Und was wird morgen sein?


vom Mittwoch, 25.08.2010 23:14

Wahnsinn : Heute 21 Aktionen vor'm Ortsschild...

So, heute mach' ich's kurz. Kaum hatte ich gestern (oder vorgestern) hier im Tagebuch von "Geschenken" zu meinem Geburtstag philosophiert, da prasseln die "Geschenke" in Form von Ortsschild-Aktionen auch schon auf mich nieder. Es ist kaum zu glauben, aber heute gab es Fotos von 21 neuen Aktionen. Wir sind jetzt schon bei 95 von 200 für die Wette notwendigen Sparpaket-Happenings angekommen. Und heute gab's auch eine sehr konkrete Hilfe: Die Bundesgeschäftsstelle der LINKEN in Berlin hat alle Kreise und Landesgeschäftsstellen zur Teilnahme an der Wette aufgerufen... Erstes Echo: Heute waren auf der Bilderseite meiner Genosssin Bettina

www.sparpaketwette.wordpress.com

über 300 Besucher. Ein Rekord. Und wir sind noch längst nicht am Ende angekommen. Was wird morgen sein? Und Geburtstag habe ich doch erst am Freitag...


vom Mittwoch, 25.08.2010 23:14

Wahnsinn : Heute 21 Aktionen vor'm Ortsschild...

So, heute mach' ich's kurz. Kaum hatte ich gestern (oder vorgestern) hier im Tagebuch von "Geschenken" zu meinem Geburtstag philosophiert, da prasseln die "Geschenke" in Form von Ortsschild-Aktionen auch schon auf mich nieder. Es ist kaum zu glauben, aber heute gab es Fotos von 21 neuen Aktionen. Wir sind jetzt schon bei 95 von 200 für die Wette notwendigen Sparpaket-Happenings angekommen. Und heute gab's auch eine sehr konkrete Hilfe: Die Bundesgeschäftsstelle der LINKEN in Berlin hat alle Kreise und Landesgeschäftsstellen zur Teilnahme an der Wette aufgerufen... Erstes Echo: Heute waren auf der Bilderseite meiner Genosssin Bettina

www.sparpaketwette.wordpress.com

über 300 Besucher. Ein Rekord. Und wir sind noch längst nicht am Ende angekommen. Was wird morgen sein? Und Geburtstag habe ich doch erst am Freitag...


vom Dienstag, 24.08.2010 22:03

Ein Lob für Monschau und Wuppertal

Was gibt's Neues von der Sparpaket-Wette? Zum einen zwei neue Aktions-Fotos - aus Monschau (in der Eifel) und aus Wuppertal (bei uns um die Ecke). Und dann eine ganz tolle Information: Die Bundesgeschäftsstelle der LINKEN in Berlin wird ab sofort die Sparpaket-Wette voll unterstützen. Schon morgen wird's im neuen Newsletter stehen. Dann folgt ein Brief an alle Kreisverbände und auch auf der Bundesseite der LINKEN soll die Wette in Kürze zu finden sein... Bis vor Kurzem war ich noch über den Ausgang der Wette skeptisch, aber langsam glaube ich auch... Meine Genossin Bettina aus Bochum ist sogar der Meinung, daß wir bis Ende August die "100" bei den Aktionen knacken werden... Da bin ich noch skeptisch...

Aber heute wurde ich auch angenehm überrascht: Etwas früh (eigentlich ist erst Freitag der Festtag) kam heute der erste Glückwunsch zu meinem 70. Geburtstag an. Und was war als "Geschenk" im Brief? Die Zusage, daß am 15. September in Eisenhüttenstadt vor's Ortschild gezogen wird. Solche Geschenke wünsche ich mir in den nächsten Tagen noch mehr...
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Aber Schluß mit solchem Geburtstags-Geschwafel. Heute haben wir hier den politischen, den heißen Herbst eröffnet. Zur ersten Bürgerstunde nach den Ferien kamen über 60 (!) Besucher. Sie kamen erstens zu unserer Müllsackbörse und wollten zweitens mit uns diskutieren, wie es mit der Stadthalle weitergeht. Unser Team (Rudi, Jürgen und ich) waren hellauf begeistert...


vom Montag, 23.08.2010 23:38

Morgen werden wir den Wülfrather "Müllnotstand" beenden

So, der Montag geht langsam zuende. Der Blick geht noch ein wenig zurück: Am Samstag sieben Ortsschild-Aktionen, am Sonntag zwei und heute kam nur ein schönes Foto aus Wabern (in Hessen). Aber immerhin haben wir jetzt 71 Aktionen dokumentiert. Vor allem auf der Seite der Roten Reporterin Bettina aus Bochum

(www.sparpaket.wordpress.com).

Und zum Blick zurück gehört auch mein "Muntermachen" der LINKEN-Genossen und Genossinnen im Kreis Herford. Die hab' ich am Samstag bei der Kreismitgliederversammlung auf die nächsten Kämpfe vor Ort "eingestielt".

Aber jetzt schaun wir nach vorne: Morgen früh eröffnen wir die nächste Polit-Runde vor Ort. Ab 10.30 Uhr werden Rudi, Jürgen und ich die Bürger-Sprechstunde mit Müllsackbörse starten. Ich bin sicher: Es gibt Andrang...

Ach, und dann der kommende Samstag. Am Extrablättchen bastele ich schon. Aber am Samstag gibt es eben mehr als nur ein Blättchen. Ratet mal, was? Ich will Euch einen Tipp, ein Tipp aus der Geschichte geben: Am 27. August vor genau 70 jahren kreisten - es war ja Krieg - die ersten britischen Bomber über Velbert. Aber auch die konnten nicht verhindern, daß um die Mittagszeit im Velberter Krankenhaus ein kräftiger Junge geboren wurde. Die Eltern nannten ihn... nein, ich will es Euch nicht zu leicht machen... Denn der Junge von damals soll am Samstag (von 10 Uhr an) bei uns auf dem Heumarkt gefeiert werden. Ahnt ihr was?


vom Freitag, 20.08.2010 21:49

Darmstadt, Viersen und Vorderweidenthal...

Heute war ein ruhiger und sonniger Tag. Aber auch an ruhigen Tagen geht die Sparpaket-Wette munter weiter. Heute haben sich Mitmacher aus drei Bundesländern mit Fotos von Ortsschild-Aktionen gemeldet: Aus Darmstadt (Hessen), aus Viersen (am linken Niederrhein/NRW) und Vorderweidenthal (Rheinland-Pfalz). Und morgen, da bin ich ganz sicher, werden vielerorts Leute mit Sparpaketen durch ihre Stadt ziehen...
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Ich zieh' auch. Aber zuerst werde ich gefahren. Mein Sohn Sascha bringt mich nach Herford, wo ich dann in einer Kreismitgliederversammlung der LINKEN zum Thema "Kommunen in Not" refrieren soll. Und was ist mein Honorar? Das die Genossen mit mir vor ihr Ortsschild ziehen... Ich bin sicher: Die machen das !
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Und eine Randbemerkung zur Wülfrather Kommunalpolitik. Speziell zu den Wülfrather Grünen. Früher, ganz früher, fand ich die Grünen recht gut. Und früher hatten die auch akzeptable Positionen. Aber heute sind die Grünen (vor allem in Wülfrath) so überflüssig wie ein Kropf. In einem Sommer-Interwiev mit der WZ haben sie jetzt "die Hose runtergelassen" - sie sind eindeutig ins Lager der SAK (Stadthallen-Abriss-Kommando) übergewechselt. Mit diesen einleuchtenden Argumenten "Es geht eben nicht anders" (Vorsitzender May) und "Eine reine Entscheidung des Kopfes, weil es keine Aklternative gibt" (Ratsfrau Weskott). Selten habe ich solchen Schwachsinn gehört... Die Zeiten einer Jutta von Hoegen oder eines Günther Röpert sind längst vorbei. Die Grünen sind bei uns echt überflüssig.... Hoffentlich merken die Wähler das...


vom Donnerstag, 19.08.2010 20:41

Ein neues Auto. Dafür aber kein neues Ortsschild-Foto...

Hurra. Ich habe ein neues Auto. Beim Renault-Händler in Wuppertal mußte ich mich heute von meinen geliebten
Honda (der mir immerhin 12 Jahre und fünf Monate treue Dienste leistete) verabschieden. Dafür aber dürfte ich einen funkelnagelneuen Renault Kangoo vom Hof fahren. Oder besser gesagt: Mein Sohn Sascha durfte ihn fahren, denn ich bin - trotz über fünfzigjähriger Fahrpraxis - noch nie mit einem Automatic gefahren. Aber eben habe ich mich doch getraut und morgen früh bekomme ich von Sascha noch einige richtige Fahrstunden...
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Also, ihr merkt: Die Freude ist groß. Doch dafür - man kann eben nicht alles haben - ist heute noch kein Foto von irgendeiner Ortsschild-Aktion angekommen. Gestern war dagegen in Sachen Wette ein toller Tag: Bis Mitternacht kamen insgesamt 13 Fotos aus 13 Städten hier an... Ihr wißt ja inzwischen: Wer die Fotos sehen will:
www.sparpaketwette.wordpress.com
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Und noch etwas war gestern berichtenswert: Unser alter Genosse Paul Stegmann (der gute Mensch von Cuba-Si) wurde gestern 88 Jahre alt. Wir waren zum gratulieren vor Ort - Genossen aus Velbert und Wülfrath. Wir haben tüchtig Kuchen gegessen ("Ein Leben ohne Kuchen ist möglich. Aber sinnlos"). Und Paul hat sich gefreut...


vom Mittwoch, 18.08.2010 20:09

Ich grüße die Genossen im Odenwald. Und in Altötting...

Die Sparpaketwette läuft und läuft und läuft. Heute sind gar Fotos von 9 weiteren Ortsschild-Aktionen eingetrudelt. Aus Altötting in Bayern (wirklich vor'm Ortsschild und nicht vor'm Dom...) und aus acht Gemeinden im hessischen Odenwald. Ganz toll. Ich bin hocherfreut....
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Und ebenso hocherfreut bin ich über einen "Offenen Brief" des Wülfrather Schreinermeisters und Kultur-Freaks Bernd Kicinski zum Thema "Stadthallen-Abriss". Bekanntlich hat sich eine Mehrheit von Rathaus-, Bau- und Stadtrats-Bürokraten zusammengefunden und den Abriss des Wülfrather Kulturtempels, der Stadthalle festgelegt. Hinter verschlossenen Türen und ohne die Meinung der Bevölkerung zu berücksichtigen. In der Presse hantiert das SAK (Stadthallen-Abriss-Kommando) schon mit Abriss-Terminen und Baubeginn für den ALDI-REWE-Bunker. Ein mögliches Bürgerbegehren übersehen die schlicht...

Da hat der Bernd Kicinski den Damen und Herren vom SAK mit seinem "Offenen Brief" tüchtig den Scheitel gezogen und zum Kampf um den Erhalt der Stadthalle aufgerufen. Ich bin ganz ehrlich: Der Brief vom Bernd und die Gespräche, die ich in den letzten Tagen mit nicht unwichtigen Wülfrather Bürgern führte, haben mir neuen Mut gemacht. Noch ist die Stadthalle nicht verloren. Wir werden kämpfen... Denn, wenn alles abgerissen, wenn alles geschlossen ist, warum sollen wir dann noch für ein selbständiges Wülfrath eintreten?

Liebe Frau Bürgermeisterin Panke, wollen Sie wirklich als die Wülfrather Untergangs-Präsidentin in die Geschichte eingehen? Lesen Sie noch einmal genau den Brief von Bernd Kicinski durch und helfen Sie dann, die Stadthalle zu retten. Dann haben sie ein Denkmal verdient...


vom Dienstag, 17.08.2010 22:59

Goggle - Es ist nicht alles schlecht...

Der Tag geht langsam zuende. Meine Angela hat sich noch einmal ein paar Tage von mir "frei genommen". Sie sammelt bei ihrer Uralt-Freundin Binni Kraft für die nächste Woche - die "Wülfrather Festtage" (40 Jahre Roter Reporter und 70 Jahre Klaus H. Jann) werden nicht einfach sein. Hinter meinem Rücken höre ich schon, daß am 28. August auf dem Heumarkt "etwas los sein wird"...

Heute war, was die Sparpaket-Wette betrifft, ein erfolgreicher Tag : Bünde, Giersleben, Güsten, Bochum und Ilberstedt haben Bilder von ihren Ortsschild-Aktionen geschickt. Und wenn ihr mal bei Goggle "Sparpaket-Wette" eingebt, stoßt ihr auf 415 Einträge zu diesem Thema. Es ist also nicht alles schlecht bei Goggle...

Und morgen werde ich ich dann wohl auch mal zur Stadthalle äußern. Das Thema liegt mir echt schwer im Magen...


vom Montag, 16.08.2010 22:56

Diesen Montag muss ich schnell abhaken...

Heute war NIX - ich war nicht im Zirkus; es gab kein neues Ortsschild-Foto und auch mein neues Auto konnte ich noch nicht mitnehmen... Und dazu immerfort nur Regen...

Nur einen Lichtblick gab's: "Das Bündnis für Engagement - Geben gibt" in Berlin informierte mich, daß Mitbürger mich für den Deutschen Engagementpreis 2010 vorgeschlagen haben. Schön - kann ich da nur sagen...

Und am Samstag soll ich in Herford bei den LINKEN über das Thema "Kommunalfinanzen" reden. Auch schön...


vom Sonntag, 15.08.2010 20:09

Hier bin ich wieder... Das große Schweigen ist vorbei...

Wülfrath hat mich wieder... Und keiner merkt's... Nur an meinem Anrufbeantworter merke ich: Wenn die DLW einmal Urlaub macht, bricht hier in Wülfrath der Müllsack-Notstand aus. Das ist zwar schlimm, aber erst bei der Bürgersprechstunde am 24. August geht es wieder richtig los...
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Ich hatte zwar meinen Laptob mit im Urlaub und auch
'ne Menge Geld für freischwebenden Internetz-Zugang ausgegeben - aber richtig geklappt hat es eigentlich nicht. Ihr habt das sicherlich am Tagebuch gemerkt. Was immer ich auch sagen wollte, die Infos gingen nicht raus... Aber jetzt scheint eben auch im Tagebuch wieder die Sonne (auch wenn es in Wirklichkeit in Wülfrath in Strömen regnet).

Aber natürlich war der Urlaub in Lychen wieder eine runde Sache. Und - die Welt ist klein - zum erstenmal habe ich dort im Waldhotel noch andere Gäste aus Wülfrath getroffen. Die Freude war groß. Und Freude hat es mir auch gemacht, daß die linken Freunde in Lychen sich ein auch Sparpaket gebastelt haben und in meinem Beisein vor ihr Ortsschild gezogen sind...
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Ja überhaupt die Sparpaket-Wette: Während ich in den ersten Tagen der Wette echt gezittert habe, seh' ich jetzt auch bei der Wette die Sonne scheinen. Schon in 12 von unseren 16 Bundesländern sind Genossen und andere Sparpaket-Betroffene vor ihr Ortsschild gezogen. Nur in Hamburg, Schleswig-Hostein, Bremen und Rheinland-Pfalz ist noch Aktions-Funkstille. Aber in 39 Städten haben sich die Genossen schon vor ihr Ortsschild bewegt - darunter mit 11x NRW als Spitzenreiter, gefolgt von Thüringen mit 6 Aktionen. Und laufend gehen neue Bilder hier ein - und die könnt ihr dann immer unter

www.sparpaketwette-wordpress.com oder

www.sparpaket-annahme-verweigert.de

nachschauen. Und auch so etwas passiert: In Erfurt ist eine Genossin voll Optimismus von Ortsschild zu Ortsschild gezogen und hat Fotos gemacht. Doch leider hatte sie kein Sparpaket mit. Und: Da macht meine Wettpartnerin nicht mit: "Ohne Sparpaket gilt nicht" läßt sie mich wissen. Und so muss ich auf rund 10 Fotos verzichten... Aber ich bin sicher: Erfurt macht weiter mit...
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Ach, und morgen wird dann ein ganz besonderer Tag: Erstens wird mein Enkel Leo fünf Jahre jung (und wir gehen in den Zirkus) und zweitens bekomme ich morgen ein neues Auto. Nach über 12 Jahren muss ich mich von meinen treuen Honda verabschieden und steige auf einen Renault-Kangoo um. Aber natürlich kommt sofort wieder eine Friedenstaube ans Heck...


vom Montag, 02.08.2010 12:35

Lychen ist ein (linke) Flößerstadt

So, jetzt melde ich mich direkt aus meinem Urlaubs-Paradies. Es ist das uckermärkische Lychen, nur rund 20 Kilometer von Merkelshausen (man kann auch Templin sagen) entfernt. Hier im "Dorf" wählen die Leute links. Und so ist auch der Bürgermeister "einer von uns". Und noch etwas Erfreuliches habe ich eben entdeckt: Als ich an der Rezeption meine mir nachgeschickten Tageszeitungen ("Westdeutsche Zeitung", "Rheinische Post" und "Neues Deutschland" abholte, stellte ich fest, daß außer mir noch fünf (!) Feriengäste das ND nachgeschickt bekommen... Ich hoffe, ich finde die... Dann gründen wir hier eine Urlaubs-Parteigruppe...

Und auch hier im Paradies (ich war allerdings noch nicht im See) kriege ich natürlich mit, daß die Sparpaket-Wette gut läuft. Übermorgen ziehen im Kreis Aurich (Ostfriesland) die Leute vor ihr Ortsschild. Und am Donnerstag im rheinischen Jülich. Mal sehen, ob wir auch hier im Lychen was hinkriegen...


vom Donnerstag, 29.07.2010 21:33

Ich bin dann mal eben kurz weg...

Ja, so kann man es umschreiben, wenn man Urlaub hat. Ich hab' seit heute Urlaub. Und ich melde mich jetzt kurz aus Tangermünde an der Elbe. Aber die "Revolution" kommt in Wülfrath deshalb nicht zum Erliegen. Und auch die Sparpaket-Wette geht unvermindert weiter. Mein Sohn Sascha ist hier in meine Fußstapfen getreten. Kein Aktionsfoto geht verloren... (Alles klar, Sascha? Kommste am PC mit den vielen Mails zurecht?)

Übrigens: Zwei unserer aktiven Roten Reporter und Reporterinnen aus NRW, die Bettina aus Bochum und der Olaf aus Essen, haben zum Thema "Sparpaket und Wette" eigene Internetseiten gebastelt. Da findet ihr ab sofort auch die Aktionsfotos wieder. Also klickt hier:

www.sparpaketwette.wordpress.com

und

www.sparpaket-annahme-verweigert.de

Und dann denkt morgen an mich: Ab 11 Uhr gehe ich in der Elbe baden. Und ich hoffe meine Angela auch.


vom Sonntag, 25.07.2010 10:50

Guten Morgen, liebe Tagebuch-Besucher !

Es ist Sonntag. Urlaubs-Sonntag. Und auch noch recht früh am Morgen. Eigentlich sind um diese Zeit nur selten und nur wenige Besucher auf unserer Seite. Aber heute? Heut' ist das mal ganz anders. Schon früh am Morgen haben wir jede Menge Besuch. Warum? Was ist der Grund? Ist es die Wette? Oder ist es das geplante Bürgerbegehren gegen den Abriss der Stadthalle? Wie auch immer - herzlich willkommen !

Gestern hatten wir hier in Wülfrath unsere Sparpaket-Ortsschild-Aktion. Rund ein Dutzend Wülfrather sind mit uns vor's Stadtschild gezogen. Es war eine richtig gute Aktion, politisch und lustig. Leider - aber das habe ich Euch ja schon erklärt - können wir auf dieser Seite keine Fotos mehr reinstellen. Aber wenn ihr ein schönes Foto von der Âktion sehen wollt, klickt doch einfach mal

www@dielinke-nrw.de

an. Auf der Landesseite der LINKE in NRW ist der Start der Wette in NRW schön "gewürdigt" worden... Tja, und nun brauchen wir weitere schöne Bilder...
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Gut, daß ich heute schon "gut drauf" bin. Denn jetzt eben schellte es bei uns. Vor der Haustür stand eine Nachbarin: "Kann ich wohl ein paar Müllsäcke haben...?"
Na klar hat die Frau ihre Müllsäcke bekommen - wir sind eben volksnah. Auch Sonntagsmorgen...
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Und dann noch: Heute kommt meine Angela aus dem Urlaub zurück. Sie war eine Woche mit ihren Eltern in Österreich. Am Essener Bahnhof muss ich sie abholen.
Hoffentlich kommen die Züge in Düisburg (nach den schrecklichen Ereignissen) wieder durch...


vom Freitag, 23.07.2010 22:33

Die Wette, die Stadthalle und Mitleid mit der CDU...

Eigentlich ist jetzt Urlaubszeit. Aber viel merke ich nicht davon. Meine Wette - 200 Aktionen mit "Sparpaketen" vor Ortsschildern - schlägt schon nach wenigen Tagen hohe Wellen und hält mich mächtig in Trab. Aus ungefähr 25 Städten gibt es inzwischen Mitmach-Rückmeldungen. Und zwar quer durch unser Land. Neun von den 16 Bundesländern sind schon dabei. Und das Tollste: In Berlin-Hellersdorf hat heute schon die erste Aktion stattgefunden (Schade das ich auf dieser Seite kein Foto mehr zeigen kann...). Wir ziehen hier in Wülfrath morgen vor das Ortsschild... Und in Markkleeberg (bei Leipzig) werden am Montag Bürger (gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Axel Troost) vor's Stadtschild ziehen...
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Aber es gibt natürlich nicht nur die Wette. Vor Ort gibt es noch das ganz dicke Problem Stadthalle. Hinter den Kulissen hat sich in nicht-öffentlicher Sitzung eine Stadtrats-Mehrheit für den Abriss unseres Kulturtempels
ausgesprochen. Natürlich gegen die Stimmen der DLW. 'ALDI statt Stadthalle' ist mit uns nicht zu machen. Und mehr noch: Gestern Abend haben bei uns im Linken Laden Stadthallen-Verteidiger zusammengehockt und dabei beschlossen: Es soll ein Bürgerbegehren gegen
den Abriss der Stadthalle geben... Jetzt werden die Vorbereitungen getroffen...
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Und dann lese ich in der Zeitung, daß im Stadtrat die CDU mit ihrem Konzept von den anderen Parteien "niedergeknüppelt" wurde. Arme CDU. Mir kommen fast die Tränen. Und dabei wollte die CDU doch nur Wülfrath mal eben mit dem Rasenmäher niedermachen. Mehr nicht... Gut, das die CDU im Rathaus keine Mehrheit mehr hat... Oder steht in Kürze eine Vereinigung mit der Peetz-Mielke-Gruppe an?


vom Mittwoch, 21.07.2010 21:56

So. Das ist die neue Wette zum Sparpaket...

Eigentlich wollte ich die neue Wette erst am Wochenende öffentlich machen. Doch ich habe mich mit meiner Wettpartnerin geeinigt: Ich darf ab sofort mit den "Vorbereitungen" beginnen. Denn immerhin habe ich den schwereren "Part" bei dieser Wette. Ich muss Leute in 200 Städten überzeugen, daß sie... Aber lest selbst. Hier kommt der Aufruf/Hintergrund zu der Wette :
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Das Sparpaket, die Wette... Und : In wie vielen Städten ziehen erboste Leute vor das Ortsschild ?

Polit-Wetten (die politisch einen Sinn machen) sind mein Ding. Erinnert Ihr Euch noch an das „Glückwunschbuch“ zum 50. Geburtstag von Kuba? Oder an die Ortschild-Wette zum Gründungsparteitag der LINKEN? Oder auch an die Ratsherren-Nikolaus-Wette?

Jetzt hab' ich mich wieder auf eine ähnliche Wette eingelassen. Und die hat mit dem "heißen Herbst" und dem Sparpaket aus Berlin zu tun. Und die Wette ist eigentlich auch die Fortsetzung des sogenannten „Wülfrather Appells“. Vielleicht habt ihr es ja mitbekommen: Hier in NRW hatte die Landesarbeitsgemeinschaft "Rote Reporter" für den 8. Juli unter diesem Namen zu lokalen Aktionen gegen das Sparpaket aufgerufen. In rund 20 Städten sind Genossen (und andere) dem Aufruf gefolgt und sind auf die Straße und vor die Rathäuser gezogen...

Und dann passierte folgendes: In Wülfrath gibt es eine Unternehmerin mit einem "linken Herzen". Diese Frau war ganz früher einmal (in ihrer Sturm- und Drangzeit) bei uns in der SDAJ. Später hat sie das Unternehmen ihrer Eltern übernommen. Der Kontakt zwischen uns ist aber geblieben. Die Frau spricht mich nach unserer Wülfrather Aktion an: "Da habt ihr ja wieder was losgetreten. Aber so etwas klappt doch nur in Wülfrath. Woanders ist doch Schweigen..." - Ich halte dagegen: "Nein, diese Stimmung ist überall. Wart' ab..." Es ging hin und her und dann entstand die Wette:

Ich hab' gewettet, das es mir/uns gelingt, bis Ende September in mindestens 200 Städten und Gemeinden in Deutschland Leute zu bewegen, mit einem dicken "Sparpaket" mit der Aufschrift "Annahme verweigert" vor ihr jeweiliges Ortsschild zu ziehen (und dann ein Foto zu machen...).

Und meine Wettpartnerin ist auch großzügig: Wenn es mir gelingt die Wette zu gewinnen, zahlt sie für jede Stadt-Aktion (Foto) 10 Euro für die Aktion "Milch für Kubas Kinder". (Wenn ich verliere, muss ich 1000 Euro an die gleiche Aktion bezahlen...)

Jetzt steh’ ich da. Ich weiß: 200 Städte, das schaff’ ich nur mit Euch...

Und deshalb jetzt meine Frage: Kann ich Euch, einen von Euch für diese Wette gewinnen? Kann die Partei/die Parteien mir (und damit uns allen) dabei helfen? Denn die Aktion wäre doch ein wunderschöner Auftakt in den heißen Herbst. Und unsere Genossen bewegen sich wieder mal bundesweit...

Ich würde mich freuen, wenn ich von Euch hören würde...

Herzliche und rote Grüße aus Wülfrath - Klaus H. Jann
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Zustimmung : Diese Wette gewinnen wir. Ich tue alles, damit auch in meiner Stadt Leute mit einem „Sparpaket“ vor der Ortsschild ziehen...

Zustimmungen und Antworten ab sofort unter : jannrore@t-online.de
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Soweit der Aufruf. Und siehe da, schon in zwei Tagen
sind zahlreiche Zustimmungen hier eingegangen. Hier die Unterstützer bis heute Abend :

Unterzeichner (nach Städten) :

Altenburg : Ingeborg Giewald (CubaSi Thüringen)
Berlin : Carsten Albrecht
Bochum : Bettina Goebel
Chemnitz : Ralf Butterbrodt
Dresden : Claudia Hertlein
Eschweiler : Albert Borchardt
Euskirchen : Anita Heinemeyer
Essen : Cornelia Swillus-Knöchel – Olaf Swillus -
Frankfurt : Constanze Lehr
Remscheid : Anna Salmen-Irmsch
Saarbrücken : Gerhild Krebs
Velbert : Ingrid Schween - Rainer Koester -
Wesseling : Sascha Jügel
Wülfrath : Angela Oberborbeck -

So, und wann höre ich etwas von Dir, aus eurer Stadt? 200 Städten sind 'ne Menge...


vom Montag, 19.07.2010 21:28

Der erste Tag ohne Angela. Dafür viel Zeit für die neue Wette...

Aubacke, diese Wette kann auch in die Hose gehen. Ja, ich bin eine Wette eingegangen, bei der ich alleine eigentlich ziemlich hilflos bin... Ich hab' versprochen, daß ich vor Samstag oder Sonntag noch keine Einzelheiten bekannt gebe. Aber so viel kann ich schon sagen: Ich muß in den kommenden beiden Monaten Leute (Genossen und mehr) in mindestens 200 Städten und Gemeinden in unserem Land bewegen, etwas ganz Bestimmtes zu tun. Und das ganz Bestimmte muss auch überall gründlich vorbereitet werden. Derzeit bin ich - hinter den Kulissen - schon dabei, Mitmacher und Mitmacherinnen zu gewinnen. Und - ganz erfreulich - in den ersten Stunden meiner "Werbung" habe ich schon Zusagen aus Berlin, Bochum, Frankfurt und Remscheid bekommen. Jetzt fehlen nur noch 196 Städte...

Wenn Du zu den "stillen Mitmachern" gehören möchtest, schick mir einfach kurz eine Mail an
jannrore@t-online.de
Dann sende ich Dir den Text der Wette. Aber bitte dann noch nicht veröffentlichen...

Ansonsten: Meine Angela ist heute den zweiten Tag nicht vor Ort, weiter im Urlaub. Noch halte ich es aus. Und zur Vorbereitung der Wette ist es sogar ganz gut. Meine Angela weiß nämlich noch gar nichts von der Wette... Sie weiß noch gar nicht, was ich mir da wieder angetan habe... Aber mir macht so eine Wett-Aktion sehr großen Spaß... Und wenn alles klappt, kommt am Ende auch noch ein dicker Batzen für Kubas Kinder zusammen... Also, habe ich Euch jetzt ein wenig heiß gemacht ?


vom Sonntag, 18.07.2010 13:10

Erst Taxifahrer - und dann "Klaus allein zu Haus"

Heute morgen mußte ich früh raus. Echt ungewohnt. Aber meine Angela und ihre Eltern mußten irgendwie zum Bahnhof Essen kommen. Eine Woche wollen sie mal richtig Familienurlaub in Österreich machen. Ja, und der Zug fuhr eben schon vor acht... Und so bin ich jetzt mal eine Woche allein zu Haus... Aber ich mach' mich in dieser Zeit auch nützlich: In der Duschkabine habe ich eben einen "Angriff" gegen den Schimmel gefahren. Und die Waschmaschine und der Trommeltrockner laufen schon...

Und auch ein wenig "Politik" stand schon auf der Tagesodnung: Eine Pressemitteilung ging raus. Denn die Presse - vor allem aber die "Stadthallen-Verteidiger" - sollen wissen: Die DLW-Fraktion lädt zu einer Beratung über die Zukunft der Stadthalle. Gibt's ein Bürgerbegehren oder nicht? Die Beratung ist am kommenden Donnerstag, 20 Uhr im Linken Laden...
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Wenn es nach der Stimmung der Leute gestern beim "Treff am Roten Hugo" gehen würde, müßte es solch eine Aktion geben. Die Stadthalle ist derzeit das Thema in der Stadt. Alle sind über den nichtöffentlichen Abriss-"Beschluss" empört. Dutzende haben schon gestern nach Unterschriftenlisten gefragt. Aber noch ist alles offen. Und vor allem sind jetzt Sommerferien...

Gestern waren wir eben auch das letztemal vor dem Sommer-Päusschen am Heumarkt. Und es war Leben im Dorf: Über 500 Müllsäcke gingen über die "Ladentheke" und alle unser Extrablätter waren am Ende verkauft. 63 Euro in der Spendendose - das läßt sich doch sehen - oder?
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Ein klitzekleines Kompliment möchte ich an dieser Stelle an die LINKE in Velbert machen. Ich war gestern Abend Gast bei deren Sommer-Grillen auf einem Bauernhof in Langenberg. Und ich habe mich sehr wohlgefühlt. Eine richtig muntere Truppe - viele junge Leute und "Links-Veteranen" bis fast 90. Ich sag' Danke für die leckere Grillwurst und mein Sohn Sascha für die drei Kottletts...
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Und dann noch ganz kurz: Ich hab' mich wieder mal auf eine Polit-Wette eingelassen. Und wieder mit der gleichen Wett-Partnerin wie schon zweimal - der lustigen Unternehmerin mit dem linken Herzen. Aber mehr dazu später... Aber wenn ich an die Wette denk' bekomm' ich sofort Herzklopfen... Eine verdammt schwere Wette...


vom Dienstag, 13.07.2010 15:37

Endlich, endlich - es geht wieder um "Politik"...

Zwei Tage war nix, gar nix. Nur Sonne, nur Hitze. Kein Wort über "Revolution", nicht mal über irgendeine Politik. Ich war schon echt frustriert. Aber seit heute Mittag bin ich wieder gut drauf. Denn die Bürgersprechstunde heute hatte es in sich. Nicht nur, daß viele kamen - alle hatten auch ein Problem. Und das hieß (und heißt) Stadthalle. Und: Alle hatten den gleichen Wunsch: Laßt uns ein Bürgerbegehren gegen den Abriss machen. Ja, es war deutlich zu spüren: Die Leute haben neue Hoffnung, haben neuen Mut. Der aufrüttelnde Beitrag von Karl-Heinz Nacke im "Super-Tipp" von Samstag hat Wirkung gezeigt. Und alle wollten heute auch gleich Listen haben, damit sie Unterschriften sammeln können. Doch so weit sind wir noch nicht. Die Weichen müssen noch erst gestellt werden...


vom Samstag, 10.07.2010 23:16

Bei uns 35 Grad... Und in Afrika regnet es...

Samstagabend. Für Deutschland ist jetzt die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika vorbei. Im strömenden Regen sind die Jungs (gute) Dritte geworden. Jetzt ist das Sommermärchen (endlich) vorbei. Und wir können uns kurz (bevor sich Merkel und die anderen Polit-Freaks in die Sommerferien retten können) noch kurz über die wichtigeren Dinge im Leben unterhalten...

Und da stelle ich eben fest: Über unsere Anti-Sparpaket-Aktion ("Wülfrather Appell") am Donnerstag steht nichts im Tagebuch (Doch es sei gesagt: Ich hatte etwas geschrieben. Aber irgendwie ist es nicht im Tagebuch angekommen. Sicherlich wieder einen verkehrten Knopf gedrückt). Aber die Aktion war recht gut: Unserem Aufruf zum Protest gegen das Sparpaket sind annähernd 50 Wülfrather gefolgt. Und die zeigten kurz nach 17 Uhr vor dem mit einem großen Sparpaket beladenen Roten Hugo - Aufschrift "Annahme verweigert" - mehrfach Rote Karten in Richtung Berlin, in Richtung Merkel und Westerwelle. Und nicht nur in Wülfrath waren die Leute auf die Straße und vor die Rathäuser gegangen - aus mindestens 20 Städten in NRW gab's Rückmeldungen über ähnliche Aktionen. Und alle waren sich am Heumarkt und überall einig: Das war erst der Anfang. Gemeinsam mit den Gewerkschaften, SPD, LINKE und Sozialverbänden werden wir uns für einen heißen Herbst einsetzen. Das Ziel ist klar: Das Sparpaket muss weg...!
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Heute Morgen (bei über 30 Grad und drückender Hitze) ging es am Heumarkt um etwas Anderes: Um die Stadthalle. Die Wut der Wülfrather über den Abriss-Beschluss ist riesengroß. Immer wieder hört man: "Die sollen endlich mal die Bürger zu Wort kommen lassen statt in geheimen Kungelrunden solche stadtverändernnden Beschlüsse zu fassen..." Die Leute haben recht. Es ist unfassbar, was da ausgemauschelt wird. Und es ist allzuverständlich, daß jetzt immer wieder der Ruf nach einem Bürgerbegehren ertönt. Auch Super-Tipp-Chefschreiber Nacke hat sich heute in diese Richtung weit aus dem Fenster gelehnt...
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Ansonsten sei noch festgehalten: 1. Endlich haben wir am Heumarkt wieder unser beliebtes Glücksrad. Semmi hat es repariert und die ersten Kinder haben heute schon dran gedreht. 2. Nächsten Samstag sind wir zum letztenmal vor den Sommerferien am Heumarkt. Für alle, die noch günstige Müllsäcke brauchen heißt es dann: Nix wie ran.


vom Donnerstag, 08.07.2010 11:32

Hektik, Hektik... Heute ist der Tage des "Wülfrather Appells"

Heute fängt der Tag sehr sehr lebhaft an. Nein, besser ausgedrückt: Hektisch. Es ist kurz nach elf und ich habe bereits drei Rundfunk-Interwievs gegeben. Immer geht und ging es um den "Wülfrather Appell". Denn inzwischen hat es sich rumgesprochen: Vielerorts gehen die Leute heute - gegen das unsoziale Sparpaket aus Berlin - auf die Straße. Inzwischen weiß ich von rund 20 Städten. Und guckt selber bei Goggle nach - inzwischen über eine Million Notizen zum Wülfrather Appell...

Bei uns ist das "Sparpaket" (mit der Aufschrift "Annahme verweigert" geschnürt und die "Roten Karten" (für Merkel und Westerwelle) liegen bereit. Mir wäre es auch lieber gewesen, statt der deutschen Fußball-Nationalelf wäre die Berliner Koalition vom Platz geschickt worden...


vom Dienstag, 06.07.2010 18:39

Nur noch 2 x schlafen / Der 3. Rundbrief des "Wülfrather Appells"

Ja, am 8. Juli geh'n wir auf die Straße. In Wülfrath und anderswo. Wir versuchen mit einer Aktion von unten möglichst viele Leute zum Protest gegen das Sparpaket aus Berlin auf die Straße zu bringen. Gar nicht so einfach... Aber wie heißt es doch so schön: Schimpfen alleine reicht nicht... Runter vom Sofa... Hier der Rundbrief der Initiative von heute :
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Nummer 3 / 6. Juli 2010

Noch zweimal schlafen. Dann geh’n wir gegen das Sparpaket auf die Straße...


An die Unterzeichner und Unterzeichnerinnen des Wülfrather Appells !
Hallo liebe Freunde, Kollegen, Genossen !

Übermorgen, am Donnerstag ist es soweit: Dann wird die „Aktion von unten“ steigen. Nicht überall – doch wir sind nicht zu überhören. Ganz konkret geht es an folgenden Orten zur Sache :

Siegen (+ Olpe)..........................17 Uhr auf der Siegplatte
Velbert........................................17 Uhr Fußgängerzone / vor der Sparkasse
Krefeld....................................... 17 Uhr auf dem Neumarkt
Bergheim...................................16.30 Uhr vor dem Kreishaus, Willy-Brandt-Platz
Wülfrath.....................................17 Uhr auf dem Heumarkt
Leipzig....................................... 17 Uhr – spontaner Flasmob

Aus vielen weiteren Städten (unter anderem aus Essen, Köln, Bremen, Remscheid, Gevelsberg, Recklinghausen, Leverkusen Wuppertal...) gibt es Mitmach-Signale. Oft auch zu anderen Terminen...

Inzwischen hat mit Ulla Jelpke auch die vierte Bundestagsabgeordnete der LINKEN aus NRW unseren Aufruf unterschrieben. Und die Homepages vieler Kreisverbände zeigen: Unsere Aktion ist angekommen. Andererseits zeigt sich (leider) aber auch : Auch die LINKE in unserem Bundesland kocht nur mit Wasser. In vielen Kreisen verhindern andere Probleme (unangenehme!) ein konkretes Eingreifen und Aufbegehren gegen das schwarz-gelbe Sparpaket.

Erfreulich dagegen ein Blick ins Internet: Ein Blick bei Goggle bringt schon fast 300 Eintragungen zum „Wülfrather Appell“. Weniger erfreulich dagegen: Die Redaktion des Neuen Deutschlands“ hat sich zwar gemeldet – aber noch keine Zeile veröffentlicht. Die UZ hat berichtet. Und die „Junge Welt“ – ich weiß es nicht... Hier bei uns in Wülfrath ist aber sogar die Lokalpresse ins Thema eingestiegen und hat sogar die Roten Reporter als Initiatoren genannt.

So, genug der schönen Worte. Die letzten Stunden werden für die Organisation der Aktion genutzt. Vergesst bitte nicht auch die Presse einzuladen. Und bitte: Meldet Euch nach den Aktionen...

Wir, die Roten Reporter und alle Mitmacher, müssen natürlich nach dem 8. Juli gemeinsam überlegen und entscheiden, ob wir mit dem „Wülfrather Appell“ irgendwie weitermachen wollen...?

Herzliche, solidarische und rote Grüße aus Wülfrath – Klaus H. Jann


vom Montag, 05.07.2010 22:40

Nee, für diese Pläne wird die DLW sicherlich nicht die Hand heben...

Eben war ich mal wieder Gast. In der Sitzung der Fraktion. Die Genossen (und die eine Genossin) haben sich noch einmal "einen Kopf" über die morgen statfindende Ratssitzung gemacht. Die vielen von der Verwaltung vorgelegten Kürzungsvorschläge wurden noch einmal diskutiert. Lebhaft. Und ich bin sicher: Die Genossen werden morgen erstens im Rathaus eine gute Figur abgeben. Und zweitens werden sie kaum diesen aberwitzigen Kürzungsvorschlägen zustimmen...


vom Montag, 05.07.2010 16:07

Wir haben uns um die Nationalmannschaft verdient gemacht...

Heute ist Montag. Und heute ist die Temperatur endlich wieder erträglich. Heute knallt die Sonne nicht mehr volle Pulle. Heute macht die Revolution - wettermäßig - wieder mehr Spaß. Anders als am Samstag oder gestern... Am Samstag ging es mir mehrfach durch den Kopf: Gut, daß ich mich nicht in Äthiopien oder Ghana der Revolution verschrieben habe. Wenn ich in Addis Abeba oder in Accra jeden Samstag bei über 40 Grad auf dem Marktplatz stehen müßte, würde ich mir echt überlegen, ob ich statt "Revolutionär" nicht doch lieber Bademeister werden sollte...

Aber ich lebe eben in Wülfrath. Und wir, unser "8-Personen-Team" (darunter auch drei Frauen - Tanja, Angela, Erika) haben den Samstag am Heumarkt trotz Hitze über 35 Grad gut und auch erfolgreich hinter uns gebracht. Müllsäcke gingen weg wie "geschnitten Brot", von unserem "Urlaubs-Lektüren-Angebot" wurde Gebrauch gemacht (wir haben 10 Krimis verkauft) - nur von unseren Extrablättern blieben einige liegen - zu viele ältere Leute sind bei der Hitze eben nicht vor die Türe gegangen.

Aber unsere treue Leserin Ute (von Extrablatt und PC-Tagebuch) erzählte uns, wie sie sich die Hitze erträglich macht: Sie geht auf unsere Homepage und schaut sich dort auf der Startseite das uralte Winterbild an... - Aber Ute, nicht mehr lange, denn in Kürze werden wir wohl eine andere Homepage haben...
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Am Heumarkt, bei unserem "Treff am Roten Hugo" ist es eigentlich nie langweilig. Aber seit ein paar Wochen haben wir die zwei Stunden am Heumarkt noch mit einem "Spiel" etwas aufgepeppt. Und das geht so: Ihr wißt ja, wir bekommen dort regelmäßig jede Menge Spenden. Wenn wir also eine halbe Stunde am Heumarkt sind, zählen wir die bis dahin eigegangenen Spenden und jeder muss dann schätze, wieviel Spenden am Ende (um 12 Uhr) im Spendentopf sind. Das schafft neue Anreize, denn jeder will sein Schätzziel erreichen... Vor zwei Wochen war unser "Lehrling" Rüdiger (15) mit seinen geschätzten 60 Euro (wir bekamen 57) der Sieger. Und am Samstag war Erika mit geschätzen 45 Euro (wir bekamen 43) die Schätzung-Königin. Und was erreichen wir am kommenden Samstag?
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Ja, und gestern, da haben wir von der DLW uns um die deutsche Fußball-Nationalelf verdient gemacht. Da heißt es doch immer: Die Mannschaft muss weiter verjüngt werden. Und genau dabei haben wir gestern geholfen. Beim Stadtteilfest im linksnahen Ortsteil Ellenbeek waren wir mit einen "Fußballspieler-Vermittlungs-Büro" dabei. Bei uns konnten sich junge Leute für die Nationalelf bewerben - theoretisch und auch praktisch. Als "Spielervermittler" war ich mir kniffligen Fragen stark gefragt. Aber auch Erika (als Trikot-Einkleiderin), Herbert und Angela (als Fotografen), Carsten und Wolfgang (als Zuständige für die praktische Prüfung - die Bewerber mußten einen Fußball hinten in unseren HUGO kicken) und Jürgen und Thomas (als Foto-Ausdrucker mußten hart ran. Denn unser "Büro" war stark, sehr stark gefragt (die Rheinische Post schreibt heute, daß es das "absolute Highlight" war). Insgesamt 91 Kids - darunter auch 21 Mädchen - bewarben sich in den rund vier Stunden für die Nationalelf. Und alle bekamen die Berufungsurkunde - Könnt ihr euch vorstellen, daß wir am Ende "fix und alle" waren. Aber dafür hab' ich jetzt wenigsten einen Sonnenbrand...


vom Sonntag, 04.07.2010 10:18

Viel Arbeit: Gleich steigt das Ellenbeek-Fest...

Es ist Sonntagmorgen, kurz nach Zehn. Bei uns ist schon seit zwei Stunden Hektik. Denn ab Mittag steigt im Stadtteil Ellenbeek das alljährliche Stadtteilfest. Auf dem Roten Platz. Und wir sind natürlich wieder dabei. Mit einer ganz tollen und aktuellen Aktion für Kinder - der "Spielervermittlung für die Fußball-Nationalelf". So, alles weitere später... Ich muss ran...


vom Freitag, 02.07.2010 12:11

Die "Revolution" kann manchmal auch sehr anstrengend sein...

Puh, ich weiß gar nicht, wo ich nach fünf Tagen Pause im Tagebuch anfangen soll. Denn es waren sehr lebhafte Tage - und das nicht mal wegen der Fußball-WM... Einen richtigen Schock aber bekam ich gestern Abend. Da hörte ich, wie gegen 23 Uhr noch jemand etwas in meinen Briefkasten warf. Als ich den Briefkasten öffnete, fiel mir schon ein Brief entgegen. Und ich erkannte sofort: Ein schwarze Rand - das wird kein Freudenbrief sein. Und wirklich: Es war eine "Todesanzeige", ein Abschiedsbrief. Unser alter Freund Helmut Schießl hat uns - 75jährig - ganz plötzlich und für immer verlassen. Der Helmut, einst Mitbegründer der DKP in Wülfrath, auch Betriebsrat bei Mittelmann, war am Samstag noch (mit seiner Christel) fröhlich an unserem Infostand und wir haben wie immer geflachst... Jetzt wird der Helmut nie mehr, nie wieder kommen... Tschüss alter Kumpel !
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Apropos Heumarkt: Ja, ich sitze gerade über dem Extrablatt für morgen. Auch bei über 30 Grad werden wir morgen früh am Heumarkt die "Fahne hochhalten". Und als Extra-Aktion werden wir morgen rund 100 spannende Krimis als Urlaubslektüre - das Stück für 30 Cent - verkaufen.

Aber ich bereite nicht nur den "Treff am Roten Hugo" vor. Zusammen mit meiner Angela "basteln" wir auch an unserem Beitrag für das Stadtteilfest in der Ellenbeek. Dort werden wir am Sonntag ein "Spieler-Vermittlungs-Büro" unter dem Motto "Neue Spieler braucht das Land - auch aus der Ellenbeek" eröffnen. Das wird, da bin ich sicher, ganz toll und macht viel Spaß. Mehr will ich jetzt nicht dazu sagen...
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Aber vielleicht kann ich Euch bald auf unserer Homepage auch wieder richtige Aktionsbilder (und mehr) zeigen. Denn hinter den Kulissen wird (wieder mal und jetzt wohl mit Erfolg) an einer neuen Seite gebastelt. Matthes, Sascha und Herbert stellen gerade die Weichen. Und ich bin sehr sehr gespannt...
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Und dann rückt auch der 8. Juli, der Tag der Aktionen gegen das unselige Sparpaket aus Berlin immer näher. Der Wülfrather Appell zu örtlichen Aktionen verbreitert sich blitzschnell. Wenn man unter Goggle die Worte "Wülfrather Appell" eingibt, kommt man schnell schon auf über 300 Eintragungen. Und jetzt steht schon fest: In Siegen, in Krefeld, in Velbert, in Leipzig, in Essen, in Bremen, in Remscheid und natürlich in Wülfrath werden Leute am nächsten Donnerstag auf die Straße gehen...

Wir in Wülfrath mobilisieren am 8. Juli um 17 Uhr auf den Heumarkt. Wir werden ein riesiges "Sparpaket" mit der Aufschrift "Annahme verweigert" auf den Heumarkt karren und alle zusammen werden wir in Richtung Berlin die Rote Karte hochhalten...
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Eigentlich müßte ich jetzt noch etwas sagen zur "Offenen Redaktion " der WZ zum Thema"Neue Mitte". Und auch zur Bundespräsidentenwahl und dem dusseligen Geschwätz von SPD und Grünen in Richtung LINKE... Na ja, vielleicht später. Meinen Genossen von der LINKEN bin ich aber für ihre gradlinige Haltung sehr dankbar... "Arschkriechen" oder "Hinterherlaufen" bei den Problembären Siegmar Gabriel und Claudi Roth steht nicht auf der Tagesordnung und bringt auch keinerlei Symphatien...


vom Sonntag, 27.06.2010 14:04

Vom Hugo, vom Fußball und vom "Wülfrather Appell"...

Wahnsinn, eine Woche habe ich mich jetzt nicht im Tagebuch gemeldet. Aber nicht daß jetzt jemand auf die Idee kommt, mir wären die Themen ausgegangen. Nix da - es war seine sehr, sehr heftige Woche. Dazu trägt vor allem der "Wülfrather Appell" bei, den wir genau heute vor einer Woche von den "Roten Reportern NRW" in die Welt geschickt haben. Guckt mal bei Goggle unter "Wülfrather Appell" nach - dann werdet ihr sehen, wie sich der Aufruf schon verbreitet hat. Aber wir haben uns ja auch sehr sehr enge Zeitgrenzen gesetzt - heute in genau 11 Tagen sollen die Menschen in NRW überall gegen das Sparpaket auf die Straße gehen. Überall? Na, sagen wir mal : Vielerorts. Aus Essen, Remscheid, Siegen, Velbert, Köln, Bremen, Krefeld und natürlich aus Wülfrath gibt es da schon positive Signale. Auf jeden Fall haben wir inzwischen Unterstützer aus 27 NRW-Städten und auch aus Berlin, Bremen, Hamburg, Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen gibt's Unterzeichner für unseren Appell. Und nicht zu vergessen: Drei Bundestagsabgeordnete aus NRW - Inge Höger, Ulla Lötzer und Matthias W. Birkwald - haben unterschrieben. Übrigens: Nicht nur Medienmacher können unterschreiben...
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Für uns Wülfrather nicht ganz unwichtig: Unser Roter Hugo ist heimgekehrt. Nach 10 Tagen konnte er - kerngesund - die Werkstatt verlassen und gestern stand er mit uns (wie eigentlich immer) wieder am Heumarkt. Und gestern war dort ein total guter Tag. Ob es nur an der Sonne lag? Oder auch daran, daß wir zunehmend im politischen "Mainstream" liegen. Jedenfalls wurde uns unser Extrablatt nur so aus der Hand gerissen und fast 90 Euro in der Spendendose - das hatten wir dieses Jahr noch nicht...

Oder lag es auch daran, daß die Wülfrather es so gut fanden, daß wir mit einer "Putz-Kolonne" am Donnerstag die Springbrunnen am Heumarkt gereinigt haben? Jedenfalls: Semmi, Rudi, Sascha, Jürgen, Leo und ich haben Hand angelegt, daß die Wülfrather Kinder jetzt - bei dem Wetter - wieder ohne Gefahr an den Brunnen spielen können. Und ein sauberes Wülfrath - das finden eben alle gut...
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Und das mir meine behandelnden Ärzte alle etwas Gutes ins Ohr gefüstert haben, trägt auch zu meinem Stimmungs-Hoch bei. Nur eines klappt immer noch nicht: Mein Engel Moritz sagt immer noch nicht Opa und also wächst mein Bart weiter. Und in der Stadt gibt es schon "heftige Auseinandersetzungen", ob mir so ein weißer Bart nicht eigentlich ganz gut steht. Ich bin noch unentschlossen...
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So, und nun warte ich auf den Anstoß des Fußballspiels gegen England und gleichzeitig auf ein paar neue Unterschriften für unseren "Wülfrather Appell". Übrigens: In Siegen wird am 8. Juli um 17 Uhr auf der Siegplatte demonstriert.


vom Montag, 21.06.2010 13:01

"Wülfrather Appell" - Eine Aktion von unten gegen das Sparpaket

Gestern habean die "Roten Reporter & Reporterinnen" aus NRW in Wülfrath getagt. Die linken Medienmacher (in und rund um die LINKE) sind zurückgekehrt an die Geburtsstätte aller Roten Reporter - denn hier in Wülfrath ist vor genau 40 Jahren der erste Rote Reporter erschienen - und erscheint immer noch. Die linken Medienmacher (Redakteure von Kleinzeitungen, Webmaster, Pressesprecher) haben aber nicht nur in Nostalgie geschwelgt, sondern auch sehr praktisch eine landesweite Aktion von unten angestossen Am Donnerstag, 8. Juli sollen die Menschen - unabhängig von ihrer Partrei-Orientierung - gegen das unsoziale Sparpaket auf die Straße gehen...

Da wir zur Zeit auf dieser Homepage keine andere Zugriff-Möglichkeit mehr haben, sende ich Euch den "Wülfrather Aufruf" hier nachfolgend im Tagebuch. Und auch die ersten Unterzeichner sind dabei. Aber stündlich swird die List länger... Du kannst natürlich auch unterzeichnen.
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Wülfrather Appell

Linke Medienmacher und Medienmacherinnen aus NRW rufen zur Aktion :

Weg mit dem Sparpaket.
Nur schimpfen ist zu wenig.
Wir geh’n jetzt auf die Straße...

Das Sparpaket der schwarz-gelben Bundesregierung ist grausam. Unerträglich ungerecht. Merkel, Westerwelle und ihre Hiwis versuchen ohne Scham, die „Kleinen Leute“ abzuzocken und die Reichen, die Vermögenden und die Banken zu schonen.

Doch offensichtlich haben sich die Brutal-Sparer aus Berlin dabei verrechnet. Eine Welle des Unmuts, des (noch) verbalen Widerstandes geht durch’s Land. Überall wird geschimpft. Doch: Schimpfen alleine ist zu wenig. Merkel und Westerwelle müssen unseren Widerstand auch hören, ihn spüren.

Deshalb rufen wir, linke Medienmacher aus NRW auf: Runter vom Sofa, rauf auf die Straße. In jeder Stadt, in jedem Stadtteil, in jedem Dorf müssen wir jetzt zeigen, was wir von diesen ungerechten Sparplänen halten.

Und deshalb schlagen wir vor:

Am Donnerstag, 8. Juli, um 17 Uhr (ein spielfreier Tag bei der WM) gehen wir, die Betroffenen zusammen mit den Gewerkschaften, mit den Sozial- verbänden, mit den auf unserer Seite stehenden Parteien auf die Straße. Rauf auf die Marktplätze, vor die Rathäuser, vor die Supermärkte. Überall werden wir uns versammeln. Und überall werden wir unser Schilder hochhalten: „Weg mit dem ungerechten Sparpaket“.

Klar, das ist eine Aktion von „unten“. Und wir werden nur Gehör finden, wenn viele (eben auch Du) mitmachen. NRW, das größte Bundesland, geht beim Protest voran. Deshalb gilt auch für Dich: Am Donnerstag, 8. Juli ist Protesttag !!!

Erstunterzeichner:
Hamide Akbayir, MdL (Köln)
Michael Alfermann (Velbert)
Detlef Bay (Hamm)
Albert Borchardt (Eschweiler)
Serdar Botzemur (Velbert)
Manfred Büddemann (Krefeld)
Detlef Buch (Krefeld)
Claudius Caßemayer (Bergisch.-Gladbach)
Siegfried Faust (Jülich)
Margret Fink (Duisburg)
Bettina Goebel (Bochum)
Harry Gohr (Velbert)
Ursula Gossmer (Wesseling)
Klaus H. Jann (Wülfrath)
Sascha Jügel (Rhein-Erft-Kreis)
Rainer Koester (Velbert)
Ilona Küchler (Wülfrath)
Ralf Küchler (Wülfrath)
Christoph Nitz (Berlin)
Angela Oberborbeck (Wülfrath)
Ulrich Sander (Dortmund)
Ingrid Schween (Velbert)
Ludger Spellerberg (Wuppertal)
Susanne Stute (Paderborn)
Olaf Swillus (Essen)
Almuth Wessel (Gütersloh)
Herbert Wessel (Gütersloh)
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Verantwortlich: Klaus H. Jann, Düsseler Straße 16, 42489 Wülfrath
Weitere Unterzeichner bitte per Mail an: JannRORE@t-online.de


vom Mittwoch, 16.06.2010 22:17

Museum? Irgendwann hat jeder mal die Schnauze voll...

Wülfrath hat ein wunderschönes Museum. Das niederbergische Heimatmuseum. Ein Schmuckstück. Doch vor fünf Jahren, als die Krise zum erstenmal in Wülfrath an die Tür klopfte, beschloss eine Ratsmehrheit, das Museum "auslaufen" zu lassen. Eine kurze Zeit waren wirklich die Türen geschlossen. Doch dann machten sich emsige Bürger, denen das Museum etwas bedeutet, auf den Weg. Sie gründeten einen Museums-Trägerverein und retteten so das Museum... Bis dahin klingt die Geschichte wunderbar. Doch dann gab es Zoff im Vorstand. Gegenseitige Vorwürfe machten die Runde. Und bei der Jahreshauptversammlung im März krachte es heftig - ein neuer Vorstand kam nicht mehr zustande...

Dann war einige Wochen Ruhe. Aber wie man hörte, bastelten hinter den Kulissen eifrige Kulissenschieber an neuen Konstellationen. Denn über 300 Mitglieder wollen nur eines: Das Museum muss bleiben. Heute nun sollten, bei einer erneuten und außerordentlichen Mitgliederversammlung, die Weichen zum "Guten" gestellt werden. Doch der Tag fing (für's Museum) nicht gut an. In der Zeitung konnte man lesen, daß sich die CDU und die Mielke-Peetz-Gruppe (MP) erneut für das Ende des Museums ausgesprochen hatten. Mit dieser Vorgabe begann um 18.30 Uhr die Sitzung. Und es begann wieder mit gegenseitigen Vorwürfen... Doch dann zog ein Herr Dr. Strippenzieher sein Vorstands-Team aus der Tasche. Und gleichzeitig wurde bekannt, daß dieser Herr im Vorfeld ein Gespräch mit allen Rathaus-Fraktionen (außer der DLW) geführt und dabei dann auch die neue Riege zusammengebastelt hatte: 1. Vorsitzender der FDP-Fraktionsvorsitzende, Stellvertretende Vorsitzender der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende und der SPD-Fraktionsvorsitzende...

Ehrlich gesagt, ab da hatte ich die Schnauze voll... Da steht morgens in der Zeitung, daß die CDU das Museum schließen will und abends wählt man einen aus dieser Schliess-Abteilung zum stellvertretenden Vorsitzenden. Und den neuen Museums-Chef habe ich eigentlich noch nie im Museum gesehen... Ich bin gegangen... Und ich war wirklich nicht der einzige Weggeher... Ich glaube nicht, daß ich in diesem Verein Mitglied bleiben möchte... Und ich glaube auch nicht, daß die DLW-Fraktion diesen Clan noch länger großzügig unterstützen wird...

Dabei muss ich natürlich auch sagen: Ich hänge sehr an diesem Museum. Seit 55 Jahren (seit meiner Schriftsetzerlehre bei Atteln) bin ich immer wieder in Sachen Museum aktiv gewesen. Denn ich weiß genau: Wer die Vergangenheit nicht hochhält, hat auch keinen klaren Blick für die Zukunft...! Deshalb werde ich mich jederzeit für's Museum einsetzen - aber nicht für diese Strippenzieher-Riege...
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Und was ist sonst noch passiert ? Ja, der Rote Hugo ist in der Werkstatt - mächtig krank... - Die Bürgersprechstunde am Dienstag war lebhaft... - Ebenfalls am Dienstag war - im Rahmen der Werbung für das Stadtteilfest in der Ellenbeek - eine Pressekonferenz im Rathaus. Heute steht die Zeitung davon voll... - Gestern war dann noch der Eine-Welt-Stammtisch beim Pastor Rex. Die DLW-Fraktion hat dabei 100 Euro für die Finanzierung des Eine-Welt-Tages gespendet... - Und schließlich auch noch das: Am Montag war Fraktionssitzung der DLW. Spannend wie immer. Aber nach einer halben Stunde war für mich (leider) Schluss. Plötzlich wurde ich heftig daran erinnert, daß ich ja doch nicht ganz gesund bin. Ich hab' mich nach Hause geschleppt... Aber Kopf hoch: Unkraut vergeht nicht. In Kuba rücken wir dem Unkraut mit einem Bulldozer zu Leibe - was machen wir hier?


vom Sonntag, 13.06.2010 12:50

Wichtige Information vom Straßenverkehrsamt...

Auch wenn heute Sonntag ist - ich möchte Euch eine wichtige Information vom Straßenverkehrsamt nicht vorenthalten :

In Deutschland hat sich die Qualität der Pkw- und Lkw-Fahrer deutlich verschlechtert. Aus diesem Grund hat das Straßenverkehrsamt ein neues System
eingeführt, um die schlechten Fahrer zu identifizieren.

Mit sofortiger Wirkung werden allen Fahrern, die sich im Straßenverkehr schlecht benehmen - unter anderem durch plötzliches Anhalten, zu dichtem Auffahren, Überholen an gefährlichen Stellen, Abbiegen ohne zu blinken, Drehen auf Hauptstraßen und rechts überholen - Fahnen ausgehändigt. Sie sind rot, mit einem schwarzen Streifen oben und einem gelben Streifen unten. Dadurch sind sie für andere Verkehrsteilnehmer als unfähige Autofahrer zu identifizieren.

Diese Fahnen werden an der Autotür befestigt und müssen für alle anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein.

Die Fahrer, die eine besonders schwache Leistung gezeigt haben, müssen je eine Fahne auf beiden Seiten ihres Autos befestigen, um auf ihre fehlende Fahrkunst und ihren Mangel an Intelligenz aufmerksam zu machen.

Bitte an andere Verkehrsteilnehmer weiterleiten, so dass alle die Bedeutung dieser Fahnen verstehen.

Mit freundlichem Gruß - Straßenverkehrsamt
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Ansonsten ist heute ein (fast) politikfreier Tag. Ich hab' zwar schon einiges am PC in Bewegung gesetzt, aber einen leibhaftigen Kontakt zu einem Genossen hatte ich noch nicht. Aber der Tag ist ja noch lang...



vom Samstag, 12.06.2010 21:52

Vom Bulldozer, der Stadthalle und dem 8. Juli...

Der Samstag geht langsam zuende. Ein sehr feuchter Samstag... Eigentlich sollte heute Morgen der traditionelle "Ein-Welt-Tag" bei strahlendem Sonnenschein am Heumarkt stattfinden. Aber der liebe Gott (oder wer auch immer) war nicht auf unserer Seite. Nicht wie angekündigt "mal ein Schäuerken" kam runter, sondern über weite Strecken Dauerregen... Und so konnten auch wir (DLW und Cuba Si) uns mit unserem Kuba-Stand nicht ganz entfalten. Wir waren zwar eine Top-Mannschaft und hatten einen wunderbar-bunten Stand (schade, daß ich kein Bild veröffentlichen kann) - aber der Regen machte auch uns einen Strich durch die Rechnung. Aber zu unserer großen Freude klimperte es trotz des Regens mächtig in unserer Sammeldose. Wir bitten nämlich zur Zeit um Spenden für einen Bulldozer, mit dem auch auf 'unserer' Farm in Jaibo das unselige Dornengestrüpp Marabu entfernt werden kann. Wir haben ja schon 500 Euro für dieses Projekt überwiesen. Aber jetzt können wir unseren Spendenbetrag noch weiter aufstocken...
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Wir sammeln für ein Bulldozer für Kuba. Die Wülfrather CDU und auch die Mielke-Peetz-Gruppe (MP) brauchen in Kürze einen Bulldozer hier vor Ort. Denn sie haben beide in den letzten Tagen kundgetan: Die Stadthalle muss weg. Auch ohne Ersatzraum... Ach, hätten sie das doch schon vor der Kommunalwahl gesagt, dann wären es heute beides kleine Häufchen... Denn mit Bürgerwille und Bürgerwollen hat deren Haltung nichts, aber auch gar nicht zu tun... Aber es ist nicht zu übersehen: Die Stadthalle ist in großer Gefahr, in sehr großer Gefahr. Es brennt...
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Und es brennt nicht nur in Wülfrath. Von dem Koalitions-Gehampele der SPD-Tante Kraft will ich hier gar nicht sprechen. Ich meine den Widerstand gegen das unselige Sparpaket der schwarz-gelben Polit-Riege in Berlin. Langsam entwickelt sich was. Heute gingen schon mal in Stuttgart und Berlin Zehntausende auf die Straße. Aber es müssen noch mehr werden. Wir dürfen Merkel und Westerwelle nicht erlauben, sich in den nächsten Wochen hinter dem Fußball-Sommermärchen zu verstecken und alles auszusitzen. Nein, den 8. Juli müssen wir uns alle gut merken. Wir hier in Wülfrath um 17 Uhr auf dem Heumarkt. Mehr will ich dazu jetzt noch nicht sagen. Denn: Die Roten Reporter aus NRW, die sich am kommenden Sonntag hier in Wülfrath treffen, haben Großes vor. Ein "Wülfrather Appell" steht auf der Tageordnung...
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Und im übrigen bin ich der Meinung: Her mit Neuwahlen in NRW. Und: Die LINKE muss noch stärker werden...


vom Dienstag, 08.06.2010 22:09

Berliner Sparpaket: Die Mafia könnt's auch nicht besser...

Denk ich an das Sparpaket bei Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht...Aber um ehrlich zu sein: Ich denk' weder am Tag noch des nachts daran. Wer so brutal und menschenverachtend mit den Wählern und Wählerinnen umgeht, hat nicht verdient, daß man an ihn denkt. Geschweige denn, daß man ihn wählt... Da faseln Merkel und Westerwelle vom gerechten Sparen - und dann werden nur die "Kleinen Leute" zur Kasse gebeten und die Reichen, die Vermögenden, die Superreichen läßt man in Ruhe. Pfui Teufel. Dieses Polit-Pack hat endgültig bei mir verschissen... Ach, was reg' ich mich auf? Ich (und alle anderen) müssten eigentlich nur fragen: Wann geht das Volk denn auf die Straße? Wann kommt es endlich zum Auffuhr?
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Von Auffuhr merk' ich aber nichts. Gestern in der Fraktionssitzung und heute in der Sprechstunde: Überall wird geschimpft, überall lassen die Menschen ihre Wut raus - nur die nächsten Schritte bleiben aus...

Aber vielleicht fällt den Roten Reportern, die am 20.Juni aus ganz NRW nach Wülfrath angereist kommen, ja etwas zu den "nächsten Schritten" ein. Denn es ist wie immer: Widerstand musss unten organisiert werden. Die ganz normalen, man sagt auch "bürgerlichen" Medien, sind da eben nur stille Beobachter. Aber die Roten Reporter, die in NRW über dutzende linke Kleinzeitungen und ganz ganz viele alternative Internetseiten "herrschen", könnten da einen Anstoß geben, Na, warten wir den 20. Juni ab...
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Ansonsten schäm' ich mich inzwischen doch, daß auf der Startseite unserer Homepage immer noch das Winterbild steht, daß es seit Monaten kein Preisrätsel mehr gibt, daß die Leserbriefseite geperrt ist und so vieles unaktuell ist... Und irgendwie tut sich auch nichts mit der neuen Seite. Es ist zum verzweifeln... -

Aber dafür beginnen wir am Samstag mit einer neuen Rubrik in unserem Extrablatt: Für 2 Euro kann man eine Kleinanzeige aufgeben... 20 Worte und 2 Euro, das wäre auch auch was für Dich - oder? Hast Du nichts zu verkaufen? Oder suchst Du etwas? Oder willst Du Grüße aussrichten? Dann gib' 'ne Kleinanzeige auf - bei mir :

JannRORE@t-online.de


vom Samstag, 05.06.2010 21:12

Sonne, Sommer, Sozialismus... Wirklich ?

Der liebe Gott ist mit uns Rheinländern. Seit drei Tagen haben wir jetzt schon Sommer vom Feinsten. Da fällt mir dann immer der uralte Spruch von "Sommer, Sonne, Sozialismus" ein. Gut, zwei von den drei Worten haben wir wieder erfüllt. Aber warum ist das mit dem dritten so schwer? Warum kommen wir mit unserem Ziel einer gerechten Gesellschaft nur so langsam voran?. (Kommen wir überhaupt voran?).

Wenn man die Stimmung heute Morgen am Heumarkt zum Maßstab nehmen würden, wären wir auf einem guten Weg. Aber die Stimmung am Heumarkt ist (leider) nicht die Stimmung in der deutschen Bevölkerung. Die läßt sich - nach Lena - jetzt wieder voll von der Fußball-WM einlullen. Da werden Röslers Kopfpauschale und die Spar-Attacken von Merkel und Co. zu Randerscheinungen. Und auch das Machtgerangel rund um den Düsseldorfer Landtag stinkt langsam zum Himmel.

Aber immerhin hat die Wülfrather SPD (zum erstenmal nach der Wahl wieder am Heumarkt) heute die Bürger gefragt, ob sie lieber eine Große Koalition oder das Bündnis mit der FDP wollen... Als ihnen dann jemand (hallo Olaf) steckte, sie könnten doch auch nach einer "Minderheitsregierung" fragen (und die SPD das dann auch auf den Zettel schrieb), war am Ende die Mehrheit für eine solche Minderheitsregierung... Na ja, darüber ließe sich doch reden...

Ansonsten ist viel "Tote Hose" im Städtchen. Um die Stadtfinanzen und auch um die Stadthalle wird derzeit nur hinter den Kulissen gefeilscht. Will da jemand vielleicht auch die Fußball-WM (oder die Sommerferien) nutzen, um die Leute von schmerzhaften Dingen abzulenken? Aber liebe Leute, versprochen, wir sind wachsam... Heute haben wir übrigens am Heumarkt wieder einige "Anteilscheine" für unsere Sadthalle verkauft...


vom Dienstag, 01.06.2010 22:44

Ein Köhler geht... Aber ganz viele Köhlers bleiben...

Der Köhler, der Horst, ist gegangen...Ja, was sollte er auch machen? Gegen Lena wäre er ja doch nie angekommen... Gegen Lena kann jetzt nur Ursula VDL helfen. Gut, die kann zwar nicht singen (außer vielleicht Schlaflieder für ihre sechs Kinder), aber dafür kann Lena auch nicht regieren...
Oder hab' ich da jetzt was durcheinander gebracht?

Jedenfalls: In unserer heutigen Bürgersprechstunde war der plötzliche Abgang von Köhler ein heißes Thema. Und für den Ex-Bundespräsidenten hat sich keiner engagiert. Mehr noch aber haben sich die Sprechstunden-Besucher über die ausscheidenden Landtags-Raffkes von Düsseldorf geärgert. 800.000 Euro nahmen die mal kurz einfach mit. Und wir zahlen, zahlen, zahlen... Und das dritte Thema war heute natürlich der Überfallder Israel-Militärs auf die Friedensaktivisten vor dem Gaza-Streifen. Oh, waren die Leute wütend - auf die Israelis. Keiner, aber wirklich keiner hat für dieses Massaker Verständnis. Aber man mass natürlich aufpassen, daß aus dieser Israel-Abneigung nicht plumper Antisemitismus erwächst. Da muss man - auch wenn es manchmal schwer fällt - fein unterscheiden...
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In den nächsten Wochen gibt es in Wülfrath 'ne Menge Bürger- und Stadtteilfeste. Und bei vielen mischt die DLW mit. Zum Beispiel am 12. Juni mit unserer Cuba-Si-Gruppe beim Eine-Welt-Tag am Heumarkt und nachmittags beim Stadtteilfest in Rohdenhaus; am 4. Juli beim Stadtteilfest in der Ellenbeek (da sind wir mit der Foto-Aktion zur Fußball-MW: Neue Spieler braucht das Land... dabei) und am 10. Juli beim Spektakel in Schlupkothen. Auch das ist Politik...
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Und mein Enkel Moritz sagt immer noch nicht "OPA". Also wächst mein weißer Bart. Spötter rufen mir schon in der Fußgängerzone zu: "Was ist Herr Jann, können wir Sie demnächst als Nikolaus buchen?" - Mal sehen...


vom Sonntag, 30.05.2010 22:20

Niederbergbahn: Die Hoffnung stirbt zuletzt...

Manchmal gibt es ja auch an Sonntagen Hauptversammlungen. Jahreshauptversammlungen. Heute war so ein Tag. Die Bürgerinitiative Pro Niederbergbahn hatte gerufen. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt hat, die Eisenbahn in unserem Raum wieder zu beleben. Vor einigen Jahren sah es damit auch richtig gut aus und im Überschwang habe ich damals beim Trassenfest in Tönisheide sogar gesagt: "Ich verwette meinen Kopf, daß die Eisenbahn in fünf Jahren fährt..." Die fünf Jahre sind längst um... Aber die Eisenbahn dampft nicht... Doch Glück gehabt : Mein Kopf ist noch dran...

Damals, in der Überschwangzeit, regierte in NRW noch die SPD. Die war der Eisenbahn-Idee zugetan. Aber dann kam der Rüttgers und seine Blackys an die Macht. Und die standen und stehen mehr auf überlangen LKWs statt auf Eisenbahn. Es passierte nichts... Nein falsch, auf der Eisenbahntrasse wird jetzt ein Alleenradweg gebaut...

Und was sagt die Bürgerinitiative dazu? Gut, die rund 15 Leute auf der Jahreshauptversammlung sind weder in Freudenrufe noch in Tränenchöre ausgebrochen. Denn: Die Trasse bleibt (auch als Eisenbahn-Grundstock) erhalten. Und ein attraktiver Radweg ist als Zwischenlösung ja auch nicht ganz verkehrt... Also bleibt die Bürgerinitiative für die Bahn am Ball... Auch mit mir, denn ich wurde heute als Beisitzer in den Vorstand gewählt....
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Zwei Meldungen unter dem Motto "Es geht in Wülfrath voran" :
1. Unser Treff am Roten Hugo war am Samstag wieder ein echter Hit. Mehr Sympathie wie wir in den zwei Stunden bekommen haben, kann man als Partei eigentlich gar nicht kriegen...
2. Mit unserer Roter-Reporter-Homepage geht es - auch wenn ihr das nicht merkt - hinter den Kulissen voran. Irgendwann (hoffentlich in Kürze) werden wir Euch mit einer neuen und dann aktuellen Seite überraschen...
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Ansonsten: Ich habe hier in meinem Arbeitszimmer alle Fensterläden runtergelassen, alle Türen verriegelt, das Radio ausgeschaltet... Der Grund: Ich kann das Wort "Lena" nicht mehr sehen und hören... Gibt es eigentlich eine größere Volksverdummung (auch der Medien) als dieses Oslo-Singsang-Happening und seine Folgen?


vom Freitag, 28.05.2010 22:07

Wann wird endlich die Neuwahl ausgerufen ?

Ehrlich, der Polit-Poker in NRW stinkt langsam zum Himmel. CDU-Rüttgers und SPD-Kraft geht es doch erkennbar um nichts anderes als Macht, Geld und Posten. Die Interessen der kleinen Leute an Rhein und Ruhr geht dieser schwarz-roten Polit-Riege doch am Arsch vorbei. Da kann man schnell verstehen, daß jetzt schon 45 Prozent der NRW-Wähler - so die Rheinische Post gestern - nach Neuwahlen rufen. Ich gehöre zu den 45 Prozent. Und ich bin ganz sicher: Ändern wird sich im NRW-Landtag nur dann etwas, wenn die LINKE bei der hoffentlich kommenden Wahl stärker wird und dann (mit Macht) die Probleme der Menschen im Rheinland, an der Ruhr und in Westfalen auf den Landtags-Tisch klatscht. Es darf nicht weiter gezögert werden: Der Wahlkampf muss jetzt beginnen. Auch hier bei uns. Und hohe Ziele müssen wir uns setzen: Bei der Neuwahl müssen hier in Wülfrath statt 636 Stimmen mindestens 1000 für die LINKE abgegeben werden...
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Morgen früh aber werden erst mal bei unserem "Treff am Roten Hugo" die neuen Extrablätter unter die Leute gebracht. 150 "Blättchen" liegen fertig gedruckt hier bei den Heumarkt-Utensilien. Und eine Bitte habe ich: Lieber HUGO, lass uns bitte morgen früh nicht im Stich. Bitte spring an... Wir bekommen nämlich auch Gäste aus Essen...
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Es ist zwar schon spät. Aber ich bin trotzdem gut, sehr gut gelaunt. Denn heute Nachmittag hab' ich unterschrieben - den Kaufvertrag für ein neues Auto. Ab Ende Juli fahre ich (hoffentlich) mit einem schwarzen (!) Renault-Kangoo durch Wülfrath (und Umgebung). Mein Honda wird mich nach 12 Jahren verlassen...
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Und Achtung: Am 19. Juni gibt es in Wülfrath einen roten Auflauf. Dann werden dann nämlich die Roten Reporter aus ganz NRW hier zu einer Tagung zusammenkommen. Und immerhin gibt es jetzt schon über 150 Rote Reporter in unserem Bundesland. Ob wir dann schon mitten im Wahlkampf sind ?


vom Mittwoch, 26.05.2010 13:02

Koch geht... Und die Sektkorken knallen...

Heute ist MnP. Was, Du weißt nicht was das heißt? Ganz einfach: Mittwoch nach Pfingsten. Und heute ist der Sommer wieder vorbei. Dabei müßte heute eigentlich die Sonne strahlen... Wegen gestern. Ja gestern sind vielerorts die Sektkorken in die Luft gegangen. Denn in der Politik gab es endlich mal ein erfreuliches Ereignis: Der Koch aus Hessen geht. Endlich - kann man da nur sagen. Viel zu lange hat dieser Polit-Lügner, dieser zutiefst unsymphatische rechtspopulistische Ausländerhasser das große Wort geführt. Jetzt geht er - Marx-sei Dank...
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Dafür aber wird am Samstag ein weiterer Vertreter dieser Polit-Unsympatics hier in Wülfrath vor Anker gehen - der durchgefallene SPD-Kandidat und Ex-Minister Peer Steinbrück. Der wird um 22 Uhr in unserem Wülfrather Zeitunnel auflaufen. Aber bitte: Danach gründlich lüften...
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Leider haben sich jedoch an einer anderen Stelle die Polit-Denunzianten der örtlichen CDU durchgesetzt: Seit einigen Wochen habe ich im Wülfrather Jugendhaus sieben hoch-interessierten Jugendlichen dabei geholfen, eine Jugendzeitung auf den Weg zu bringen. "Blitz & Donner" soll die heißen und alle sieben haben aktiv mitgeholfen, daß die erste Nummer Ende Mai rauskommt / rauskommen sollte. Aber: Ein Klaus H. Jann als "Zeitungsvater" im Jugendhaus - das hat einige in der CDU (und auch in anderen Riegen) nicht ruhen lassen. Sie haben wieder mal die "Vorbereitung der Revolution" vermutet. Vor einigen Wochen haben sie schon im Rathaus Fragen dazu gestellt. Doch die Verantwortlichen des Kinder- und Jugendhauses haben damals die Zeitungs-Idee (und auch den Zeitungsvater Klaus) verteidigt. Doch die Denunzianten aus der CDU hat das nicht ruhen lassen. Als ich vor einigen Tagen hier im Tagebuch zwei Zeilen zum Stand der Zeitung schrieb, haben sie wieder im Jugendhaus warnend "angeklopft". Und diesmal sind die Jugendhaus-Verantwortlichen eingeknickt, haben den Druck nicht mehr ausgehalten. Doch bevor sie sich jetzt weiter Tröpfchen ins Höschen machen, habe ich sie vom Druck erlöst und - leider - die Zusammenarbeit eingestellt. Klar, die sieben jungen Zeitungsmacher sind total enttäuscht und sauer - wollen sich wehren. Aber vor allem: Sie wollen die Zeitung jetzt trotzdem rausbringen. Toll! (Und es ist doch klar: Wenn sie meine Hilfe brauchen, kriegen sie die - im und außerhalb des Jugendhauses). "Blitz & Donner" wird über Wülfrath erscheinen...


vom Montag, 24.05.2010 22:05

Von 'Kriegskindern', einem Parteitag und einem wachsenden Bart...

Na endlich - Pfingsten geht zuende. Nicht, daß ich ernsthaft etwas gegen Feiertage hätte, aber die Revolution macht an solchen Tagen meist eine Pause. Und für solche Pausen bin ich dann wieder nicht...

Aber Marx-sei-Dank - gestern war keine Pause. Denn in Bottrop kam die LINKE zu einem Landesparteitag zusammen. Und nicht nur das: Wer mal daran gedacht hatte, daß die LINKE nach dem Sondierungs-Spektakel mit SPD und Grünen in die Knie gegangen wäre, mußte enttäuscht des Weges ziehen. Die Stimmung war super und die LINKE in NRW ist - als Opposition - kampfbereit. Und der Parteitag hat sich sogar per Beschluss einer Idee von mir (die andere sicherlich auch hatten) angeschlossen und stellt jetzt ganz kurzfristig einen Antrag im Landtag für die Rücknahme der Studiengebühren... Klasse !!! Auf geht's !!! Und auch vor Neuwahlen (auf die sich möglicherweise CDU und SPD einigen werden) hat die LINKE keine Angst...
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Die Veranstaltung "Kriegskinder aus Wülfrath erinnern sich" liegt zwar schon vier Tage zurück - aber überall ist
diese Erinnerungs-Runde weiter im Gespräch. Rund 30 Wülfrather (vorwiegend "Kriegskinder") waren gekommen und rund zehn davon erzählten... Geschichten - ganz schlimme, aber auch lustige. Aber immer wieder klang durch: So etwas darf nie wieder passieren. Alle waren einig: Eine beeindruckende Veranstaltung. Und schon jetzt steht fest: Es wird eine Fortsetzung geben. Die "Kriegskinder" wollen nicht mehr schweigen...
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Und dann gibt es noch zwei Kleinigkeiten und einem "Hammer" (oder soll ich besser Skandal sagen?) :

1. Mein Enkel Moritz stellt sich bockig und will - mit jetzt 21 Monaten - immer noch nicht Opa sagen. Also formen sich bei mir die nicht rasierten Haare an meinem Kinn inzwischen zu einem staatlichen weißen Bart...

2. Die neugewählte LINKEN-Vorsitzende Gesine Lötzsch hat sich herzlich bei uns Wülfrathern für die Glückwünsche zu ihrer Wahl bedankt. Irgendwann werden wir Gesine in Wülfrath wieder begrüßen können...

3. Und das ist der "Hammer": Seit etwa einem Jahr heißt der Geschäftsführer der (nicht mehr gemeinnützigen) Wohnungsbau-Gesellschaft Pulido. Und seit einiger Zeit hat der gute Mann, der früher nicht mal Wülfrath schreiben konnte, nur noch eines im Sinn: Für die sogenannte Goethepassage (besser sagt man ALDI-Rewe-Bunkergalerie) unsere Stadthalle abzureissen. Immer wieder fallen ihm neue Argumente ein, damit die Wülfrather endlich einsehen sollen, daß der "Kulturtemepel" an der Parkstraße weg muss. Aber die Wülfrather sind nicht so einfach umzustimmen und glauben dem Herrn Pulido inzwischen nix mehr...

Und da macht der plötzlich auf bockig und versucht - so der Super-Tip am Samstag - den Stadtrat zu erpressen. Auf Nachfrage erklärt er wörtlich: "Wenn die Stadthalle stehen bleiben soll, sind unsere Pläne für das Gelände nicht mehr zu realisieren. Wir ziehen uns dann zurück."

Eine solche Äußerung ist ein Schlag ins Gesicht aller Wülfrather und Wülfratherinnen. Denn was bedeutet die Pulido-Äußerung? Entweder die Bau-Mafia bekommt freie Hand oder ihr könnt mich mal... Na gut, auch wenn's nicht angenehm wäre - die Wülfrather würden sich für die zweite Variante entscheiden...


vom Samstag, 22.05.2010 21:59

Ein paar Zeilen an die LINKE...

Ich könnte jetzt viel schreiben und berichten. Aber Pfingsten ist ja eigentlich ein Familientag - und es sitzen sowieso nur wenige Leute am PC. Also gebe ich Euch jetzt nur kurz Kenntnis von einem kurzen Schreiben, das ich vor zwei Tagen (nach dem Platzen der sogenannten Sondierungsgesprächen) an die LINKE in NRW geschrieben habe. Denn morgen ist ja in Bottrop ein Landesparteitag...
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Liebe Genossinnen und Genossen von Landesvorstand und Landtags-Fraktion !

Seid nicht traurig. Die SPD bleibt eben die SPD. Und die Grünen - na ja. Vielleicht ist es ja sogar besser so. Zu viele Kröten schlucken ist auch nicht gut (für unsere Partei). Wir haben es gar nicht nötig, uns andauernd von etwas zu distanzieren. Sonst müssen wir doch gelegentlich mal fragen, in welchem Staat es eigentlich in den 50er und 60er Jahren zehntausende Verfolgungen und Verurteilungen von linken-kommunistischen Gedankengut gegeben hat. Und wer hat eigentlich die Berufsverbote in diesem Land zu verantworten? Und der Verfassungsschutz? Ich könnte von meiner jahrzehntelangen Überwachung stundenlang erzählen...

Aber Deckel drauf. Jetzt kommt es darauf an, das die Partei (und die Landtagsfraktion) ruckzuck ganz konkret wird. Wie wäre es zum Beispiel, wenn die neue Fraktion jetzt blitzschnell einen Antrag auf Rücknahme der Studiengebühren stellen würde und wir - gerade jetzt vor den neuen Bildungsprotesten - die anderen im Landtag mal so richtig "vorführen" würden. Und dabei auch nicht vergessen, für einen solchen Antrag unsere gesamte Basis zu mobilisieren...

Wie heißt es doch so schön: "Pfingsten sind die Geschenke am geringsten..."

Aber ist nicht eine starke Opposition auch ein Geschenk ?

Herzliche und rote Grüße aus Wülfrath - Klaus H. Jann


vom Donnerstag, 20.05.2010 12:35

Mensch, heute passiert 'ne Menge...

Heute ist Donnerstag. Nicht irgendeiner, sondern der Donnerstag der Ergebnisse... Und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen. Also, worum geht's ?

1. Heute um 13 Uhr treffen sich in Düsseldorf die "Landtags-Beriechungs-Kommissionen" von SPD, Grünen und LINKEN. Da will man sich mal ganz tief in die Augen gucken. Gut, daß ich nicht dabei bin... Ich würde nämlich vielleicht das "gucken" mit "spucken" verwechseln. Denn, was die unterschiedlichen Kameraden von SPD und Grünen schon im Vorfeld von den Linken fordern, ist alles andere als eine Basis für eine gemeinsame Regierung. Ich vertrau' auf meine linken Genosen und Genossinnen, daß sie diesen Schwachsinn nicht mitmachen. Denn viele Linke (ich gehör' dazu) haben sich nicht der neuen Partei angeschlossen, um irgendwann bei sogenannten "Kontakt-Gesprächen" in rosa-grüne Programmpapiere eingerollt zu werden...

2. Auch das ist spannend: Gestern Abend ist in Berlin die Entscheidung im "Lesergeschichten schreiben" der Zeitung Neues Deutschland gefallen. Die Leser konnten (eben in Berlin) per Abstimmung festlegen, welche Geschichte die spannendste ist. Und warum bin ich so heiß auf das Ergebnis? Ja, ich habe mich an dem Geschichten-Wettbewerb beteiligt...

3. Und schließlich: Heute um 19.30 Uhr steigt im Café am Angergarten die Veranstaltung "Kriegskinder aus Wülfrath erinnern sich". Wie viele 'Kriegskinder' (und wieviele Zuhörer) werden kommen? Und findet die "Presse" so etwas spannend genug, um darüber zu berichten? Ich werde Euch kurzfristig innformieren...
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Und was ist sonst noch aus den letzten Tagen erwähnendswert?

Am Montagabend hockten in unserem kleinen Büro zahlreiche Kullturtreibende und Vereinsvertreter, um - auf Einladung der DLW-Fraktion - über die Zukunft der Stadthalle zu sprechen. Am Ende war klar: Die Stadthalle hat in Wülfrath ganz viele Freunde und Verteidiger - und die Abriss-Gilde um GWG-Pulido und Bürgermeisterin Panke ganz wenige...

Weiter geht es auch mit der geplanten Jugendzeitung "Blitz und Donner". Die Redaktion hat getagt und auch einen Termin festgelegt: Ende Mai soll die erste Ausgabe erscheinen...

Und dann habe ich auch noch der bei den LINKEN neu gewählten Parteivorsitzenden Gesine Lötzsch herzlich gratuliert und sie gleichzeitig (noch mal) zu einem Besuch nach Wülfrath eingeladen. Ich glaub' fest daran, daß sie die Einladung annimmt...


vom Montag, 17.05.2010 13:21

Toll, immer mehr "Kriegskinder" erinnern sich. Und wollen reden...

Aber hallo, die neue Woche hat begonnen. Die zweite Woche mit der LINKEN im Landtag - und immer noch keine Revolution an Rhein und Ruhr. Aber im Kleinen merkt man doch eine Klimaveränderung: Ganz, ganz viele Leute haben am Samstag bei unserem Treff am Roten Hugo ihre Freunde über das Wahlergebnis bekundet. Und immerhin: 636 Wülfrather und Wülfratherinnen haben ihr Kreuz bei der LINKEN gemacht. Das ist doch schon sehr beachtlich....

Überhaupt, der Heumarkt. Am Samstag waren wir dort (natürlich!) wieder die einzige Partei, die "ihr Gesicht zum Volke" zeigte. Die anderen Parteien waren, wie es in unserer Heumarkt-Lyrik so schön heißt:

Später dann ich möcht' drauf wetten,
bleib'n sie morgens in den Betten.

Und das haben sie auch getan. Das blieb natürlich nicht unbemerkt. Auch damit hing es vielleicht zusammen, daß es wieder mächtig in unseren Spendendosen rappelte - über 60 Euro. Und eine Wülfratherin kündigte an, daß sie jetzt endlich (nachdem sie 25 Jahren immer dicht dran war) in die DLW eintreten werde. Der Aufnahmeschein ist unterwegs... Ach ja, wir hatten auch Besuch von auswärts: Der Olaf Swillus aus Essen (vom Sprecherrat der Roten Reporter in NRW) wollte sich mal bei den Linken in Wülfrath umschaun. Und ich glaube, er war am Ende beeindruckt...
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Zwei Mails erreichten mich heute morgen schon von "jenseits der Zonengrenze" - konkret aus Chemnitz und aus Frankfürt/Oder. Der eine Genosse wollte wissen, wie er denn nun an das Extrablatt komme, wenn es schon nicht mehr auf der Homepage stehe ? (Ich hab's ihm sofort geschickt...). Und aus Frankfurt kam - von Barbara - die erfreuliche Nachricht, daß sie ihren Gewinn aus dem Wahl-Quiz für Kubas Kinder spende. Danke! Und noch zwei weitere Gewinner haben ebenso verfahren: Raimund aus Heiligenhaus spendet für Kubas Kinder und Gudrun aus Eisenhüttenstadt für den Roten Reporter. Auch hier zweimal Danke.
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Heute Abend geht es wieder mal um unsere Stadthalle. Die DLW-Fraktion hat Wülfrather Kulturtreibende und Vereinsvertreter zu einem Gesprächsabend "Wie geht es weiter mit der Stadthalle?" eingeladen. Das wird spannend. Wie die Wülfrather über den Abriss der Stadthalle denken, kann zum zur Zeit auch bei einer Internet-Umfrage der WZ verfolgen: Rund 280 Wülfrather haben da schon abgestimmt und über 75 Prozent sprechen sich gegen die Abriss-Pläne aus. Das ist die wahre Stimmung "im Dorf" und nicht die Schönwetter-ALDI-REWE-Pläne einer bornierten Ratsmehrheit...
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Und dann am Donnerstag: Da steigt dann um 19.30 Uhr im Café im Altenheim die Veranstaltung "Kriegskinder aus Wülfrath erinnern sich". Ich, als Betroffener, habe dazu eingeladen. Und in den letzten Tagen hatte ich zu diesem Thema schon ungezählte Gespräche. Es ist wirklich so, wie es ZDF-Moderator Claus Kleber und auch der WDR vor ein paar Tagen sagten und sendeten: Jetzt, nach 65 Jahren wollen immer mehr "Kriegskinder" über diese Zeit, die so lange verdrängt wurde, berichten... Ich bin sicher, daß wird am Donnerstag lebhaft wird...


vom Freitag, 14.05.2010 21:34

Bitte warm anziehen: Morgen früh ist wieder Treff am Roten Hugo

Na endlich: Die FDP in Düsseldorf hat aufgegeben. Ihr Sprecher Andreas Pinkarsch hat heute verkündet, daß seine Partei beim Pokern um die nächste Landesregierung aufgegeben hat. Ich sage: Vorerst. Denn noch ist nichts entschieden. Noch ist Große Koalition und auch Jamaika möglich. Auch wenn es jetzt Gespräche mit den Linken geben soll. Ich bin sehr, sehr gespannt....
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Weniger gespannt bin ich wegen morgen früh. Da wird, ob Regen oder Schnee, der nächste Treff am Roten Hugo am Heumarkt stattfinden. Fünf Genossen und Genossinnen haben sich bisher zum Einsatz gemeldet. Und die "Heumarkt-Utensilien" liegen hier fertig neben mir - mit einem schönen Extrablatt. Morgen ist unser Ratsherr "Hacki" wieder mal der Hugo-Fahrer. Und nach den Anspring-Pannen der letzten Wochen hat sich der Jürgen den Hugo schon heute zu sich nach Hause geholt, um ihn dort richtig "aufzuwärmen". Na ja, ich bin gespannt - um 10 Uhr werde ich jedenfalls zufuß am Heumarkt sein...
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Etwas losgetreten habe ich mit meinem Plan zu einer Veranstaltung "Wülfrather Kriegskinder erinnern sich". Am kommenden Donnerstag geht's im Altenheim-Café an der Wiedenhofer Straße an's Erinnern. Aber das Thema ist jetzt schon in aller Munde. Als ich heute durch die Fußgängerzone ging, wurde ich überall angesprochen und gleich mit vielerei Erinnerungen konfrontiert. Wenn die Leute am Donnerstag alle kommen, dann... wird's voll. Aber trotzdem müssen wir noch etwas werben...
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Am 29. Mai hat die LINKE im Kreis Mettmann ihre nächste Kreismitgliederversammlung - in Hilden. Der Tagesordnung entnehme ich: Viel Formalien. Aber etwas wichtiges erreichte mich heute schon: Der derzeitige Kreisvorsitzende Rainer Koester aus Velbert wirft das Handtuch. Vor allem aus gesundheitlichen Gründen. Aber wie geht es dann weiter? Wer zieht dann die Karre? Noch werden keine Namen und Personen gehandelt...


vom Mittwoch, 12.05.2010 21:51

FDP möchte unseren Roten Hugo vom Heumarkt haben...

Ich hab's in den letzten Wochen immer gesagt: Auch am Tag nach der Wahl ist NRW genauso wie vorher. Jetzt, drei Tage nach dem Urnengang, hat sich das schon bewahrheitet. Jetzt geht es in Düsseldorf nur noch um Macht, um Einfluss und letztlich auch um Geld. Mit Politik für die Menschen in NRW hat das nur wenig, ganz wenig zu tun. Und die FDP spielt dabei die allermieseste Rolle.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Aber nicht nur auf Landesebene kann man über die FDP nur den Kopf schütteln. Auch in Wülfrath. Da hat doch im Wahlkampf der FDP-Direktkandidat allen Ernstes angekündigt, daß er sich dafür stark machen wird, daß der Rote Hugo "genauso wie andere Autos behandelt" wird und vom Heumarkt fliegt... Da freuen wir uns aber. Denn daran hat sich vor rund 20 Jahren schon mal der damalige CDU-Vorsitzende Rammes die Zähne ausgebissen. Nach dem damaligen CDU-Angriff haben wir von der Stadtverwaltung eine Dauer-Sondergenehmigung bekommen. Damals hat es unendlich viel Bürger-Unterstützung für den kleinen Hugo gegeben. Und ich bin ganz sicher: Die Wülfrather würden auch diesmal für den Roten Hugo (der samstags praktisch zum Stadtbild gehört) auf die Barrikaden gehen...
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Was ist sonst noch passiert? Am Montag Sitzung der Fraktion (lebhaft). Am Dienstag Bürgersprechstunde (über 20 Besucher). Ebenfalls am Dienstag Sitzung des Stadtrates und danach Abendessen mit der Fraktion. Heute morgen wieder im Stadtarchiv. Und alles bei winterlichen Temperaturen...
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Und dann noch eine winzige Anmerkung: Auch wenn alle jetzt anderer Meinung sind - ich finde Tolerieren statt Regieren für die LINKE in NRW besser. Und vor allem finde ich: Es geht nicht darum, daß sich jetzt elf Abgeordnete im Landtag schön einrichten, sondern es geht in erster Linie darum, daß die LINKE jetzt verstärkt (mit ihrer Basis) um die Interessen der Bürger kämpft...


vom Sonntag, 09.05.2010 22:54

Die LINKE im Landtag. Aber es bleiben Fragen offen...

Zuerst einmal können wir Linken zufrieden sein : Nach über 50 Jahren ist endlich wieder eine Partei links von der SPD im Düsseldorfer Landag. Ob nun mit 5,3 oder 5,8 Prozent - da fragt morgen keiner mehr nach. Drin ist dran. Und drin ist wichtig. Und das erfüllt uns zuerst mal mit Freude...

Aber dann brechen wir das Ergebnis mal nach unten, zum Beispiel nach Wülfrath, runter. Und siehe da - von Freude bleibt wenig übrig. Zwar hat die LINKE das Landesergebnis hier mit 6,30 Prozent leicht getoppt und der Direktkandidat der Linken, Serdar Boztemur hat den Kandidaten der FDP klar hinter sich gelassen... Aber zufrieden mit dem Ergebnis können wir überhaupt nicht sein. Bei der Kommunalwahl vor acht Monaten holte die DLW, die Demokratische Linke Wülfrath hier über 16 Prozent; bei der Bundestagswahl im Herbst konnte die LINKE über 9 Prozent einfahren und selbst bei der unbedeutenden Kreistagswahl lag die LINKE bei 8,4 Prozent. Und jetzt nur knapp über 6 Prozent? Woran liegt das? Um es mal ganz offen zu sagen: An der inneren "Verfasstheit" der Linkspartei. Persönliche Auseinandersetzungen und oftmals "dummes Geschwätz" überlagert die politische Arbeit. So hat die LINKE in Wülfrath zum Beispiel Null Wahlkampf geführt - wenn die DLW nicht das eine oder andere verteilt hätte, hätte die Wähler und Wählerinnen nichts erreicht. Schade, sehr schade das Ganze. Und hoffentlich Anlass zu ganz schnellem Umdenken und Umlenken. Denn wir brauchen eine ausstrahlende LINKE - gerade jetzt, wo wir auf dem Landtag eine (noch ganz kleine) rote Fahne hissen können.

Wir werden jetzt ganz schnell von der DLW einen der neu gewählten Landtagsabgeordneten nach Wülfrath einladen und gemeinsam überlegen, wie wir die LINKE auch dort unterstützen können...


vom Sonntag, 09.05.2010 17:46

Im Fernsehen hat die Wahlberichterstattung begonnen. Irgendwie müssen wir jetzt noch eine halbe Stunde die Zeit totschlagen: Um 18 Uhr geht's zur Sache. Wie wird die LINKE abschneiden? Kommt sie in den Landtag?Ober bleibt sie - wie ganz wenige Meinungsforscher sagen - noch mal "außen vor"? Wie auch immer - das Leben geht nach 20 Uhr normal weiter. Und auch NRW fällt - so oder so - nicht in ein großes Loch. Aber ich drück' der Linken natürlich die letzte halbe Stunde noch mal ganz fest den Daumen...
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Das haben übrigens gestern Morgen beim "Treff am Roten Hugo" auch ganz viele Wülfrather getan. Ich war doch sehr erstaumt, wieviele Wülfrather mir - ohne zu fragen - anvertraut haben, daß diesmal nur die LINKE für sie in Frage käme. Auch völlig unbekannte Leute. Überhaupt: Der Heumarkt-Stand war wieder lebhaft wie ein Kirmes-Stand. Alle Extrablätter weg und über70 Euro in den Spendendose - das ist doch ein deutliches Zeichen. Die anderen Parteien (sogar die Grünen) waren diesmal diesmal alle vor Ort. Aber wie heißt es doch so schön in unserer Heumarkt-Lyrik :

Später dann, ich möcht' drauf wetten -
bleib'n sie morgens in den Betten !

Bei uns ist schon klar: Den nächsten Samstag stellen wir schwerpunktmäig unter das Motto "Solidarität mit den Kindern von Kuba". Und : Am 12. Juni gibt's dann - ebenfalls am Heumarkt - den Eine-Welt-Tag. Da kommt dann unsere Kuba-Aktion noch mal groß raus...
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Eben habe ich (natürlich mit meiner Angela) noch mal einen längeren Gang durch Wülfrath gemacht. Wir waren auf dem Mittelalter-Markt, ich habe unsere gute alte Stadthalle noch mal richtig fotografiert und dann habe ich das Gelände hinter dem ehemaligen Bahnhof "inspiziert". Zwei Dinge habe ich da ausgemacht: Einmal konnte ich beobachten, wie zwei Männer am ehemaligen Stellwerk in der Nähe des Friedhofs die ganzen großen und historisch interessanten Schilder abmontierten. Und dann konnte ich zu meinen ganz großen Schreck feststellen, daß der Wülfrather Bahnhof nun - weil auch die Gleise in Richtung Flandersbach abmontiert wurden - völlig vom Schienennetz "genommen wurde". Ab sofort wird nie wieder eine Lok (auch nicht für Touristen) zum alten Bahnhof dampfen können. Vorbei...
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Über unsere sehr sehr erfolgreiche Vorstandssitzung vom letzten Donnerstag werde ich Euch später noch etwas erzählen. Ich war ganz begeistert von den Ergebnissen. Und ich bin sicher: Die leisen Zeiten (rund um die DLW) sind vorbei...

So, und nun noch 14 Minuten bis ...


vom Donnerstag, 06.05.2010 16:46

Nur noch drei mal schlafen... / Und wann darf ich mich wieder rasieren?

Der Wahltag rückt näher. Nur noch drei mal schlafen. Aber es ist ruhig im Städtchen. Von Wahlkampf nichts zu spüren. Am Samstag aber wird es bestimmt noch mal in der Fußgängerzone lebhaft...
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Jetzt erzähle ich Euch mal ganz schnell mal eine ganz unpolitische Geschichte: Ich habe - die meisten wissen es - zwei Enkel, den Leo und den Moritz. Der Moritz, den wir alle nur Mori rufen, ist ein ganz Gemütlicher. Er macht schon vieles (vor allem viel essen). Aber bei einem stellt er sich einfach nur stur. Mit seinen (auf den Tag genau) 20 Monaten spricht er nix. Das einzige Wort, was er ständig vor sich her brabbelt (oder ganz gezielt einsetzt) ist "Mama". Nix mit "Papa", nix mit "Oma", nix...

Und dabei hätte ich doch so gerne, daß er endlich "Opa" zu mir sagt. Und deshalb habe ich heute ganz spontan eine Familien-Aktion gestartet: Ich werde mich ab sofort nicht mehr rasieren. Erst wenn der Mori (für alle vernehmbar) mehrfach "Opa" gesagt hat, werde ich das Rasiermesser wieder in die Hand nehmen. Ich weiß, daß das in den ersten Tagen blöd aussieht. Aber irgendwann werden sich meine Mitmenschen schon an den weißen Rauschebart gewöhnen. Und außerdem kann der kleine Mori das Ganze ja abkürzen... Also, Mori, hörst Du mich? Sag' endlich mal Opa...
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So, und nun muß ich mich ganz auf die Vorstandssitzung der DLW konzentrieren. In drei Stunden sitzen wir schon zusammen. Und es wäre doch gelacht, wenn wir es nicht schaffen würden, daß unsere DLW auch in der Öffentlichkeit endlich wieder etwas lauter würde...


vom Mittwoch, 05.05.2010 18:13

Von "Kriegskindern" und der Stadthalle...

Noch vier Tage bis zur Landtagswahl. Von der bevorstehenden Wahl wird morgen wieder die Zeitung voll sein... Aber ob dann auch drinsteht, daß die Wülfrather Stadthalle abgerissen wird? Denn eine solche Entscheidung soll - so meine Informationen - hinter den Kulissen gefallen sein. Und es sieht auch so aus, als ob es im Rathaus dafür eine politische Mehrheit geben wird. Aber möglicherweise wird die Entscheidung erst nach der Landtagswahl bekannt gemacht. Sonst würden die Stadthallen-Abriss-Parteien (auf jeden Fall CDU, FDP und SPD) wohl eine anständige Quittung bei der Wahl bekommen (Sollen sie auch...)
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Bei der DLW steht die "Stadthallen-Frage" in den nächsten Tagen gleich zweimal auf der Tagesordnung - morgen bei der Vorstandssitzung und am Montag bei der Fraktion. Es ist wohl überflüsig zu sagen, daß wir auf jeden Fall zu den Stadthallen-Verteidigern gehören (wie auch mindestens 80 Prozent der Wülfrather Bevölkerung). Sollen wir uns schon mal auf eine Menschenkette oder eine andere Aktion vorbereiten?
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Gestern begann der Tag mit einem politischen Termin (Bürgersprechstunde) und er endete mit einem politischen Termin (Eine-Welt-Stammtisch). Und beide Termine waren sehr lebhaft. Zur Bürgersprechstunde kamen mal wieder über 20 Wülfrather. Ja, und der Eine-Welt-Stammtisch ist wirklich etwas ganz Besonderes: Seit über 10 Jahren treffen sich regelmäßig die Vertreter von etwa acht Wülfrather Eine-Welt-Hilfsgruppen und beraten immer solidarisch, wie man die Hilfe für notleidende Länder und Völker verstärken und Flüchtlinge vor Ort unterstützen kann. Wir sind mit unserer Cuba-Si-Gruppe dabei. Gestern stand die Planung und Organisierung des nächsten Eine-Welt-Tages (am 12. Juni) auf der Tagesordnung. Es wird wieder ein spannender Tag...
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Hilfe braucht aber nicht nur die Dritte Welt. Sondern auch Griechenland. Oder deutlicher gesagt: Die Finanzganoven des Landes. Da bin ich aber ganz froh, daß seit gestern auch die Banken in unserem Land "solidarisch" sind (man nennt zwar keine Summen, aber es ist kein Geheimnis, daß der Herr Ackermann schon 50 Euro in den Hut geschmissen hat...) Da kann ich wohl auch nicht zurückstehen. Ich werd' mich beteiligen: Ich hab' noch ein volles Glas mit griechischen Drachmen (Scheine und Münzen). Die werd' ich jetzt großzügig zur Verfügung stellen. Und ansonsten sag ich (und das ganz im Ernst): "Wir sind alle Griechen!" Jetzt ziehen sie die "kleinen Leute" in Griechenland über den Tisch. Und morgen uns...
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Und noch ein Letztes: Gestern Abend hat der ZDF-Moderator Claus Kleber aus Anlaß des 65. Jahrestages des Kriegsendes von 1945 ziemlich intensiv und mitfühlend über die Kriegskinder von damals gesprochen. Und das deren Erinnerungen jetzt (am Lebensende) wieder schmmerzhaft aufbrechen. Der Kleber hat mein Innerstes erreicht. Ich hab' seit gestern in mir geforscht, mich erinnert. Und in der Tat: Ganz viele, auch schreckliche Bilder sind wieder wachgeworden. Manche Dinge waren so grausam, daß in den letzten Jahrzehnten nur "Verdrängung" half (und hilft). Zum Beispiel die Sache mit dem WülfratherJungen, der beim Einmarsch und Durchmarsch der Amerikaner auf der Goethestraße spurlos verschwandt und nie, nie mehr auftauchte. Die Eltern (und viele Nachbarn) haben diesen Schock bis an ihr Lebensende nicht überwunden. Oder die Situation, als der Wülfrather Nazi-Ortsgruppenleiter Wiel mit ein paar Hiwis während eines Fliegeralarm die russiche Zwangsarbeiterin Anna (die von uns Kindern geliebt wurde...) aus dem Bunker warf. Und alle schwiegen, mußten schweigen... Mein Vater ist ja in diesem grausamen Krieg der Nazis in der Sowjetunion umgekommen. Ich kenne meinen Vater nur von Bildern. Aber ich habe - als letzte Erinnerung an ihn - ein kleines Spiel, daß er mir 1943 zu Weihnachten aus Russland schickte. Dieses kleine Spiel, arg ramponiert, habe ich mir heute mal wieder rausgekramt. Und um ganz ehrlich zu sein: Ich war danach und bin es immer noch in keiner guten Stimmung... Wie kann jemand, der so eine Zeit erlebt hat, den heutigen Krieg in Afghanistand nur gut finden?


vom Montag, 03.05.2010 22:41

Nur noch 6 Tage... / Aber es ist merkwürdig ruhig...

Ich hab' schon viele Wahlkämpfe mitgemacht. Über 50 Jahre habe ich - für diese und jene Linke - mitgekämpft... Also kann ich auch vergleichen. Und mein Vergleich sagt: So einen ruhigen (man kann auch sagen schlaffen) Wahlkampf habe ich noch nie erlebt. Zwar versuchen, Funk, Fernsehen und die Zeitungen immer wieder uns in Stimmung zu bringen - aber irgendwie kommt keine Stimmung, auch keine Wechselstimmung auf. Alle reden sich alles schön... Selbst das Versinken der CDU in der Wahlkampf-Korruption bringt niemand so richtig in Wallung... Da ist es fast schon eine Genugtuung, daß die LINKE hier im Wahlkampf einen 19jährigen, richtig frischen, wachen, fröhlichen und vor allem klugen Kandidaten - den Serdar Boztemur - nominiert hat. Dem gebe ich gerne meine Stimme - da ist nix weggeschmissen. Da ist spürbar ehrliches Engagement. Ein solcher Genosse macht Spaß.
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So, jetzt schlaf ich noch mal kurz. Und dann beginnt auch schon unsere Bürgersprechstunde. Und am Donnerstag trifft sich dann wieder der DLW-Vorstand. Es gibt unendlich viel zu bereden - und anzustoßen. Denn irgendwie ist es in der letzten Zeit sehr still um die DLW geworden. Also müssen wir wohl mal etwas lauter werden...


vom Sonntag, 02.05.2010 00:04

40 Jahre Roter Reporter. Und keiner hat's gemerkt...

So, der Tag ist um. Der 1. Mai. Ich war heute Morgen brav bei der Maiveranstaltung in Velbert. Und ich war auch so den ganzen Tag brav. Hab' mich im Opa-Sessel weit zurückgelehnt und an "früher" gedacht. Denn eigentlich war heute ja (für mich) ein ganz besonderer Tag. Heute vor genau 40 Jahren ist der erste Rote Reporter erschienen - am 1. Mai 1970. Und dann - bis heute - vierzig Jahre lang. Aber leider bin ich der Einzige aus der Aufbruch-Truppe von damals. Und deshalb hat sich auch keiner erinnert, kein Gruß, kein Glückwunsch, nix... Also geh' ich jetzt ins Bett und bin - ein wenig traurig... Aber, liebe Genossen und Genossinnen, wir feiern doch noch - oder?


vom Dienstag, 27.04.2010 21:24

Schon 161 Mitmacher beim Wahl-Quiz. Aber: Der Wahlkampf schlaucht...

Nur noch 12 Tage. Dann geht's (für den Landtag) an die Wahlurne. Aber die Briefwahl ist natürlich schon angelaufen. Und die ersten Stimmen für die LINKE liegen auch schon im Kasten... Die Stimmung ist gut. Aber ich betätige mich hier auch mal als Wahrsager: Es wird eine niedrige Wahlbeteiligung geben. Denn überall hört man: Die Leute haben die Schnauze voll... und gehen leider nicht mehr zu Wahl. Doch: Das ist keine Lösung...
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Seit Freitag habe ich mich nicht mehr im Tagebuch gemeldet. Und das liegt einzig daran, daß ich mächtig im Stress bin. Der "Treff am Roten Hugo" (am letzten Samstag) war ein Knüller. Sieben Mitmacher - auch der linke Landtagskandidat Agit Boztemur - waren vor Ort und wir mußten sogar unser Extrablatt nachdrucken lassen. Am Montag tagte die Rathausfraktion - lange (und mit sehr konkrete Initiativen). Und heute war's wieder lebhaft bei der Bürgersprechstunde. Sind 16 Besucher und Besucherinnen in anderthalb Stunden eigentlich viel ? Und erst eben kamen dann noch die Zeitungsmacher von "Blitz & Donner" zusammen. Das Blättchen wächst und soll - so die Planung - Ende Mai rauskommen...

Nur der Sonntag mit der wunderschönen Sommersonne brachte eine kurze Pause. Und nicht nur mir. An der Besucherzahl (nur 31) am Sonntag konnte man ablesen: Ganz viele haben den Garten dem Computer vorgezogen...
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Und auch das noch: Unser Wahl-Quiz zur Landtagswahl findet viel Zuspruch. Bis heute haben sich bereits 161 "Schätzer" daran beteiligt. Und der Mittelwert dieser 161 Mitmacher sagt: Die LINKE zieht mit 7,12 Prozent in den Landtag ein. Hast Du eigentlich schon mitgemacht? Wenn nicht - schick mir eine kurze Mail mit dem Stichwort "Wahlquiz" und du bekommst umgehend das Quizformular zugemailt:
JannRORE@t-online.de


vom Freitag, 23.04.2010 21:14

Ganz ehrlich: Ich freu' mich auf den Heumarkt...

Ja, ja, das normale Leben hat mich wieder (fest) im Griff. Der Kalender bestimmt wieder meinen Tagesablauf. Nix mehr mit morgens ausschlafen und abends die Ost-Genossen mit West-Geschichten erfreuen. Nein, jetzt ist Wahlkampf angesagt. Aber von Hektik ist (noch) wenig zu spüren. Allerdings, die LINKE hat hier im Wahlkreis einen Kandidaten, für den es sich lohnt, richtig einzusteigen. Er heißt Serdar Agit Boztemur, ist mit seinen 20 Jahren der zweitjüngste Kandidat in NRW, macht gerade sein Abitur und ist trotzdem Tag und Nacht unterwegs. Am Mittwoch konnten wir ihn - bei einer Podiumsdiskussion mit Wülfrather Hauptschülern - mal so richtig erleben. Klar, so Leute wie Marc Ratijczak (CDU) oder Volker Münchow (SPD) sind Polit-Profis - aber so richtig angekommen bei den Hauptschülern ist nur "unser Agit". Ständig war er von fragenden Schülern und Schülerinnen umringt... Für Agit werden wir in den nächsten 15 Tagen noch mal richtig "reinhauen"...
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Zum Beispiel werden wir schon morgen früh am Heumarkt für ihn die Trommel rühren. Sein Bild (auf dem Plakat) muss sich einprägen. Und in unserem neuesten Extrablatt (Nummer 592) haben wir ihn gut bedacht. Das Extrablatt liegt schon gedruckt neben mir. Und auch die neue KLARA werden wir morgen früh verteilen...
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Nur rund 200 Meter vom Heumarkt gibt es auch etwas Schönes zu besichtigen: Seit gestern steht da nämlich der neue Baum (eine Eiche) für die gefällte Kastanie. Sogar die Bürgermeisterin Claudia Panke und der Tiefbauamtsleiter Peter Pfeiffer waren heute morgen vor Ort. Und "Baumpate" Klaus H. Jann konnte aus diesem Anlaß der Bürgermeisterin eine bei Anliegern und Wülfrather Baumfreunden gesammelte Spende von genau 1501 Euro überreichen. Auch die DLW-Fraktion ist mit 200 Euro dabei. Es herrschte jedenfalls heute morgen bei allen eitel Sonnenschein...
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Und dann noch eine Bitte (die ich in den nächsten Tagen noch mehrmals wiederholen werde): Wir sammeln noch immer alte D-Mark-Reste für unsere Aktion "Milch für Kubas Kinder". In Kürze wollen wir wieder mal zur Bundesbank fahren und die Reste gegen richtiges Geld umtauschen. Deshalb unser Bitte: Wenn Sie (oder Du) noch D-Mark-Reste haben - her damit. Morgen und am nächsten Samstag nehmen wir wieder an. Und natürlich kann man die "Reste" auch bei mir auf der Düsseler Straße 16 abgeben...


vom Mittwoch, 21.04.2010 18:29

Ein Bericht für die Presse: Überraschung in Eisenhüttenstadt

Den nachfolgenden Artikel habe ich heute an die örtlichen Medien geschickt. Denn diese "Überraschung in Eisenhüttenstadt" konnte ich nicht für mich behalten. Leider kann ich die beiden wunderschönen Bilder dazu nicht auf die Seite stellen :

Klaus H. Jann auf Ost-West-Tour bei der LINKEN / Überraschung:
Starke Frauen aus Eisenhüttenstadt
lernten in Wülfrath „erste Schritte“

Wülfrath. Eine Woche lang und genau 1740 Kilometer weit war der Wülfra-ther DLW-Vorsitzende und - so vom WDR betitelt - „Vorzeige-Linke aus dem Bergischen Land“ Klaus H. Jann auf einer Ost-West-Tour in den neuen Bun-desländern. In Guben und Eisenhüttenstadt (beides Städte an der polnischen Grenze) sowie in Ilmenau und Suhl (beides Thüringen) wollten die Linken einmal einen „leibhaftigen Linken aus dem Westen“ erleben und testen, welche Gemeinsamkeiten die Sozialisten aus Ost und West in die neue Partei DIE LINKE einbringen können. Klaus H. Jann nach Abschluß der Tour: „Die Reise war ein einziger Erfolg. Genauso wie die Linke, wenn sie dann an einem Strang zieht, für die Menschen in Deutschland nur ein Gewinn ist...“

Eine besondere Überraschung erlebte Klaus H. Jann in der 40.000-Einwohner-Stadt Eisenhüttenstadt. Im Januar war dort eine neue Bürgermeisterin – von den Linken - gewählt worden. Und die hatte Jann spontan zu einer Begegnung ins Rathaus eingeladen. Die Begegnung wurde zu einer fröhlichen Wiederse-hensfeier. Denn:

1990, bei der ersten Kommunalwahl war die damals blutjunge Dagmar Püschel (die jetzige Bürgermeisterin) in den Stadtrat von Eisenhüttenstadt gewählt worden. Da die neugewählte PDS-Fraktion von Kommunalpolitik noch fast „unbeleckt“ war, reiste die Fraktion – darunter Dagmar Püschel und die heutige Landtagsabgeordnete Helga Böhnisch – kurz entschlossen nach Wülfrath und ließ sich hier von der damaligen DKP-Fraktion (und Klaus H. Jann) in die Ge-heimnisse des kommunalen Wirkens einweihen. Auch den „Roten Reporter“ mussten die aus dem Osten Angereisten damals in Wülfrath - quasi als „Prakti-kum“ verteilen. Bürgermeisterin Dagmar Püschel heute über den Besuch vor 20 Jahren: „Wülfrath und die Arbeit der linken Kommunalpolitiker dort war für mich, war für uns alle, ein Meilenstein. Wir haben dort sehr viel gelernt und auch vieles davon – wie man sieht erfolgreich – umgesetzt.

Schon wenige Tage nach Abschluss der Ost-West-Tour stapeln sich bei Klaus H. Jann schon neue Einladungen aus dem Osten. Und neue Kommunalpolitiker haben sich für Wülfrath-Besuche angesagt. Die jetzt fast vierzigjährigen Erfah-rungen mit linker Kommunalpolitik in Wülfrath sind weiter stark gefragt...


vom Dienstag, 20.04.2010 21:49

1740 Kilometer für die friedliche Revolution...

Langsam geht der Dienstag zuende. Und langsam kehrt das normale Leben wieder in mich zurück. Ich spüre wieder, wie die Kräfte wachsen. Ich bin ehrlich: Meine Ost-West-Tour, die mich genau 1740 Kilometer durch "den Osten" reisen ließ, hat mich echt geschlaucht. Aber rückblickend kann ich nur sagen: Es hat sich gelohnt. Ich glaube, die Linken in Guben, Eisenhüttenstadt, Ilmenau und Suhl fanden es mal ganz angenehm, einen Linken aus "dem Westen" zum Anfassen nah vor Ort zu haben. Und ich hab' viel gelernt und ganz viele nette Genossen kennengelernt...

Siehe dazu auch die Homepage der LINKEN in Eisenhüttenstadt: www.linke-eisenhuettenstadt.de

Und Eisenhüttenstadt steht eigentlich auch für die anderen Städte und Veranstaltungen. In Guben sammelten die Genossen zum Beispiel spontan 120 Euro zur Unterstützung des NRW-Wahlkampfes. Und in Suhl gab's viel Beifall für das "kämpferische Beispiel Wülfrath". Eine echte Überraschung aber erwartete mich in Eisenhüttenstadt. Doch darüber in Kürze mehr...
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Heute war dann hier vor Ort wieder revolutionärer Alltag. Es begann mit der Dienstags-Bürgersprechstunde. Rudi Pilipp und Jürgen Hackenberg unterstützten mich beim Bürgerkontakt. Und es kamen immerhin wieder 14 Besucher und Besucherinnen. Und heute Abend gab's dann im Jugendhaus wieder die Zeitungsmacher-Runde (vor der und dem 'Coach Jann' inzwischen Lokalheinis von CDU und SPD warnen). Alle sieben Jung-Redakteure waren wieder an Bord und die Jugendhzeitung "Blitz & Donner" wächst. Anfang Mai, so das ehrgeizige Ziel, soll die erste Nummer erscheinen... Und es gibt auch schon 'ne Menge Sponsoren. So will der CDU-Landtagsabgeordnete Ratajczak die Jugendlichen finanziell unterstützen und der Wülfrather Schalke-Fan-Club stellt jede Menge Papier zur Verfügung... Und Radio Neandertal will eine Reportage bringen...


vom Montag, 19.04.2010 16:46

Die bissige Rache des Ost-Marders

Gut, eigentlich sollte ich Euch jetzt etwas erzählen vom Ost-West-Verhältnis der Genossen in Deutschland. Tu' ich auch - später. Aber jetzt will ich erst mal eine lustige(?) Ost-West-Geschichte voranschicken :

Am Samstag war in Suhl (Thürigen) das große Ost-West-Treffen der LINKEN-Genossen. Ich (und mein Sohn und Chauffeur Sascha) waren aber schon Freitag in der Nähe von Suhl. Also beschlossen wir: Wir fahren schon mal nach Suhl und schauen uns vor Ort um - Wo ist das Congress-Center, wo kriegen wir einen Parkplatz und : Sind schon Genossen vor Ort ?

Genossen waren noch keine vor Ort. Also sind wir kurzentschlossen zum Parteibüro in die Rüssenstraße gefahren. Kaum hatten wir dort geschellt (und ich konnte dem Sascha noch kurz sagen: "Die schocken wir jetzt mal.."), da stand schon ein junger Genosse in der Tür. "Bitte schön, was kann ich für Sie tun?" sagte der selbstbewußt. Mit sonorer Stimme antwortete ich: "Pfeiffer. Ich komme vom Landesamt für Verfassungsschutz Thüringen. Und habe mal ein paar Fragen. Sie haben doch morgen hier das Ost-West-Treffen und da..." Ich konnte förmlich mitansehen, wie dem jungen Genossen das Herz in die Hose rutschte. Aber genauso schnell fing er sich, stellte sich breitbeinig in die Eingangstüre und sagte laut: "Nein, nein, hier ist jetzt keiner da. Und ich kann nichts beantworten..."

Ich hab' dann das Schreck-Spiel schnell beendet und wir haben uns - natürlich im Büro - auf Genossen-Ebene verständigt. Und friedlich-fröhlich sind wir auseinander gegangen. Aber natürlich hatte ich nicht mit den Mardern (und deren Wut auf die Wessis) von Thüringen gerechnet...

Als wir dann nach einer Stunde zurück ins Parkhaus kamen bekamen wir große Augen: Unter unserem Auto alles nass, ein richtiger See (und mit dem Vulkan aus Island konnte das kaum zusammenhängen). Sascha machte die Motorhaube auf. Und dann kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus: Ein Marder (oder war es gleich eine ganze Marder-Familie?) hatte in kurzer Zeit alle Schläuche zerfressen. Piff-paff.

Was jetzt tun, fern der Heimat? Doch: Die Suhler sind nette Menschen. Sie sagten uns schnell, wo man langfahren mußte, wenn wir ein Honda-Autohaus erreichen wollten. Und wirklich: Nach 31 Kilometern, in Meiningen, gab's wirklich ein solches Autohaus. Aber es war inzwischen Freitag, 16 Uhr. Und wer wollte da noch gerne Autos reparieren? Aber ein Engel kam in Gestalt es alten Monteurs "Franz". Der meinte: "Morgen früh haben wir die Schläuche. Jungs, das kriegen wir hin..." Und wirklich: Am Samstagmorgen hat uns "Franz" den Wagen wieder auf Vordermann gebracht. Zwar mußten wir 140 Euro in Thüringen lassen. Aber die Marder hatten dann doch noch das Nachsehen.... Marx-sei-Dank !


vom Sonntag, 18.04.2010 12:22

So, wieder Wülfrather Boden unter den Füßen...

Nur ganz kurz: Es ist Sonntagmittag und die Sonne scheint. Und - das ist eigentlich die Meldung - ich bin von meiner Ost-West-Tour zurück. Voll von bewegenden Eindrücken. Lasst mir noch einen Moment Zeit ... Dann erzähl ich Euch' ne Menge... Bis später...


vom Dienstag, 13.04.2010 23:36

Noch alles klar. Gruss aus Eisenhüttenstadt...

Hallo, ich lebe noch. Und wie versprochen melde ich mich von meiner Ost-West-Tour. Heute war und bin ih in Eisenhüttenstadt. Für alle, die sich in Geografie nicht so richtig auskennen - das ist direkt an der Oder, an der polnischen Grenze. Heute abend war ich im "Roten Café" und hab' über unsere Erfahrungen berichtet. Es war toll. Und ich habe auch viel gelernt. Gestern war ich übrigens in Guben - auch da war's Klasse. Und hier kommt - auch auf die Schnelle - ein Foto von heute - aufgenommen vom Genossen Klaus W. (der mich und den Sascha auch beherbergt). Tschüss is bald...


vom Montag, 12.04.2010 08:34

Auf geht's ! In den Osten !

Es reisen gleich zwei kleine Buben -
Mit'm Auto in das rote Guben...!

Ja, ja, dichten ist nicht mein Metier. Aber ich wollte Euch nur kurz sagen: In einer halben Stunde geht's los. Mein Sohn Sascha chauffiert mich in und durch den Osten. Heute Abend habe ich meinen ersten Vortrag "Die Linke im Westen" in Guben - an der polnischen Grenze. Morgen und übermorgen bin ich in Eisenhüttenstadt. Einen Tag später in Ilmenau und zuletzt in Suhl. Es wird eine anstrengende aberauch lebendige Woche... Also Tschüss bis bald... Vielleicht melde ich mich ja auch mal von unterwegs...


vom Freitag, 09.04.2010 21:41

Kaum hier ruft schon wieder die Ferne...

Am dritten Tag nach meiner Heimkehr spüre ich endlich wieder 'Wülfrather Boden' unter meinen Füssen. Neben mir liegt ausgedruckt das Extrablatt für morgen früh am Heumarkt. 'Zeitungsmachen' macht eben immer wieder Spaß. Ich hab' die Druckauflage diesmal auch etwas nach oben geschraubt - denn in den nächsten Tagen werde ich diese 'Blättchen' noch öfter gebrauchen und vorzeigen müssen.

Zuerst einmal morgen Nachmittag in Essen. Da trifft sich die Arbeitsgemeinschaft der Roten Reporter aus NRW. Und da spielen selbstverständlich lokale linke Zeitungen immer eine Rolle. Aber dann brauche ich die EXTRAs natürlich auch nächste Woche. Denn da bin ich - chauffiert von meinem Sohn und Genossen Sascha - erneut auf einer Ost-West-Tour bei den Linken unterwegs. Guben, Eisenhüttenstadt und Suhl stehen diesmal auf meinem Plan. Ziel der Tour: Ich will meinen bescheidenen Teil zum solidarischen Zusammenwachsen der Linken aus Ost und West dazutun. Aber ich freu' mich natürlich auch, daß die Genossen aus dem Osten mich hören wollen. Besonders die Genossen aus Suhl haben für nächsten Samstag Großes vor: Sie haben zu einem Ost-West-Genossentreffen eingeladen. Aus vielen Bundesländern werden Linke anreisen und sich austauschen...
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Eines habe ich Euch ja noch zugesagt: Das Endergebnis unserer Kuba-Ost-West-Aktion. Es ist ja schon durchgesickert: Genau 1006 Euro haben die Kuba-Fans aus 10 Bundesländern im Monat März für unser Soli-Projekt, die Landschule "Ernst Thälmann" in Jaibo gespendet. Und so sieht das Endergebnis aus:

1. Berlin............................................... 298 €
2. Mecklenburg-Vorpommern....... 253 €
3. NRW................................................ 126 €
4. Thüringen...................................... 104 €
5. Hessen........................................... 68 €
6. Niedersachsen............................. 64 €
7. Bayern............................................. 50 €
8. Rheinland-Pfalz............................. 21 €
9. Sachsen........................................... 12 €
10.Brandenburg................................... 10 €

Also klar: Berlin hat gewonnen. Eben auch einen Preis. Demnächst werde ich also in der Bundeshauptstadt auftauchen - entweder mit einem Vortrag über 'Die Linke im Westen' oder mit meinem Kasperletheater zu einem der nächsten Kinderfeste. Wo soll ich antanzen ?
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Und dann nehmt bitte schon mal zur Kenntnis: Die nächste "Zocker"-Aktion (auch wieder für Kubas Kinder)
beginnt schon morgen: Ein Wahl-Quiz zur Landtagswahl in NRW. Ihr sollt schätzen, wieviel Prozent die LINKE am 9. Mai bei der Wahl einfährt. Der Einsatz beträgt diesmal genau einen Euro - die Hälfte des gesamten Wetteinsatzes wird unter den drei besten "Schätzern" verteilt, die andere Hälfte für die Kinder von Kuba. Wenn ihr mitmachen wollt, schickt einen Euro (auch in Briefmarken) an mich (Klaus H. Jann, Düsseler Straße 16, 42489 Wülfrath) und gebt eine Zahl an (bitte mit zwei Zahlen hinter dem Komma).

Leider kann ich den Wahl-Quiz-Zettel nicht ins Internet stellen, denn ihr wißt ja: Immer noch kein Webmaster, kein Webmaster...


vom Donnerstag, 08.04.2010 21:30

Ein persönliches Wort zu unserem Gesundheitswesen

Gut, eigentlich wollte ich Euch heute wieder mit ein paar Bemerkungen zur "Revolution" in Wülfrath erfreuen. Aber das kommt (leider) später. Erst muss ich mal ein paar persönliche Worte zum Gesundheitswesen vor Ort loswerden...

Also, während meines Ostsee-Urlaubs ging es mir an einigen Tage nicht besonders gut. Ich mußte sogar das Bett "hüten"... Und die Leute um mich rum (allen voran meine Angela) tönten mir heftig ins Ohr: "Wenn wir jetzt wieder in Wülfrath sind, gehst Du sofort zum Arzt. Sonst..." Ich wollte kein "Sonst..." entstehen lassen und hab' mich heute morgen brav auf den Weg gemacht. Aber: Meine Hausärztin ist im Urlaub, die Praxis geschlossen. Ich also hin zur angegebenen Vertretung. Gegen 11 Uhr lauf' ich da auf. Man nimmt mir zuerst mal die 10-Euro-Praxisgebühr ab und empfiehlt mir dann - weil noch etwa 25 Patienten vor mir daran sind - gegen 15.30 Uhr wiederzukommen. Ich bin ja ein braver Patient und mach's so. Etwa gegen halb Vier stehe ich wieder auf der Praxismatte. Und vor mir wieder 25 andere Patienten. Man schreibt meinen Namen in die Liste und empfiehlt mir, "so gegen 17 Uhr" wiederzukommen. Mach' ich doch... Ab 17 Uhr sitze ich dann im Wartezimmer. Ich habe mir vorsichtshalber zwei Zeitungen mitgebracht. Doch die reichen nicht aus - genau um 18.53 Uhr werde ich reingerufen. Die ärztliche Beratung ist gut und mir wird dringend empfohlen, ganz schnell eine Antibiotika-Medizin zu nehmen. Aber Pech gehabt: Für heute sind die Apotheken im Stadtkern schon zu. Also verschieben wir das mit der Gesundheit auf morgen...

Versteht ihr jetzt, warum ich heute kaum Zeit für die Revolution hatte ?


vom Donnerstag, 08.04.2010 13:56

Gestern war die Ostsee - heute ist wieder Wülfrath...

Hallo, hallo - da bin ich wieder. Die Ostsee (konkret das Ostseebad Kühlungsborn) war schön (und das Wetter trocken). Aber jetzt ist wieder Wülfrath (und das Wetter nass). Ein paar Stündchen brauche ich noch, bist ich wieder in allen Wülfrather Problemen "drin" bin. Aber eines habe ich doch schon mitgekriegt (bei meinem ersten Gang durch's Städtchen): Unsere Bürgermeisterin Panke hat mit der Aufkündigung einiger Verträge mit den Rathaus-Betriebsrat (z.B. keine betriebsbedingten Kündigungen) mächtig ins Fettnäpchen getreten... Na ja, alle Lehrlinge machen auch mal Fehler... Und warum sagt ihr denn auch keiner, daß eine Stadtverwaltung eben kein profitorientieres Privatunternehmen ist?


vom Freitag, 26.03.2010 22:18

Angela greift hart durch: Heumarkt-Verbot

Au Scheiße - auch das noch. In drei Tagen wollen wir in Urlaub fahren - und jetzt lieg' ich hier mit Grippe im Bett. Die Nase läuft, die Hitze (oder soll ich Fieber sagen) hat mich voll im Griff. Eigentlich bin ich für morgen am Heumarkt eingeteilt. Aber meine Angela ist da hart: "Nix da. Morgen bleibst Du noch im Bett. Wir wollen schließlich am Sonntag..." Ich hab' klein beigegeben. Aber eines habe ich ihr abgetrotzt. Nämlich, daß ich trotz aller Wehwehchen wenigstens für morgen das Extrablatt basteln durfte. Das ist jetzt fertig; die Heumarkt-Utensilien sind gepackt. Jürgen wird den Hugo auf den Heumarkt fahren. So weit also alles klar...
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Etwas anderes finde ich eher belustigend: In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses gab es am Mittwoch "ernste Fragen" und "Bedenken" wegen meines Zeitungsmach-Engagements im Jugendhaus. Irgendwelche Leute haben mal wieder Angst, der Jann könnte im "neutralen Jugendhaus" die Kids politisch beeinflüssen... Ich kann darüber eigentlich nur lachen. Aber im Ernst: Haben wir schon jemals etwas von "Bedenken" gehört, wenn ein Steinbrück, ein Görtzi, ein Rataicjak ausschließlich zu Werbezwecken im Jugendhaus aufläuft? Noch nie... Deshalb ist das mal wieder so eine verlogenen Stimmungsmache...


vom Mittwoch, 24.03.2010 20:51

Sieben Kids basteln an "Blitz & Donner"

Schade, daß ich Euch - in Ermangelung eines Webmasters für unsere (derzeitige) Homepage - kein Foto von gestern zeigen kann. Ihr hättet - wie ich - auch eure Freude an so einem Foto... Sieben junge Leute hocken mit mir über Papieren... Denn gestern hat wieder die "Redaktion" der neuen Wülfrather Jugndzeitung getagt - sechs Jungs und ein Mädchen haben die Ärmel hoch gekrempelt und wollen hier "Zeitungs-Geschichte" schreiben. Gestern wurde einstimmig der Titel des neuen Blattes festgelegt: "Blitz & Donner". Und es wurde ein Themenplan für die erste, achtseitige Ausgabe festgelegt. Ab sofort sind die "Jugend-Paparazzis" in Wülfrath unterwegs. - Ich sag's ganz ehrlich: Selten hat mir eine Arbeit so viel Spaß gemacht...
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Aber es gibt natürlich auch andere "Arbeiten", die Spaß machen: Zum Beispiel hatte ich heute wieder so einen "Buch' den Jann"-Termin. Eine Frau von der Heinrich-Heine-Straße hatte mich zum Kaffeetrinken eingeladen. Sie wollte mir mal etwas - was sie und die ganze Nachbarschaft schon länger aufregt - zeigen. Ich hab's mir angeguckt, ich hab's fotografiert und ich werde jetzt im Rathaus nachbohren. Aber es ging eben nicht nur um die Kommunalpolitik - anderthalb Stunden gemütlichen "Erinnnerungsaustausch" zwischen alten Wülfrathern folgte. Wunderbar... Die nächsten Einladung sind schon gebucht...
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Aber erst fahre ich am Wochenende mal in Urlaub. Beim Treff am Roten Hugo bin ich am Samstag noch dabei - dann geht's an die Ostsee. Und weil ich dann am Monatsende nicht zuhause bin und wir auch nicht den genauen Spendenstand verfolgen können, wird unsere Kuba-Ost-West-Aktion einfach um genau eine Woche verlängert. Am 7. April wird festgestellt, wer (welches Bundesland) der Spendensieger ist. Zur Zeit liegt (mit recht großem Abstand) Mecklenburg-Vorpommern an der Spitze. Aber just heute hat sich Rheinland-Pfalz aus dem Keller einige Plätze höher gespendet. Aber Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hamburg, Bremen, Saarland, Schleswig-Hostein und Baden-Württemberg sind überhaupt noch nicht in unserer Spenden-Tabelle. Wann ändert sich das ?
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Gestern war wieder Bürgersprechstunde in unserem Zentrum. Und - oh Freunde - gestern hat sich da auch wieder ein besonderer Gesprächskreis zusammengefunden - die LPG, die Linke Prostata-Gruppe. Wie aus dem Nichts haben sich da jetzt schon mehrfach bis zu 10 Männer zusammengefunden, die alle unter der gleichen Krankheit leiden (oder sich freuen). Jedenfalls wird dort kein Trübsinn geblasen... Und gestern war klar: Ob Prostata oder nicht - die Stadthalle muss erhalten bleiben. Notfalls wird auch die LPG vor der Stadthalle aktiv werden...


vom Montag, 22.03.2010 13:07

Konstantin Wecker hat sich (mal wieder) in mein Herz gesungen

Es ist wieder Montag. Ein grauer Montag. Gut, gleich kommen meine beiden Enkel - dann scheint sicherlich wieder die Sonne... Ja, bei mir ist es eigentlich recht einfach, mal wieder die Sonne scheinen zu lassen - zum Beispiel mit einer Spende für Kubas Kinder (heute nix), mit einem richtigen Brief per Post (heute nix) und natürlich mit gutklingender Musik (Puhdys!) von echten Liedermachern...

Gestern zum Beispiel gab's reichlich Sonne. Obwohl Essen - wo gestern ein musikalisches Friedens-Matinee stattfand - nur Regen anzubieten hatte. Aber dann in der berühmten Lichtburg - Sonne pur. Stoppok war da, mein Freund Till Engel mit einer Glanznummer am Klavier, "Männerschmerz" aus Essen und dann Konstantin Wecker. Ich bin ehrlich: Der war (mal wieder) so gut, daß mir die Tränen kamen. Ich hab's schon mehrfach erlebt: Der kann man seinen Liedern (und auch mit seinen Worten) Hoffnung und Mut verbreiten. Wer "den Wecker" gehört hat, weiß, daß Widerstand gegen Krieg, Widerstand gegen Ausbeutung nur richtig sein kann...
Also werde ich weiter Widerstand leisten...
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Eben, vor 'nem Stündchen in der Fußgängerzone: Ich plaudere mit ein paar alten Männern über "Gott und die Welt". Und dann sagt einer (der Ernst): "Ja, wenn wir Rentner, wir18 Millionen, morgen mit Knüppeln auf die Straße gehen und laut sagen würden 'Jetzt ist aber Schluss', dann würden hier im Land die Räder stillstehen..." Und alle stimmen sofort (und laut) zu. - Ach, wenn doch solchen Worten endlich mal Taten folgen würden. Es geht ja notfalls auch ohne Knüppel...
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Samstag am Heumarkt war's wieder (wie fast immer) lebhaft: Alle Extrablätter verkauft und viele Spenden für die neue Kastanie. Und dabei wurden auch Kubas Kinder nicht ganz vergessen...

Übrigens: Bei unserer Kuba-Ost-West-Aktion hat das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern seine Spitzenstellung weiter gefestigt. Auf Platz 2 weiter Thüringen, aber NRW holt auf... Allerdings: Bis Sachsen ist unser Aufruf (bisher) noch nicht vorgedrungen...
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Ach ja, beim Friedens-Konzert am Sonntag hat sich bei mir ein Satz von Stoppok festgesetzt :

Der nächste Geburtstag kommt - es ist ein runder.
Hoffentlich passieren bis dahin noch einige Wunder !

Unter Wunder verstehen ich zum Beispiel einige neue Mitglieder für die DLW, ein weiterer Spenden-Regen für Kubas Kinder und daß mein Enkel Moritz - jetzt 17 Monate - mal endlich "lieber Opa" (ach, ein einfaches "Opa" würden auch schon reichen) sagen kann. Aber bis zu meinem runden Geburtstag haben wir ja noch einige Monate... Also vorwärts...


vom Freitag, 19.03.2010 17:26

Ein Briefchen - eben verteilt...

Das untenstehende Briefchen - es betrifft die neue Kastanie an der Heumarktstraße - habe ich eben in die Briefkästen aller Anlieger gesteckt. Jauh... Jetzt habe ich dafür ein anständiges Stück Kuchen verdient :
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An die Freunde und Freundinnen der Heumarktstraßen-Kastanie !

Je dicker unsere Spende –
Je dicker auch der neue Kastanienbaum !

Liebe Leute rund um die Kastanie !

Der erste Schock ist überwunden : Die alte Kastanie ist jetzt im ‚Kastanien-Himmel’ und schaut von oben auf uns herab...Was passiert jetzt dort ?

Gibt es einen neuen Baum? Ja, es gibt die erfreuliche Nachricht: Schon in rund drei Wochen wird ein neuer Baum gepflanzt. Und wieder ein richtiger Kastanienbaum. Tiefbauamtsleiter Peter Pfeiffer hat uns eine Zusage gegeben. Und die Stadt (mit all ihren Finanznöten) hat sich hocherfreut gezeigt, dass wir - Anlieger und viele Wülfrather - für den neuen Baum gespendet haben. Bisher sind genau 1270 Euro zusammengekommen. Das ist schon toll...

Aber im Rathaus sagt man auch: Je größer die Spende, je größer auch der neu zu pflanzende Baum. Also sammeln wir weiter.

Ich bitte Sie herzlich : Machen Sie nach ihren Kräften mit ! Damit wir uns zukünftig an diesem schönen Wülfrather Eckchen auch wieder an einem schönen Baum erfreuen können.

Herzliche Grüße -
Klaus H. Jann, der Baumpate
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vom Donnerstag, 18.03.2010 19:01

Aubacke, jetzt bin ich ein Ehrenvorsitzender...

Unsere Kuba-Ost-West-Aktion kommt richtig in Fahrt : Gestern ist Niedersachsen eingestiegen. Und heute hat sich Berlin gleich auf den 4. Platz gespendet. Die Spenden für unsere kleine Landschule "Ernst Thälmann" in Kuba rollen. Das ist der aktuelle Bundeländer-Stand :

1. Mecklenburg-Vorpommern
2. Thüringen
3. NRW
4. Berlin
5. Bayern
6. Brandenburg
7. Niedersachsen
8. Hessen
9. Rheinland-Pfalz

Allerdings: Sieben Bundesländer fehlen noch. Ist die Nachricht zum Beispiel nach Sachsen, Baden-Württemberg, Bremen oder ins Saarland noch nicht gedrungen?
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Gestern Nachmittag war ich im Wülfrather Stadtarchiv. Der Stadtarchivar Hartmut Nolte hatte mich eingeladen. Denn er hat einen Plan: Er will die Geschichte der Wülfrather Linken zu Papier bringen. Es war ein langes und spannenden Gespräch. Mit dem Ergebnis: Er wird jetzt drei "Dinge" aufschreiben: 1. Die Geschichte der Wülfrather Linken 2. Die Geschichte des linken "Urgesteins" Klaus H. Jann und 3. Die Geschichte von 40 Jahren Roter Reporter. Der gute Mann hat sich viel vorgenommen...
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Apropos Roter Reporter: Am vergangenen Wochenende wurde ich (leider in gesundheitlich bedingter Abwesenheit) in Berlin hoch geehrt. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Rote Reporter (der immerhin in Deutschland fast 1000 linke Medienmacher angehören) wählte mich einstimmig zu ihrem Ehrenvorsitzenden. Das hat mich - auch in Abwesenheit- sehr berührt und erfreut...

Ich hoffe auch, daß dies Anstoß genug ist, hier in Wülfrath in Kürze endlich wieder einen richtigen Roten Reporter herauszubringen. Die Wülfrather und Wülfratherinnen warten schon lange...
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Ansonsten scheint jetzt immer öfter die Sonne. Heute brachte es die richtige Sonne zum Beispiel schon auf 15 Grad. Und gestern war mein kleiner Enkel Moritz mein (alleiniger) Gast. Der kommt jetzt immer mitwochs... Das kostet zwar viel Kraft, macht aber auch viel Freude...
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So, und nun muss ich alle meine Kraft und Freude in die Herstellung des neuen Extrablattes für Samstag stecken. Am Samstag sind wir nämlich am Heumarkt doppelt gefragt - einmal beim "Treff am Roten Hugo" und dann beim "Dreck-weg-Tag. Wir haben uns verpflichtet, am Samstag den Heumarkt auf Vordermann zu bringen. Starke Männer mit großen Besen sind gefragt...


vom Dienstag, 16.03.2010 23:21

Aufbruch: Acht Kids wollen eine Jugendzeitung machen...

Ich hab' schon viele Zeitungen gemacht. Als Zwölfjähriger mit dem Kugelschreiber (und 12 Durchschlägen) die "Spring-Post". Später ein Blättchen für die "Falken", dann für den linken "Jugendclub Limbo". Ich hab' das "Kraftpaket" initiiert, ich hab "Hallo Stift" und "Dicke Brocken" herausgebracht. Als ich länger in Kassel im Krankenhaus war, erschien dort auf unserer Station die Zeitung "Am Tropf" und seit fast 40 Jahren bin ich der "Vater" des Roten Reporters...

Und jetzt bin ich ganz stolz, daß ich wieder acht Jugendliche in Wülfrather Jugendhaus bei der Zeitungsmacherei "betreuen" darf. Heute haben wir zum erstenmal an neuen Redaktionstisch gehockt und Pläne geschmiedet. Es war sehr lebhaft und ich glaube: Es hat allen (auch mir) viel Spaß gemacht. Nächsten Dienstag geht's weiter... Dann wird sicherlich auch entschieden, wie die neue Zeitung heißen soll...
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Was gibt's Neues von unserer Kuba-Ost-West-Aktion zu berichten? Eine ganz große Überraschung: Aus dem Nichts hat sich das Land Mecklenburg-Vorpommern gestern an die Spitze gespendet. Und während NRW etwas aufgeholt hat, wurde uns aus Berlin eine weitere "Überraschung" angekündigt. Ich bin sehr gespannt...
Aber was ist mit Niedersachsen?
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Und ansonsten? Am Montag war ich Gast bei der Fraktionssitzung unserer DLW (alles klar auf der Andrea Doria) und heute morgen lief wie immer die Bürgersprechstunde (mit regem Besuch und leckerem Kaffee) ab.

Und dann noch die Spitzenmeldung von der Kastanien-Front: Tiefbauamtsleiter Peter Pfeiffer gab es uns jetzt sogar schriftlich: In drei Wochen wird an der Heumarktstraße ein neuer Kastanienbaum (und kein Ginko !!!) gepflanzt. Bis dahin wollen wir aber noch tüchtig sammeln... Halleluja !


vom Sonntag, 14.03.2010 18:38

Viel Lob für die Ost-West-Aktion... Aber wenig Spenden...

In Berlin geht jetzt die LIMA, die Linke Medienakademie nach vier Tagen zu Ende. Und hier bei uns schmilzt der letzte (?) Schnee. Frage: Was davon kann ich genau beobachten?
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Wenn's an's Beobachten geht, bin ich bei der Ost-West-Aktion für Kubas Kinder ganz nah dran. In den letzten Tagen habe ich dazu viele Mails und Briefe bekommen. Alle voll Zustimmung... Aber leider rollt der "Rubel" (oder richtiger der Euro) zur Zeit noch nicht so richtig. Auch am Wochenende erhöhte sich der Spendenstand nur um ganze zwöf Euro (aus NRW). Und deshalb sieht die Spenden-Tabelle zur Zeit weiter so aus :

1. Thüringen
2. NRW
3. Bayern
4. Brandenburg
5. Hessen
6. Rheinland-Pfalz

Aber NRW - es ist ja Wahlkampf - holt auf. Ich frag' mich nur: Wann schaltet sich Berlin eigentlich ein?
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Beim Treff am Roten Heumarkt stand am Samstag unsere Kuba-Aktion (und die Spendensammlung dafür) nicht im Mittelpunkt. Vielmehr haben sich die Genossen und Genossinnen für einen neuen Kastanienbaum (an der Stelle des vor einigen Tagen gefällten Baumes) engagiert. Und die Wülfrather haben tüchtig gespendet. Rund 1300 Euro sind schon zusammen... Und auch an dieser Stelle sei es noch mal (laut) gesagt: Wir wollen einen Kastanienbaum und nicht etwa einen Ginko (oder einen Tannenbaum...)

Und noch etwas war am Samstag am Stand neu: Zum erstenmal war der Landtagskandidat der LINKE Serdar Agit Boztemur (20) bei uns vor Ort. Und es gibt von ihm die Zusage: Serdar kommt wieder. Auch nach der Wahl... (denn es hat ihm in Wülfrath gut gefallen).
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Zu meinen vielen Terminen kommt am Dienstag noch ein sehr schöner und spaßmachender hinzu: Die Jugendlichen im Wülfrather Jugendhaus wollen sich daran machen eine eigene Zeitung herauszugeben. Mindestens acht junge Leute haben sich schon für eine Redaktion gemeldet. Und ich wurde von den Jugendlichen eingeladen, das Team mit der "Zeitungsmacherei" bekannt zu machen. Also heißt es ab sofort: Jeden Dienstag, 19 Uhr - Redaktionssitzung. Toll !



vom Donnerstag, 11.03.2010 22:22

Thüringen vorn... Und gut, daß es Laptops gibt...

Eigentlich, ja eigentlich wäre ich jetzt in Berlin... Denn in Berlin hat heute die LIMA, die Linke Medienakademie begonnen... Die geht bis Sonntag und ich wär' so gerne da. Aber stattdessen wälz' ich mich im Bett rum und schreib' das Tagebuch am Laptop. Aber es hätte auch schlimmer kommen können...
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Soweit das Bulletin. Jetzt zum richtigen Leben. Und da muss ich mal die Genossen aus Thüringen loben... Die haben sich gestern ruckzuck an die Spitze unserer Ost-West-Kuba-Aktion gespendet. Und haben Bayern (nach einem kurzen Höhenflug) auf den zweiten Platz verwiesen (Fast wie beim Fußball...). Dafür war es heute - auf die Spenden bezogen - sehr, sehr ruhig. Ganze drei Euro wurden mir (aus NRW) rübergeschoben. Aber vielleicht scheint morgen wieder die Spenden-Sonne kräftiger... Wo bleibt Meckenlenburg-Vorpommern?
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Kullturpolitisch war gestern in Wülfrath der "Hund los". Da ging zuerst einmal die Jahreshauptversammlung des Trägervereins für unser Museum (315 Mitglieder) im völligen Chaos und im persönlichen "Streit bis auf's Messer" unter. Zwar rettete sich die Versammlung am Ende in Vertagung, aber das Museum ist in großer Gefahr. Mehr will ich dazu im Augenblick nicht sagen. Aber wen's um's Retten geht, bin ich auf jeden Fall dabei...

Und dann die Kabarettveranstaltung zum Frauentag. Eine volle Stadthalle und hunderte hochmotivierte und fröhliche Frauen - garniert mit einer Handvoll Männern. Und dann ein Programm, daß auch der und dem Letzten fast die Schuhe auszog. Nach der Pause war die Hälfte der Versammlung gegangen. Eine echte Bauchlandung...

Gute Nacht. Morgen steht das Extrablatt auf meinem Programm. Auch am Laptop ? Egal, es kommt...


vom Dienstag, 09.03.2010 21:39

Die Kastanie geht... Aber neuer Schnee kommt...

Einstens hing in meinem Zimmer ein Plakat "Alle reden vom Wetter. Wir nicht" stand darauf. Und dann waren da noch Marx, Engels und Lenin zu sehen. Das Plakat hängt nicht mehr bei mir - warum eigentlich nicht? An Marx, Engels und Lenin kann's kaum liegen... Aber vielleicht liegt's am Wetter. Denn da rede ich heute auch drüber - notgedrungen. Ja, alle warten auf den Frühling... Was aber sagt uns der Wetterbericht für's Wochenende? Neuer Schnee. Aus genau diesem Grund ist heute zum Beispiel der "Dreck-weg-Tag" in Wülfrath abgesagt/verschoben worden. Und dabei hatten wir eine tolle Saubermach-Truppe zusammen...
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Ja, der Schnee kommt wieder. Aber dafür haben wir uns heute von einem Uralt-Weggefährten endgültig verabschiedet: Die alte Kastanie an der Heumarktstraße, über die ich schon vor über 25 Jahre die Patenschaft übernommen hatte und die wir dann über ein Vierteljahrhundert vor dem Abriss bewahrt haben, ist heute (auch mit meiner Zustimmung) gefällt/zersägt worden. Sie war - und das hat der Abriss noch einmal bestätigt - im unteren Teil sehr "krank", vom Pilz befallen. Aber wir haben die Zusage aus dem Rathaus, daß dort wieder eine neue, schon größere Ross-Kastanie geplanzt wird. Und wir (Anlieger und die DLW) haben auch schon fast 1300 Euro dafür gesammelt. Ein ganz dickes Dankeschön geht dabei an den Anlieger Peter Jordan, der 1000 Euro gespendet hat...
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Und was habe ich sonst noch heute gemacht? Klar, heute morgen war wieder Bürgersprechstunde. Da kommen immer ganz unterschiedliche Leute zusammen. Heute war es zum Beispiel wieder ein Treff der LPG, der "Linken Prostata-Gruppe". Betroffene Männer tauschen Erfahrungen aus - auch dafür kann so eine Sprechstunde gut sein...

Und eben war ich mit Genossen unserer Rathaus-Fraktion (und wir haben auch den Landtagskandidaten der LINKEN Serdar Agit Boztemur mitgenommen) zu einem Gespräch im Jugendhaus. Am langen Tisch saßen uns gegenüber die Leitung des Jugendhauses und ein halbes Dutzend Jugendliche aus dem Freiwilligen-Team. Es war ein von beiden Seiten sehr lebhaft geführtes Gespräch. Und es gab auch einige konkrete Angebote und Absprachen. Nichts Geheimes, aber wir wollen noch nichts auf dem "offenen Markt" verkünden... Erst mal machen...
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Neues gibt es auch von unserer Kuba-Ost-West-Aktion: Heute, am 9. Tag der Aktion, hat sich das Bundesland Bayern an die Spitze gespendet. Dann folgen:

NRW
Brandenburg
Hessen
Thüringen
Rheinland-Pfalz

Es zeigt schon: Ost und West können auch (wenn es um eine gute Sache geht) an einem Strang ziehen. Aber: Wir haben insgesamt 16 Bundesländer? Wann melden sich die anderen zehn?




vom Montag, 08.03.2010 14:05

Der Drucker rattert nicht mehr...

So, ich hab' den Drucker wieder abgestellt. Die Schilder "Hände weg von unserer Stadthalle" werden wohl aktuell nicht gebraucht (Ich lass mein Schild trotzdem im Fenster..). Um 13.34 Uhr hab' ich hier im Tagebuch wegen der Stadthalle "Alarm" geschlagen. Das ist kaum eine halbe Stunde her. Und schon gibt's ein Echo: Alles nur eine Fehlmeldung. Die Stadthalle bleibt auch über den März geöffnet. Die Bürgermeisterin und auch der GWG-Geschäftsführer weisen alle Stadthallen-Schließungspläne zurück. Das SAK hat sich wieder verkrochen... Na, warten wir ab... Wir bleiben wachsam...


vom Montag, 08.03.2010 13:34

"Hände weg von unserer Stadthalle"

Ich hab's mir so angewöhnt: Spätabends, so nach 22 Uhr, gehe ich im Internet noch mal kurz auf die Seiten der beiden in Wülfrath erscheinenden Tageszeitungen (Westdeutsche Zeitung und Rheinische Post) und schau' nach, was es Neues gibt. Bei der Rhein.Post lohnt sich das meist kaum - wohl aber bei der WZ. So auch gestern Abend : Da finde ich dort die Information, daß unsere Stadthalle am 1. April geschlossen wird... Zuerst habe ich geschmunzelt und in mich reingedacht: "Da hat sich der Thomas Reuter aber einen tollen April-Scherz ausgedacht... Jetzt macht er die Leute heiß und am 1. April platzt die Blase... Tätätätätätä...#

Aber eben im Städtchen habe ich gemerkt: Es wird ernst mit unserer Stadthalle. Das SAK (Stadthallen-Abriss-Kommando) geht offensichtlich in Stellung. Möglicherweise soll jetzt getestet werden, wie die Wülfrather auf so eine Abriss-Initiative reagieren... Wie groß ist der Widerstand in der Bevölkerung? Bei unserer derzeit laufenden Umfrage-Aktion ist ein Ergebnis überdeutlich: Die Wülfrather wollen ihre Stadthalle behalten... Und deshalb wird die DLW sich jetzt (wieder) sofort und lautstark in die Reihen der Stadthallen-Verteidiger einbringen.

Ich habe mir eben ein Schild "Hände weg von unserer Stadthalle" in Fenster gehängt. Und der Drucker rattert hinter mir und spuckt ganz viele von diesen Fenster-Schildern aus. Wer braucht eines? Ein Anruf genügt und schon kommt so ein Schild vorbei. Und am Samstag am Heumarkt gibt es sie auch. Und dann werden wir auch weiter die "Stadthallen-Anteilscheine" (für einen Euro) verkaufen. Damit kann man symbolisch Miteigentümer der Stadfthalle werden und dann über die Zukunft des Kulturtempels mitbestimmen. Der Erlös aus dem Anteilscheinverkauf geht wie bisher an den Museumsverein...

Auch unser Fraktionsvorsitzender "Hombi" Homberg hat noch in der Nacht die Initiative ergriffen und für die Sitzung des Kulturausschusses am 17. März den Punkt "Stadthalle" auf die Tagesordnung setzen lassen und gefordert, daß dann die Bürgermeisterin Dr. Panke persönlich zur Zukunft der Stadthalle Stellung nehmen soll...

Das politische Klima wird rauher: Hände weg von unserer Stadthalle. Und wer der Stadthalle ans Fell wird, der wird abgewählt. Auch bei der Landtagswahl...


vom Samstag, 06.03.2010 18:01

SPD schaufelt der Wülfrather Linken den Weg frei...

Aubacke, wenn das die CDU-Zentrale in NRW wüßte : Heute morgen gab's am Heumarkt wahre "Verbrüderungs-Szenen" zwischen der SPD und den Linken (in Gestalt der DLW). Es fing damit an, das nach der vorübergehenden Rückkehr des Winters unser Stammplatz am Heumarkt erstens zugeschneit und zweitens dann auch noch von der städtischen Räumkolonnemit Schnee zugeschüttet war. Was tun? So konnten wir doch nichts aufbauen. Doch da kam schon die Rettung in Gestalt der Alt-Sozialdemokratin und Ex-Bürgermeister-Stellvertreterin Bettina Molitor - und ruckzuck hatte sie der DLW den Stammplatz freigeschaufelt. Und obendrein gab's dann auch noch warmen SPD-Kaffee für die ziemlich zerfrorenen DLW-Genossen. Daraufhin liessen sich die DLW-Genossinnen nicht lumpen und überreichten der "roten Bettina" eine rote Rose zum Frauentag. Und obendrein "zeichnete" daraufhin der SPD-Vorsitzende Wolfgang Preuss den DLW-Vorsitzenden Klaus H. Jann mit drei goldenen Schokoladen-Euros aus... Wenn das keine Verbrüderungs-Scenen sind - was dann? (Spitze Zungen sprechen schon vom "Vereinigungs-Parteitag" kurz nach der Landtagswahl...)
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Eigentlich müßte ich Euch ja schon längst 'ne Menge von unserer Jahreshauptversammlung am Donnerstag berichtet haben. Heute schreibt schon die "Rheinische Post" darüber, daß die DLW jetzt eine "Jugend-Brigade" und "Rote Senioren" aufbauen wird. Aber das ist längst nicht alles, was die Versammlung auf den Weg gebracht hat. Aber ich hab' jetzt einfach keine Lust, unendlich am Computer zu sitzen. Ich will lieber Schlitten fahren.. (Frage nur: Mit wem?).
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Nur noch das: Heute morgen haben wir - im Gedenken an den Internationalen Freuentag - den Wülfrather Frauen rote Rosen und die Frauenzeitung der LINKEN überreicht. Dank dabei vor allem an Ulrike, Angela und Ilona, die sich von Minusgraden nicht abschrecken liessen - und dafür auch viel Zustimmung und Dankesworte von den Frauen bekamen. -

Und noch ein letztes Wort zu unserer Ost-West-Kuba-Aktion: Jetzt gibt's auch Spenden aus Rheinland-Pfalz und Brandenburg. Aber NRW hat weiter den Spenden-Hut auf und liegt an der Spitze...


vom Mittwoch, 03.03.2010 16:14

Nur noch einmal schlafen - dann ist Jahreshauptversammlung

Heute ist Mittwoch. Noch einmal schlafen, dann ist Tag X. Nein, dann ist Jahreshauptversammlung. Dann werden die Weichen neu gestellt, die Lokomotive neu geheizt und die Zugführer neu gewählt. Das ist immer spannend. Und spannend ist natürlich auch, was wir uns vornehmen werden: Wir wollen recht schnell unsere "virturielle" Jugendgruppe (die unter Schüler-VZ im Internet agierende) in eine richtig lebendige Jugendbrigade umwandeln und wir wollen endlich auch die ROSEN, die Roten Senioren auf den Weg bringen... Und wir wollen noch so viel..

Ich glaube, die ROSEN werden schon bald erglühen. Betrachten wir zum Beispiel mal die Besucher in unseren Dienstags-Sprechstunden. Und analysieren wir zum Beispiel mal den letzten Dienstag: Da kamen 9 Besucher und Besucherinnen. Sieben waren Männer, zwei Frauen. Und acht der Besucher waren über 60 Jahre - und alle blieben zum "Töttern" auch etwas länger. Das ist das typische ROSEN-Potential...
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Die DLW organisiert in diesen Wochen - ich habe das ja schon mehrfach gesagt - die "Wülfrather Rathaus-Tage" Konkret heißt das: Wir organisieren stadtweit eine Umfrage: Was soll mit dem alten Rathaus und dem Gelände rechts und links davon passieren? Die Beteiligung und der Rücklauf der Umfragezettel ist ganz toll.

Und was höre ich da so ganz nebenbei : Auch die neue "Wülfrather Gruppe" (mit sieben Abgeordneten im Rat) diskutiert in ihren Reihen, ob ein Rückzug des Rathauses in die Innenstadt nicht für alle (und auch für die Wülfrather Finanzen) das Beste wäre. Wenn's dann so ist - ein mutiger und mutmachender Schritt der WG...
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Weniger Mut und Hoffnung macht uns zur Zeit unsere Ost-West-Kuba-Aktion. Nix läuft - auch am dritten Tag Fehlanzeige. März-Biesen fallen jede Menge, aber keine Euros für Kubas Kinder. Und leider hat auch noch keine Zeitung (bei der 'Jungen Welt' kann ich das nicht prüfen) etwas über die Aktion geschrieben... Aber morgen ist ja auch noch ein Tag... Jeden Tag warte ich auf die netten Briefchen...


vom Montag, 01.03.2010 18:46

Mike ist der Neue / Aber: Wo bleiben die Spenden für Kubas Kinder?

Heute ist Montag. Ein ruhiger Montag. Das war gestern anders. Da raste der Orkan Xynthia über's Rheinland. Und vor'm PC sitzend dachte ich manchmal: "Jetzt was ins Tagebuch schreiben? Das lohnt sich sicherlich nicht mehr". Aber alles verkehrt. Wir haben erstens überlebt und zweitens geht auch heute wieder die Sonne auf. Erste Frage: Wann geht für einen Revolutionär die Sonne auf? Klar, wenn die Revolutionstruppe weiter wächst. Gut, die DLW ist nicht gerade eine Revolutionstruppe. Aber sie wird stärker. Heute hat sich uns der Mike angeschlossen, 41 Jahre alt und Gewerkschaftler. Und schon vor ein paar Tagen gab der Heinz seinen Aufnahmeschein ab. Heinz ist allerdings schon 88 und Rentner. Aber egal - wir wachsen...
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Fünf Tage war jetzt hier im Tagebuch Funkstille. Aber das heißt natürlich nicht, daß es hier vor Ort still war. Nein, nein.

Am Donnerstag tagte der DLW-Vorstand - lebhaft und konstruktiv -

Am Freitag war im Wülfrather Jugendhaus wieder die Jugendsprecherwahl. Und unser Genosse Kevin Brüning war mit übergroßer Mehrheit als Jugendhaussprecher bestätigt. Herzlichen Glückwunsch ! -

Und Samstag, da war wieder der Treff am Roten Hugo. Zwar war Petrus von oben nicht ganz dicht und unser Hugo wollte - trotzig wie der Neue nun mal ist - nicht aus der Garage - aber wir haben uns davon nicht abhalten lassen. Immer nach dem Motto "Nur die Harten komm' in' Garten" haben wir auch dem Regen widerstanden und die Wülfrather haben unseren Einsatz wieder großzügig belohnt - mit vielen, vielen Spenden...
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Und außerdem beginnt heute, am 1. März unsere neue Aktion für die Kinder von Kuba. Ja, diesmal ist es eine ganz besondere Aktion. Diesmal geht es darum zu zeigen, daß Ost und West bei den Linken und anderen Kuba-Freunden auch an einem Strang ziehen können. Und es geht darum, welches Bundesland sich dabei an die Spitze spendet... Aus vier Ländern sind in den letzten Tagen Spenden (noch vor Aktions-Start) angekommen (Heute allerdings kam NIX !!!). Und also ist die Länderreihenfolge bisher:

1. Hessen
2. NRW
3. Thüringen
4. Brandenburg

Aber unser Land hat ja bekanntlich 16 Bundesländer. Wann tauchen die anderen 12 Länder in der Tabelle auf? Übrigens: 10 Briefmarken à 55 Cent (im Briefumschlag an mich geschickt) sind auch auch schon wieder über fünf Euro für die Kinder. Das ist doch sooo einfach. Und ich warte, warte, warte (wie ein kleines Kind). Also: Bitte mitmachen... Auf geht's...!


vom Mittwoch, 24.02.2010 13:05

Welches Bundesland spendet sich an die Spitze ?

Noch fünfmal schlafen, dann ist März. Und dann startet (so richtig) unsere neue Kuba-Spenden-Aktion. Klar, auch diesmal geht es wieder darum, daß wir möglichst viele "Taler" für unser Soli-Projekt, die Landschule "Ernst Thälmann" in Jaibo/Guantanamo zusammenkriegen.

Aber diesmal wollen wir bundesweit noch etwas anderes zeigen. Nämlich, daß die Linken und die Kubafreunde aus Ost und West auch an einem Strang ziehen können. Nach dem oft unerträglichen "Zoff" in der Linkspartei und dem immer wieder aufkommenden Getöttere von den "Problemen zwischen Ost und West" wollen wir zeigen, daß es auch anders geht. Das Ost und West auch zusammenstehen können, ohne sich die Haare auszurupfen. Bei der März-Spendenaktion geht es diesmal also nicht um die Namen der Spender und Spenderinnen, sondern vor allem um ihr Bundesland. Welches von den 16 Bundesländern - egal ob Ost oder West - spendet sich bei unserer Aktion an die Spitze?

Und da ist wieder alles möglich. Von der Spende bei uns am Heumarkt, über eine Spende auf unser Konto (Kreissparkasse Düsseldorf / Klaus H. Jann, Nr. 3554649, BLZ 30150200, Stichwort "Kuba-Kinder") bis zu einer kleinen Spende im Briefchen an Klaus H. Jann, Düsseler Straße 16, 42489 Wülfrath (beigelegte Briefmarken machen wir wieder zu richtigem Geld). Und klar ist: Am Ende geht alles auf das Konto der Aktion "Milch für Kubas Kinder" (eben auch für unser Soli-Projekt).

Eigentlich beginnt die Aktion ja erst am 1. März. Aber einige scharren schon mit den Hufen und lassen die Spenden schon mal anrollen. Und so sieht die Ländertabelle eben heute aus:
1. Hessen
2. NRW
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Ich hab' Euch ja von unserem neuen Webmaster erzählt. Und der war inzwischen schon sehr eifrig. Zwar könnt ihr das an unserer jetzigen Homepage noch nicht feststellen. Aber hinter den Kulissen... Boh... da tut sich was. Lasst Euch überraschen...


vom Montag, 22.02.2010 22:56

Die "Wülfrather Racheengel" verteilen Noten...

Morgen ist Ratssitzung. Die Wülfrather Bürgermeisterin hat sich im Skiurlaub nichts gebrochen und wird morgen wohl da sein. Und die DLW-Fraktion hat heute Abend in einer Sitzung (Lebhaft, lebhaft...) die letzten Weichen für das STadtrat-Meeting gestellt. Es macht wirklich Spaß, in den Fraktionssitzungen dabei zu sein...

Die neue WG (Wülfrather Gruppe) im Rat sieht das natürlich ganz anders. Nach 100 Tagen Dabeinsein hat der Verein, der in Wülfrath nur unter "Racheengel" läuft, jetzt Bilanz gezogen - und der Super-Tip hat diese Selbstberäucherung kommentarlos abgedruckt. Jetzt wissen wir also Bescheid: Alle anderen Parteien sind doof und am Ende, nur die Racheengel "setzen sich für Wülfrath" ein: Die SPD verharrt in Schockstarre, die Grünen sind nur mit sich selbst beschäftigt, die DLW ist nur noch ein Schatten von einst, die CDU kriegt auch aus Mangel an Masse nichts auf die Reihe und die FDP ist lediglich eine Unterabteilung der CDU. Halleluja. Bisher wurde die WG noch nicht einmal(!) - zum Beispiel mit einem Infostand - vor Ort gesehen... Es soll aber schon vorgekommen sein, daß Leute an Größenwahn gestorben sind. Aber das wünschen wir keinem...
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Soll ich noch etwas über die letzten Tage sagen? Na gut: Der Treff am Roten Hugo (am Samstag) war wieder wie aus dem Bilderbuch: Alle Extrablätter weg, viele Spenden in unseren "Dösken", ganz viele Fragebogenzettel zurück - und: Ein neues Mitglied. Herzlich willkommen Heinz !

Meldenswert auch: Die LINKE hat jetzt für unseren Wahlkreis einen Direktkandidaten gewählt. Und auch hier etwas Besonderes: Für die LINKE tritt diesmal der 20jährige Serdar Agit Boztemur, ein Deutscher mit kurdischem Hintergrund (der gerade in Heiligenhaus sein Abitur macht) an. Serdar ist einer der jüngsten Landtagskandidaten in NRW - aber oho... Schon in Kürze (am 4. März) wird sich Serdar bei der DLW vorstellen. Und dann machen wir Wahlkampf - aber hallo...
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Und in dieser Nacht, so ist es versprochen, will unser neuer Webmaster in unsere Seite "reinkrabbeln". Warten wir also bis morgen, ob sich etwas getan hat...

Und dann sage ich Euch auch, was sich hinter der neuen Aktion "Nix wie ran: Buch' den Jann" verbirgt...


vom Freitag, 19.02.2010 20:35

Auch nach vier Tagen: In Wülfrath herrscht Betroffenheit und Wut...

Die Zeit rennt dahin... Und die Zeit ist (politisch) sehr lebendig. Die rund 300 Entlassungen bei tedrive haben Wülfrath umgekrempelt. Auch nach drei oder vier Tagen ist - wie sollte auch? - keine Ruhe eingekehrt. Wut macht sich allerorten breit. Und die richtet sich (leider) nicht immer gegen die Richtigen. Die "Heuschrecken" des tedrive-Managements (und nicht etwa der Betriebsrat) haben die Massenentlassungen (und auch die Auswahl der Betroffenen) zu verantworten. Die interessiert kaum, ob jemand 30 Jahre im Betrieb war, ob er eine Familie und Verpflichtungen hat... Die interessiert nur der Profit. Und das werden - wetten? - auch die noch Verbliebenen in den nächsten Jahren spüren. Ich hab's vor ein paar Tagen schon einmal gesagt "Schönreden" hilft hier nichts. Und, wenn er den Ausspruch "Es ist für Wülfrath noch gut gelaufen" denn wirklich getan hat, hat der Stadt-Wirtschaftsförderer Biederbeck voll ins Fettnäpfchen und voll in die Magengrube der Entlassenen getreten. Diese tedrive-Entscheidung ist eine Katastrophe - für die Betroffenen und für Wülfrath. Ohne Wenn und Aber...
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Gestern war ich - nach einer langen Pause - noch mal im Rathaus. Oh ja, das ist immer noch und immer wieder sehr schön. Die meisten Rathaus-Kollegen und natürlich die Kolleginnen begrüßen mich immer noch sehr, sehr freundlich... Das tut gut. Aber eigentlich wollte ich mal zur neuen Bürgermeisterin. Aber die war - im Urlaub. Wieso flüsterte mir da eine Stimme im Rathaus ins Ohr: "Die Neue treibt hier im Rathaus unseren Krankheits- und Urlaubs-Fehl-Pegel mächtig in die Höhe..." Stimmt das? Ist das wirklich so schlimm? Mir sagt ja keiner was.
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Jetzt, nach 20 Uhr, sitze ich immer noch an unserem Extrablatt für morgen am Heumarkt. Eigentlich sollte das Blättchen schon längst fertig sein. Aber da kam heute morgen ein (angenehmer) Termin dazwischen: Der Stadtarchivar Hartmut Nolte und der freikirchliche Professor Heinrichs wollen ein neues Buch "Wülfrath gestern und heute" herausbringen. Schon im Herbst. Und da wollten die beiden doch gerne mal in mein Foto-Archiv gucken. Muss ich jetzt betonen, daß sie sehr zufrieden waren? 31 historische Fotos von Wülfrath (die so auch nicht im Stadtarchiv lagern) haben sie sich für's neue Buch ausgeliehen... Na ja, in den fast 40 Jahren unseres Roten Reporters haben wir ja auch schon rund 400 Wülfrath-gestern-Fotos veröffentlich. Und für die nächsten 20 Jahre habe wir noch Vorrat...
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So, und jetzt keine Ablenkung mehr - ich muss das Blättchen fertigmachen. Und: Morgen wird auch unsere Umfrage-Aktion zum Rathaus-Gelände weitergehen. Ich muss gleich noch mit dem Petrus telefonieren - wegen es Wetters. Hoffentlich ist der zuhause...


vom Dienstag, 16.02.2010 22:58

Tedrive: Ein Schlag in die Magengrube...

Heute war ein schwarzer Tag für Wülfrath. Und noch ein schwärzerer für rund 300 Beschäftigte des Automobilzubehör-Herrstellers tedrive. Auch wenn die Tageszeitungen morgen fröhlich verkünden: "Es bleiben ja noch über 340 Arbeitsplätze" - schönreden bringt überhaupt nichts. Fast 300 (die genaue Zahl ist zwar bekannt, wird aber nirgends gesagt...) Kollegen mußten schon gestern ihren Werksausweis und die Werksschlüssel abgeben und dürfen das Werk ab sofort (auch wenn es 15 oder 20 Jahre "ihr Leben " war) nicht mehr betreten. Die "Heuschrecken" haben wieder mal gesiegt... Scheisse !
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An so einem Tag ist es dann auch nur ein billiger Trost, daß unsere Bürgersprechstunde wieder lebhaft war. Immer mehr Wülfrather finden dienstags den Weg in unseren Linken Laden. Und immer mehr machen auch die Erfahrung: Das lohnt sich... (Und nicht nur wegen des leckeren Kaffees, den 'Hacki" dort serviert...).


vom Montag, 15.02.2010 22:00

Der erste Scheich auf der Suche nach dem Zauberberg...

Helau (für Düsseldorf). Allaf (für Köln). Wupdika (für Wuppertal). Ja, ja, heute haben die Narren im Rheinland mit ihren Rosenmonatszügen den Gipfel erklommen. Und Wülfrath gehört bekanntlich auch zum Rheinland. Und also gab es auch hier "en Zoch". Und zwar im Stadtteil Rohdenhaus. Das ist der Stadtteil, in dem die Leute alles mit Humor nehmen. Und das ist auch der Stadtteil, in dem die linke DLW seit zehn Jahren immer bei der Kommunalwahl das Direktmandat holt... Heute war hier Stimmung im Dorf. Rund 5000 Besucher waren gekommen...

Und ein "Narr" fiel ganz besonders auf - ein Scheich. Mit dem Schild "Wo geht's denn hier zum Zauberberg?" vor dem Bauch. Die Wülfrather haben gelacht, denn sie wußten sofort um was es dabei geht: Am letzten Samstag wurde uns durch die Zeitung berichtet, daß auf dem Gelände der früheren Lungenheilstätte in Aprath ein Fünf-Sterne-Hotel, Premium-Medizin und Hubschrauber-Landeplatz - "für betuchte Kunden, vor allem aus Ost-Europa und dem Nahen Osten" entstehen soll. Die Wülfrather sprechen nur vom Zauberberg und glauben den Plan-Verkündern kein Wort (mehr)... Und hin und wieder hört man auch schon den neuen Namen Aprath-Dai (statt Abu-Dai).

Ja, und da kam also heute schon der erste Scheich. Und nun ratet mal, wer dieser Scheich in Wirklichkeit war. Ich verrat's Euch (wenn ihr's nicht weitersagt): Es war unser Genosse Herbert Romund, der seit zehn Jahren - wie gesagt: mit Direktmandat - den Stadtteil Rohdenhaus im Stadtrat vertritt... Viele haben ihm zwar den Weg gewiesen, aber einen Zauberberg hat er bis zum Abend nicht gefunden. Wohl eine Krankenhaus-Ruine. Und sollen wir wetten: Die steht da auch noch in fünf Jahren...

(Foto Scheich)


vom Sonntag, 14.02.2010 12:23

Wenn es schneit, dann ist Weihnachten nicht mehr weit...

Ja, ja, die Volksweisheiten... Wenn es danach ginge, müßte ich mich jetzt schnell nach Weihnachts-Geschenken umsehen. Denn es schneit, schneit, schneit... Auch gestern hat Frau Holle ununterbrochen ihre Decken ausgeschüttelt. Und weiße Flocken fielen auf's Land. Aber ob Petrus wettert oder Frau Holle irgendwas ausschüttelt - wir waren trotzdem am Heumarkt. Zwei Stunden. Ja, wir wissen: Nur die Harten komm' in' Garten. Und die Harten waren diesmal: Herbert, Carsten, natürlich Rudi (75), Klaus und Semmi. Und die Wülfrather (es waren wegen des Wetters nicht ganz so viele) waren mit uns: Die Spendendosen rappelten, 140 Extrablätter verkauft, fast 20 Umfragebogen kamen zurück und ein junger Wülfrather wollte sogar Mitglied werden...
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Aber einem hätte unser Treff am Roten Hugo (wenn er denn dabei gewesen wäre) gar nicht gefallen : Dem Westerwelle. Mensch, sind die Leute auf den wütend. Eine richtige Welle (aber eine Wutwelle) rollte und rollt über den hinweg. Der hat bei den Leuten echt "ausgeschissen". Die FDP ist auch in Wülfrath auf dem totalen Sinkflug. Hoffen wir, daß wir auch hier in Wülfrath unseren Beitrag dazu leisten können, daß die
Westerwelle-Gang im Mai nicht mehr in den Landtag von NRW einziehen wird. Das wäre doch mal ein Lichtblick...
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Und was läuft sonst noch?
1. Zur Zeit bastele ich (für den Monat März) an einem neuen Ost-West-Miteinander-Wettbewerb zugunsten von Kubas Kinder.
2. Und mein zweiter Beitrag für ein besseres Ost-West-Miteinander bei den Linken: Vom 12. bis 20. April bin ich dann auf einer Vortrags-Tournee durch Brandenburg und Thüringen. Das wird spannend... (Für die Leser im Osten ein Tip: Zwei Termine sind in dieser Woche noch frei...)


vom Donnerstag, 11.02.2010 21:07

Jetzt geht's bei tedrive zur Sache...

Einst war Wülfrath stolz auf sein FORD-Werk. Weit über 1000 Leute produzierten hier für die Kölner Fordwerke Auto-Zubehör. Die Wülfrather waren so stolz, daß sie sogar eine Straße nach Henry Ford benannten (Die Benenner waren schon damals bekloppt...). Ein FORD-Werk ist es schon lange nicht mehr. Sogenannte Heuschrecken produzierten später dort unter dem Namen tedrive. Aber auch das wackelt. Schon seit langem wird über Entlassungen spekuliert. Jetzt scheint alles klar zu sein: Am kommenden Dienstag gibt es (frühmorgens) eine Betriebsversammlung und danach bekommen dann knapp 300 Beschäftigte die Kündigungs-Papiere. Bitter, sehr sehr bitter... Auch die geplante Auffanggesellschaft ist da nur ein billiger Trost.
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Heute fand ich in zwei meiner drei Tagszeitungen den Namen Joan Baez. Klar, nicht alle können mit diesem Namen etwas anfangen... Schließlich ist das eine Amerikanerin und außerdem eine Protestsängerin. Und ich würde mal sagen: Eine alte Freundin von mir. Joan Baez durfte jetzt im Weißen Haus (gemeinsam mit Bob Dylan) dem Präsidenten Barak Obama "We Shall Overcome" vorsingen. Und da erinnerte ich mich doch sofort an alte Zeiten. An die Zeit - es muss wohl 1964 gewesen sein - als die junge Joan Baez am Ostermarsch-Ruhr teilgenommen hat und wir dort gemeinsam "We Shall Overcome" gesungen und mit unseren Gitarren begleitet haben. Drei Tage lang - immer wieder. Wir haben gesungen, wir haben gescherzt und gelacht, wir haben auch diskutiert (ich mit meinem Pennäler-Englisch). Joan Baez hat mich damals begeistert und auch die fast 50 Jahre danach... Ach Joan, könnten wir doch noch einmal... So wie damals...
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Vielleicht lege ich ja am 4. März im Lokal "Zum alten Rathaus" mal eine Joan-Baez-Schallplatte auf. Denn "We Shall Overcome" past doch zu einer Jahreshauptversammlung - oder? Genau, die DLW wird am 4. März die Weichen für die nächste Periode stellen. Also: Termin vormerken !


vom Mittwoch, 10.02.2010 21:51

Immer mehr Einladungen kommen aus dem Osten...

Der Winter ist zurückgekehrt. Heute hat es fast den ganzen Tag geschneit... Kommt die Revolution dadurch ins Stocken? Mitnichten. Auch bei Schnee habe ich heute wieder und 200 Unfragezettel in die Briefkästen gesteckt. Und bis eben kamen davon sogar schon sechs wieder ausgefüllt zurück. Trotz des Schnees...
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Und trotz des Winters läuft auch noch etwas anderes : Ich bekomme immer mehr Einladungen (von den LINKEN) zu Vorträgen in die neuen Bundesländer. Die LINKE (im Osten) hat sich zu Herzen genommen, was immer wieder in der Linkspartei verkündet wird: "Wir müssen mehr miteinander als übereinander reden". Und so wollen die Genossen in Guben, Suhl, Eisenhüttenstadt und Chemnitz mal von "dem Jann" hören, wie die Linke im Westen denn nun wirklich ist... Also gehe ich demnächst öfter mal wieder auf Reisen. Das ist auch gut für die Gesundheit...
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Und : Wollt ihr mal sehen, was die Wülfrather uns so bei unserer Umfrage zum Thema "Altes Rathaus - was soll passieren?" schreiben? Hier einer von den gestern abgegebenen Zetteln :

(Zettel)


vom Dienstag, 09.02.2010 19:03

Der Rote Hugo umlagert... Die Roten Reporter im Vormarsch...

Heute gibt's hier im Tagebuch einen mächtigen Zeitsprung - von Freitag auf Dienstag. Vier Tage habe ich mich nicht gemeldet... Warum? Ist in den vier Tagen nichts passiert? Oder einfach nur "kein Bock"?

Ich kann Euch beruhigen: Es waren lebhafte Tage. Und der lebhafteste war der Samstag. Richtig, da haben wir unsere "Rathaus-Tage" eröftnet. Und ganz ehrlich: So viel und so lebhaften Zuspruch hatten wir lange, ganz lange nicht mehr.

(Foto Heumarkt)

Gut, wir waren auch elf Genossen und Genossinnen am Stand und unsere Aktion "Rathaus" war gut und gut sichtbar vorbereitet. Aber das die Wülfrather so aktiv mitmachen würden, war nicht vorauszusehen. Unser Roter Hugo (und die Abstimmungs-Urne) waren ständig umlagert. Die Wülfrather waren ganz wild darauf, ihre Meinung zum Rathaus (und zur Stadthalle) auf's Papier zu bringen. Und das trotz der Kälte... Eine tolle Aktion - und am nächsten Samstag - helau - geht es weiter...
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Und das war nur der erste Samstag-Höhepunkt. Der zweite war dann außerhalb von Wülfrath, in der Kultur-Hauptstadt Essen. Da trafen sich die Roten Reporter und Reporterinnen, die linken Medienmacher aus NRW. Ich sag's mal mit meinen Worten: Ein sehr munteres und aktions-orientiertes Völkchen. Rund 120 davon sind in der Arbeitsgemeinschaft rund um die LINKE in NRW organisiert. Das sind die Leute, die nicht nur reden, sondern auch schreiben.

(Foto Rote Reporter)

Ein neuer siebenköpfiger Sprecherrat - ich bin wieder dabei - wird jetzt die Forderung "Tue Gutes - und schreibe darüber" noch stärker umsetzen. Und im Mai wird die ganze linke Presse-Riege dann zu einem Treffen nach Wülfrath kommen... (Ja, ja, wir feiern dann den 40. Geburtstag unseres Roten Reporters).
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Und sonst noch? Gestern, am Montag, tagte unser DLW-Vorstand. Und der hat festgelegt: Am 4. März steigt unsere Jahreshauptversammlung. Und dann wollen wir gleichzeitig den Landtags-Wahlkampf (für die LINKE) hier in Wülfrath eröffnen (und hoffentlich die FDP unter die 5-Prozent-Marke bringen).

Aber bis dahin müssen wir dann unbedingt auch die Grippe-Welle, die Wülfrath zur Zeit im Griff hat (es gibt fast nur noch Genossen mit Schnupfnasen) und heute bei der Bürgersprechstunde kaum noch Besucher) überwinden... Aber auch da bin ich voller Hoffnung...


vom Freitag, 05.02.2010 11:05

Was soll mit unserem alten Rathaus passieren ?

Morgen früh ist es soweit: Dann starten wir mit den 'Wülfrather Rathaus-Tagen'. Am Heumarkt. Ich bastele gerade am Extrablättchen für morgen. Und zwischendurch habe ich den Umfragebogen zum Rathaus gedruckt. Ja, wir werden - ab morgen - die Wülfrather intensiv befragen, was mit den Rathausgelände (und dem Gebäude darauf) passieren soll. Wir führen eine solche Befragung auch im Kontrast zu den anderen Parteien durch, die alles am liebsten hinter den Kulissen durchziehen möchten und in der Öffentlichkeit nur nichtssagend rumlullen... Unser Infostand morgen früh wird - wenn alles klappt und der große Wettermacher mitspielt - ganz anders, ganz toll aussehen. Ich warte jetzt noch auf unseren 'Hacki', der die technischen Dinge in seine Hand genommen hat...
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Ach ja, da ich einmal beim 'rumlullen' bin... Die neue Bürgermeisterin Panke wird - wenn ich den Journalisten-Kollegen Ulrich Grigo richtig verstanden habe - jetzt in der Stadthallenfrage konkret. Beinahe konkret. Sie will auf jeden Fall einen Versammlungsort in der Innenstadt erhalten. Aber das müsse nicht unbedingt die alte Stadthalle sein. Ein kleiner Neubau wäre doch auch denkbar (oder auch ein Zelt am Heumarkt?..). Wenn Frau Panke das wirklich ernst meint, ist sie als ernstzunehmender Gesprächspartner für Wülfrather Kultur- und Bürgerinteressen schon fast 'verbrannt'. Eigentlich schade, aber das haben wir schon oft mit Leuten erlebt, die eigentlich keinen richtigen Bezug zu Wülfrath und seiner Geschichte haben...
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Gestern Abend war ich in der Fraktionssitzung unserer DLW. Als Gast. Wir waren acht streitbare Genossen und - das habe ich schnell berechnet - diese acht 'Revolutionäre' haben insgesamt 15 Kinder. Also: Bei Kinder- und Jugendfragen sind wir 'auf der Höhe der Zeit'. Aber nicht nur da... So eine Fraktionssitzung ist immer für alle ein Gewinn... Und auch für Wülfrath...
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So, und nun husche ich mal ebens ins 'Dorf'. Mal eben das richtige Leben spüren und schnell ein paar Bürgerkontakte knüpfen. Wetten, daß ich gleich etwas Interessantes zu erzählen hab'?


vom Dienstag, 02.02.2010 19:06

Periode des Tauwetters: Schmilzt die CDU weg ?

Am letzten Freitag habe ich mich zum letztenmal hier im Tagebuch gemeldet. Aber das lag nicht nur an mir. Zweimal zwischendurch war unsere Seite völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Genauso wie das eine oder andere Dorf in Mecklenburg-Vorpommern. Aber genauso wie die Dörfer oben an der Küste wieder vom Schnne befreit und zugänglich gemacht werden, so hat unser Provider auch unsere Seite wieder zum Lesen freigegeben. Also alles gut? Nicht ganz - denn einen neuen Webmaster haben wir immer noch nicht... (Hinweis an den Verfassungsschutz: Von Euch brauchen wir keinen...)
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Nach einem letzten Schneetreiben heute morgen hat nun bei uns in Wülfrath mächtig Tauwetter eingesetzt. Auf den Straßen... Aber nicht nur da. Mir ist doch (von wem wohl?) zu Ohren gekommen, daß auch der Wülfrather CDU das Tauwetter ganz gewaltig zu schaffen macht. Ja, die Wülfrather CDU soll dahinschmelzen... Es soll eine Reihe Austritte aus der lokalen Merkel-Riege gegeben haben... Kann man auch verstehen - bei dieser Haltung zur Stadthalle...
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Bei uns taut nix. Am Samstag haben wir erneut bewiesen, daß wir "Hart im Nehmen" sind: Bei Scheetreiben und eisiger Kälte haben wir zwei Stunden am Heumarkt gestanden. Es war echt lustig und auch die Wülfrather hatten ihren Spaß - 150 Müllsäcke gingen im Schnee über die Theke und rund 70 Euro landeten in unseren Spendentöpfen - für den Roten Reporter, für eine neue Kastanie an der Heumarktstraße und für Cubas Kinder. Ja, ja, nur die Harten komm' in' Garten...
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Und auch heute, bei der Bürgersprechstunde der DLW im Linken Laden war wieder der "Hund los". Es war gemütlich warm, der leckere Senseo-Kaffee dampfte und - schwups - hatte sich heute plötzlich eine "Prostata-Gesprächsrunde" von alten Männern zusammengefunden. Wir sagen ja immer: Wir geben Tips in allen Lebenslagen... Eben auch bei Prostata...
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Und weil wir immer so nett zu den Leuten sind, bedenken uns die "Leute" dann auch. Zum Beispiel mit Spenden für unsere Aktion "Milch für Kubas Kinder". Unsere Januar-Zwischendurch-Aktion konnten wir vor drei Tagen mit dem Ergebnis von 389,90 Euro beenden. Toll. Und hier noch schnell einige der großzügigen Spender :

Paul und Else Stegmann, Velbert... 50 €
Angela Hauschild, Wülfrath... 5 €
Horst Brusdeilins, Berlin... 50 €
Manfred und Renate Schmidt, Spremberg/Lausitz... 20 €
Stephan Rodemann, Wülfrath... 5 €
Werner Ronig, Langenberg... 50 €

Daneben gab's natürlich auch jede Menge kleinere Spenden und der eine oder andere Spender/Spenderin wollte auch nicht genannt werden...
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Ansonsten noch das heiße Thema Steuerhinterziehung in der Schweiz. Dateien kaufen oder nicht? Inzwischen sickern ja auch die ersten Namen durch... Ich bin für sofortigen Ankauf. Dann können wir auch die Namen der beiden Wülfrather Steuersünder (die auf der Datei sein sollen) hier veröffentlichen...


vom Freitag, 29.01.2010 12:02

Mitgliederversammlung: Nur die Harten komm' in' Garten...

Gestern war wie heute - Scheisswetter. Der Volksmund sagt dazu: Da jagt man keinen Hund vor die Türe. Doch ausgerechnet gestern hatten wir unsere Mitgliederversammlung. Zu dem heißen Thema : Was passiert mit dem alten Rathaus? Und siehe da. Gut ein Dutzend Genossen und Freunde der DLW hatten sich - trotzalledem - aus den Löchern gewagt. (Motto : "Nur die Harten komm' in' Garten"). Und die Gekommenen kamen voll auf ihre Kosten. Denn es wurde eine sehr lehafte und sehr konstruktive Versammlung. Ja, die DLW wird sich - im Interesse der Wülfrather - des Themas annehmen. Und zwar - im Gegensatz zu vielen im Rathaus - ganz offen und öffentlich. Wir werden im Februar die "Wülfrather Rathaus-Wochen" veranstalten. Am 6. Februar geht es morgens am Heumarkt los. Und alle Wülfrather werden mit ihrer Meinung aktiv eingebunden... Das wird spannend.
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Spannend (aber nicht immer konstruktiv) ist auch, was sich derzeit in und rund um die LINKE abspielt. Ich will mich da nicht öffentlich einmischen, aber natürlich habe ich dazu eine Meinung: Leute wir Lafontaine oder auch Bartsch waren (und sind!) für die Linke in Deutschland wichtig. Aber andererseits: Wir haben unsere gesunden Positionen (und Wahlerfolge) für die Linke auch ohne Lafontaine und Bartsch errungen. Und werden auch zukünftig unsere Arbeit tun ohne am Berliner Tropf zu hängen... Und noch eines: Die jetzt für den LINKEN-Vorsitz vorgeschlagene Gesine Lötzsch ist aus meiner Sicht eine hervorragende und volksnahe Politikerin. Und das nicht nur, weil sie schon mal in Wülfrath war. Und auch nicht nur, weil sie mir noch am Abend ihrer Nominierung (also vor drei Tagen) eine Mail schrieb und sich für meine angebotene Unterstützung bedankte. Gesine, wir sind mit Dir !!!


vom Mittwoch, 27.01.2010 21:46

Dürfen eigentlich auch Ganoven in der Politik mitmachen?

Ich stell' Fragen, was? Ob Ganoven in der Politik... ? Ja, ich mein ja nur... Ich weiß nämlich nicht so richtig, was ich von der neuen Afghanistan-Politik der Bundesregierung halten soll. Da rennen solche Hansels wie der Westerwelle und der Guttenberg wochenlang rum und erzählen von ihren Bauchschmerken bei der bisherigen Afghanistan-Strategie und das "Mehr Soldaten" nicht ihr Ziel sei. Viele um mich rum nicken und glauben wirklich, daß jetzt... Ich erinnere mich noch, daß dieser FDP-Guido-Guru lauthals verkündet hat, daß, wenn in London nur über Truppenverstärkung geredet wird, er nicht hinfahren werde... Jetzt fährt er morgen hin und was hat er im Gepäck? Das Angebot der Bundesregierung, die deutschen Truppen um 850 Soldaten aufzustocken... Und das nennt er dann "neue Strategie"... Wieso denke ich hier immer an Ganoven...?
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Unsere Januar-Zwischendurch-Aktion für die Kinder von Kuba läuft ganz gut. Vier Tage vor dem Ende haben wir die 300 Euro-Spendengrenze heute überschritten. Aber ich will Euch an dieser Stelle von einer weiteren (ganz persönlichen) Kuba-Wette erzählen. Ihr wißt ja, ich kämpfe volle Pulle gegen Krebszellen in meinem Körper. Die Krebszellen sind so etwa wie der Kapitaalismus, der sich - wenn man ihn gewähren läßt - immer weiter ausbreitet. Aber ich bin in diesem Spiel die "Geballte Kraft der Arbeiterbewegung" und wehre mich. Doch der Krebs-Kapitalismus ist hartnäckig. Und derzeit setzt er alles daran, daß ich abnehme. Von 99 auf 91 Kilo hat er mich schon zurückgestuft. Gut, als molliges Wesen könnte man sagen: Prima. Doch bei mir ist das gar nicht gut. Und so habe ich vor zwei Tagen mit einigen Freunden eine Wette abgeschlossen. Und die geht so: Immer wenn ich wieder ein Kilo Gewicht verliere, muss ich (quasi als Strafe) 10 Euro in die Kuba-Kasse zahlen. Schaffen die anderen (dazu gehört natürlich auch meine Angela) es aber, daß ich wieder das eine oder andere Kilo zulege, dann zahlen die für jedes Kilo auch 10 Euro in die gleiche Kasse... Mal sehen, wie's läuft... Ich wundere mich nur, was ich in den letzten Tagen alles für leckere Speisen vorgestellt bekommen habe... Übrigens: Ihr könnt auch noch in diese Wette einsteigen...
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Heute haben wir übrigens auch in Wülfrath den Holocaust-Gedenktag nicht an uns vorbeiziehen lassen. Wir von der DLW haben - gut gemacht, Hacki - den Stolperstein für die von den Nazis ermordete jüdische Musiklehrerin Johanna Beyth gereinigt und haben dann mit anderen Bürgern Rosen vor ihr ehemaliges Wohnhaus gelegt. Auch der stellvertretende Bürgermeister Horst Hoenke (CDU) und der Ratsherr der 'Wülfrather Gruppe' Wolfgang Peetz, waren dabei...
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So, und jetzt noch einmal schlafen, dann ist unsere öffentliche Mitgliederversammlung zum Thema "Von der Goethe-Passage zur Goethe-Blamage". Ob das die Wülfrather bewegt? Wer wird kommen?


vom Samstag, 23.01.2010 19:56

Nach der Goethe-Blamage: "Das Rathaus muss in die Innenstadt zurück"

In Berlin hat sich heute der Linken-Oskar aus der grßen Politik abgemeldet. Und wir in Wülfrath haben uns heute am Heumarkt zurückgemeldet. Und es war ein ganz, ganz erfreuliche Zurückmelden. Die Wülfrather haben uns (und unseren Hugo, der sich allerdings heute morgen noch mal richtig bockig zeigte und nicht anspringen wollte...) mit vielen Streicheleinheiten überhäuft. Und mit tüchtig Spenden. Denn am Ende hat es in vier unterschiedlichen "Töpfen" fröhlich geklingelt: Für den Roten Reporter 25 €, für einen neuen Kastanienbaum auf der Heumarktstraße 16 €, für den Freundeskreis des Roten Reporters auch 25 € und für Kubas Kinder13 €.

Und dann die Diskussionen über die geplatzte Goethe-Passage. Selten haben wir so viel Zustimmung bekommen. Und immer wieder kam aus der Bürgerschaft dann das Argument: "Wenn jetzt schon wieder beim Punkt Null begonnen wird... Und wenn wir Wülfrather jetzt auch mitdiskutieren dürfen... Dann sollte auch darüber gesprochen werden, das Rathaus wieder vom Stadtrand in die Innenstad zu verlegen. Für die Miete, die wir in den nächsten Jahren für das sogenannte Dienstleistungszentrum bezahlen müssen, könnten wir drei neue Rathäuser bauen..." Wir von der DLW können uns das auch vorstellen... Also heraus mit den Wortmeldungen. Jetzt sind wir Bürger am Zug...

Auf unserer Homepage, unter dem Link "Forum" gibt es zu diesem Thema übrigens eine interessante Diskussion.
Auch hier gilt: Misch Dich ein !!! Schreib Deine Meinung !!!
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In vier Tagen begehen wir in Deutschland den Holocaus-Gedenktag. In vielen Städten wird dann der Opfer der Nazibarbarei gedacht. Und da ist es kaum ein Zufall, daß in der vergangenen Nacht erneut das Straßenschild für die von den Nazis ermordete Wülfrather Jüdin Johanna Beyth abgerissen und beschädigt wurde. Unsere Jung-Nazis haben sich zurückgemeldet.. Wir haben das Schild gesichert und erwarten eigentlich, daß die Stadtverwaltung das Straßenschild bis Mittwoch wieder befestigt. Denn dann wollen wir auch hier der Naziopfer gedenken - siehe unter Termine...
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Und das nur am Rande: Wir haben zur Zeit keinen Webmaster mehr. Und können vieles auf unserer Homepage nicht aktualisieren. Auch das neue Extrablatt können wir nicht ins Netz stellen. Aber alles wir gut - vermutlich...


vom Freitag, 22.01.2010 18:33

Meine neue Karriere: Wahrsager ?

In meiner Tageszeitung stand vor ein paar Tagen ein großer Bericht: "Wahrsager sind stark gefragt". Na ja, hab' ich gedacht, wird schon was dran sein. Und hab' auch gleich an mein eigenes Beispiel gedacht :

Vor genau einem Monat, in der Nacht vom 22. auf den 23. Dezember (also noch vor Weihnachten) erschien mir lange nach Mitternacht ein Traumverkünder und rief mir zu : "Die Goethe-Passage ist geplatzt". Die Goethe-Passage war damals noch unser vielgepriesenes neues Einkaufszentrum auf dem Gelände des Ex-Rathauses. Ich hab'damals meinen Traum hier im Tagebuch öffentlich gemacht und am 29. Dezember schrieb dann die Westdeutsche Zeitung: "Klaus H. Jann hat geträumt: Die Goethepassage ist geplatzt..." Da haben in Wülfrather alle große Augen gemacht und die Bürgermeisterin hat umgehend dementiert "Die Goethe-Passage ist nicht geplatzt." Und mehr noch: In einer nichtöffentlichen Sitzung im Rathaus wurde ich - in Abwesenheit - heftig gerügt...

Das ist jetzt vier Wochen her. Heute steht als Aufmacher in allen Zeitungen: "Goethepassage ist passé" (Rheinische Post) oder "Goethe-Passage ist gescheitert" (Westdeutsche Zeitung). Mein Traum ist also Realität geworden. Jetzt machen wieder alle große Augen und fragen: Klaus, woher wußtest du das denn? - Gewußt? Nein, ich habe geträumt... Und ich habe natürlich nicht vergessen, daß die Wülfrather und Wülfratherinnen uns seit über 25 Jahren auch wegen unseres Versprechens "Wir schaffen das gläserne Rathaus" wählen. Kungelrunden, bei denen hinter den Kulissen Wülfrath verscherbelt werden soll, sind mit uns auch nach 25 Jahren nicht zu machen. Und deshalb sind wir jetzt auch ganz, ganz wachsam, was die "Experten" im Rathaus (und anderswo) mit unserer Stadthalle vorhaben. Von der Losung "Die Stadthalle bleibt" (die in Wülfrath eine große Mehrheit findet) werden wir nicht abrücken...

Und da kommt es ja wie gerufen, daß wir von der DLW für den kommenden Donnerstag zu einer öffentlichen Versammlung unter dem Motto "Von der Goethe-Passage zur Goethe-Blamage" einladen. Das könnte spannend werden... Siehe unter "Termine"
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Seit gestern ist auch unser neues Rätsel (unter dem Link RAF - Rätsel-am-Freitag) auf der Seite und ich habe ja gestern versprochen: Alle, die bis Mitternacht eine Lösung schicken, werden heute im Tagebuch genannt. Also kann ich jetzt sechs Namen von Mitmachern nennen:

Hans Dänner, Berlin
Lutz Kirchner, Waldheim/Sachsen
Michael Zöpfel, Jena/Thüringen
Dirk Keul, Berlin
Markus Kiel, Wülfrath
Ralf Slapke, Rosenheim/Bayern

Und es sei noch angemerkt: Nicht alle eingesandten Lösungen sind richtig. Was sagst Du zu dieser Karl-Marx-Briefmarke?
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Ansonsten war ich nicht untätig: Ich war beim Stammtisch des Bürgervereins Stadtmitte (Der Bürgerverein wird sich in die Kette der Stadthallen-Verteidiger einreihen) und ich war gestern Abend beim Vorbereitungstreffen für das nächste Stadtteilfest in der Ellenbeek. Und heute habe ich - nach 5 Wochen Pause - endlich mal wieder ein Extrablatt gebastelt. Morgen früh sind wir nämlich wieder am Heumarkt. Hoffentlich mit dem Roten Hugo. Eben habe ich eine HUGO-Anlassprobe gemacht... Und er ist nicht angesprungen... Himmel (oder Sascha, oder Jürgen) hilf...


vom Mittwoch, 20.01.2010 13:30

Die Sonne scheint - am Himmel und im Briefkasten

Heute ist (bisher) ein toller Tag. Blauer Himmel und die Sonne scheint. Einmal vom Himmel. Aber eben auch aus meinem Briefkasten. Denn langsam kommt die Januar-Zwischendurch-Aktion für die Kinder von Kuba in Schwung. Ich hab' ja versprochen: Wenn die ersten 10 Spender (mit ihrem Namen) dabei sind, werden die Namen hier im Tagebuch veröffentlicht. Das ist heute so weit. Mein (und der Dank der kubanischen Kinder) geht unter anderem an :

Marianne Walz (Gernsheim)... 15 €
Angela Oberborbeck (Wülfrath)... 3 €
Ein Genosse aus Bayern... 15 €
Lothar Borbe/Erika Welter (Rostock)... 30 €
Ute Freudenreich (Wülfrath)... 15 €
Katja Seidel (Düsseldorf)... 10 €
Bernd Sorber (Velbert)... 4 €
Renate Kerber (Düsseldorf)... 10 €
Henny Dreifuss (Düsseldorf)... 10 €
Horst Dahlmann (Wülfrath)... 50 €

Darüber hinaus gibt's natürlich noch noch viele Kleinspenden von Leuten, die mir immer mal wieder einen Euro (oder zwei) in die Hand drücken. Bis zum Ende des Monats geht unsere Aktion noch weiter...
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Gestern Abend war ich dann noch beim Stammtisch der Wülfrather Eine-Welt-Gruppen. Klar ist: Auch 2010 wird es in Wülfrath einen Eine-Welt-Tag - am 12. Juni - geben. Und auch an der bundesweiten Aktion "Save me" (Hilfe für Flüchtlinge) werden wir Wülfrather uns beteiligen.


vom Dienstag, 19.01.2010 19:01

Vom Traum-Verkünder und 2500 Müllsäcken

Ja, so bunt, so lebhaft, so lustig müßte Politik immer sein. So wie heute unser Jahresaufgalopp mit der Müllsackbörse. Als wir, fünf "Aktivisten der Müllsack-Bewegung", heute morgen um 10 Uhr zu unserem Büro kamen (also eine halbe Stunde vor Öffnungszeit) standen dort bei neblig-nassem Wetter schon etwa 40 Leute. Alle beladen mit 2010er Müllsäcken. Im Laufe der anderthalbstündigen Sprechzeit kamen insgesamt 110 Wülfrather und Wülfrather. Und die brachten uns rund 2500 Müllsäcke - für Restmüll und Bio. Das war vielleicht ein Hallo - wenngleich wir ja für den einzelnen Bringer immer nur eine Minuten hatten. So viel Lob gibt's selten...


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In der Nacht davor war's nicht so lustig. Da war er wieder, kurz nach Mitternacht - der Traumverkünder, der mich schon in der Nacht vom 22. auf den 23. Dezember mit so einem Schreckens-Traum heimgesucht hatte (siehe Tagebuch vom 23. Dezember). Als er (oder war es eine Frau? War da nicht ein kurzer Rock?) diesmal im Traum vor mir stand, hab' ich mich unter die Bettdecke verkrochen und mir die Ohren zugehalten. Ich wollte nicht schon wieder am Morgen einen Traum verkünden müssen, der mir dann auch noch eine Rüge von der Bürgermeister einbringen würde - wie beim letztenmal.
Ich wollte einfach nichts hören... Aber so ist das eben mit Traum-Verkündern - die schleichen mit ihren Träumen auch bei zugehaltenen Ohren in unseren Kopf. Und so vernahm ich dann doch von weiten: "Ha, haha, hab' ich nicht recht gehabt? Jetzt ist es passiert... Feierabend mit..." Ich wollte nichts hören, nicht wissen was passiert ist. Ich bin mit einem Satz aus dem Bett und habe den Kopf unter kaltes Wasser gehalten. Aber heute morgen - da hätte ich doch gerne gewußt, was passiert ist. Ob die Presse mehr weiß ?
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Und noch etwas läßt mich nicht ruhen: Vor einigen Wochen ist bekanntlich der Geschäftsführer der Wülfrather CDU Mario Sülz (mit seinem Mandat) in die neue Wülfrather Gruppe gewechselt. Darüber kann man denken wie man will... Es ist schon ein wenig sonderbar...

Aber was man auf keinen Fall kann ist - wie es jetzt der CDU-Fraktionsvorsitzende Axel Effert in aller Öffentlichkeit tat - rumzutönen, jetzt müsse die neue Gruppe überlegen, "ob sie den Problembären jagen oder erschiessen" solle. So etwas zu sagen geht nicht, überhaupt nicht. Auch nicht als Witz. Eine solche Äußerung ist jenseits von gut und böse. Effert disqualifiziert sich mit einer solchen Äußerung selbst als ernstzunehmender Politiker...


vom Montag, 18.01.2010 17:31

Morgen, Dienstag: Die Müllsackbörse startet wieder !

Morgen früh wird bei der DLW so richtig das neue Jahr beginnen. Denn morgen früh, ab 10.30 Uhr, heißt es bei uns im Linken Laden wieder: Müllsackbörse ! Dann werden zum erstenmal in 2010 wieder Müllsäcke angenommen (und auch 2010er verkauft). Sollen wir wetten, daß morgen wieder lange Schlangen vor unserem Büro stehen? Fast würde ich sagen: Wie in der DDR, wenn es Bananen gab...
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Hinter den Kulissen (und manchmal auch ein wenig in der Öffentlichkeit) aber geht es schon wieder richtig zur Sache. Erneut wurde jetzt von der CDU und ganz massiv von deren Rentner-Batallion der Abriss der Stadthalle auf die Tagesordnung gesetzt. Für den Profit von ein paar Baulöwen würden die (Anführer ist eben der Baulöwe Klein) nicht nur die Stadthalle abreissen... Aber noch gibt es den mit großer Mehrheit gefassten Beschluss im Stadtrat, die Halle nicht anzutasten. Und noch gibt es die Bürgerschaft (die schon zur Verteidigung des Kulturtempels in den Startlöchern hockt). Mal sehen, wie sich die neue Bürgermeisterin in dieser Frage positioniert...
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Und noch ein weiteres Problem wird uns in den nächsten Wochen wohl (weiter) beschäftigen: der Afghanistan-Krieg. In genau 10 Tagen beginnt in London die Afghanistan-Konferenz. Und die bundesdeutsche Friedensbewegung hat (mit Recht) die Befürchtung, daß die Minister Westerwelle und Guttenberg dann von dort ein "neues Konzept" mitbringen werden, daß auch eine deutsche Truppenverstärkung zwischen 1000 und 2500 Soldaten beinhaltet... Das ist dann genau das Gegnteil von dem, was rund 70 Prozent der deutschen Bevölkerung will - nämlich den Abzug der Truppen vom Hindukusch. Die Friedensbewegung wird vor der entscheidenden Bundestagssitzung (vermutlich am 26. Februar) noch einmal heftig für den Truppenabzug auf die Straße gehen. Am 20. Februar wird es in Berlin wohl eine spektakuläre Aktion geben. Und auch vor Ort wird die Friedensbewegung (auch in Wülfrath?) sich zu Wort melden...
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Ja, und auch unser Webmaster hat sich gemeldet. Jetzt könnt ihr endlich auch meinen ND-Leserbrief zum Thema Geheimdienste lesen - hier im Tagebuch am 8. Januar...


vom Freitag, 15.01.2010 11:56

Enttäuschung beim Stadtempfang: Oberflächlich und inhaltsleer

Immer die gleiche Scheisse ! Von dieser neuen Regierung in Berlin haben die "kleinen Leute" nichts, aber auch gar nichts zu erwarten. Fast jeden Tag "strahlt" uns aus der Zeitung eine neue Schweinerei entgegen. Heute: Zwei Nullrunden (also Leistungskürzung) für die Rentner. Es wird wirklich Zeit, daß die rund 20 Millionen Betroffenen im Land endlich etwas lauter werden. Und da kommt es doch sehr gut, daß die DLW gerade in dieser Woche einen langgehegten Plan angeht... Nämlich die Gründung der 'ROSEN', der Roten Senioren. Ja, wir wollen hier in Wülfrath einen Senioren-Arbeitskreis gründen. Und wir hören schon von vielen Seiten: Da machen wir mit...!
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Am Mittwochabend war ich - wie viele engagierte Mitbürger - beim alljährlichen Stadtempfang der Bürgermeisterin. Der erste Empfang der neuen Bürgermeisterin. Bemerkenswert: Es waren wesentlich weniger Leute in der Stadthalle wie im Vorjahr. Und was soll ich sonst noch sagen? Ja, es gab viel zu "töttern" und die Wülfrather Kultur präsentierte sich brillant. Doch ansonsten: Eine oberflächliche und total inhaltsleere Veranstaltung. Die neue Bürgermeisterin hat's noch nicht drauf. Sie muss noch viel lernen... Sonst kommen nächstes Jahr noch weniger Leute...
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Spaß gemacht hat dagegen gestern Abend die Fraktionssitzung der DLW (und nicht nur, weil es mein "eigener Haufen" ist). Nein, da sitzt 'ne Truppe zusammen, die weiß, was sie in Wülfrath will (und was sie nicht will). Klar ist (und nicht erst seit gestern): Die Die DLW wird sich mit aller Macht (und mit allen Bürgern) gegen den Abriss der Stadthalle wehren. Und auch solche "Hingespinste" wie : "Das Wülfrather Kulturamt kann mit dem Mettmanner Kulturamt zusammengelegt werden" oder "Die Kulturamtsleiterin kann eingespart werden" finden in der DLW entschiedene Gegner. Das werden schon die nächsten Sitzungen zeigen. Und sehr deutlich gemacht hat die DLW-Fraktion noch einmal: Wir sind für ein gläsernes Rathaus. Kungelrunden hinter verschlossenen Türen sind mit uns nicht zu machen. Und da darf man auch ruhig mal "Basta" sagen...


vom Mittwoch, 13.01.2010 14:01

Katastophe: Kündigung für 89 Metall-Kollegen bei Fingscheidt

Heute brauche ich nicht erst lange im Tagebuch "rumzuträumen". Heute kann ich die (bittere) Wahrheit sofort verkünden: Bei der Firma Fingscheidt (Werk an der Dieselstraße) bekamen vorgestern genau 89 Kollegen die Kündigung. Das ist - bei rund 210 Beschäftigten - mehr als ein Drittel der Belegschaft. Unter den Gekündigten sind auch solche Beschäftigte, die zwischen 30 und 40 Jahre für das Unternehmen malocht haben. Und auch einige Behinderte stehen auf der Entlassungsliste. Morgen soll mit den Kollegen über eine eventuelle "Transfergesellschaft" und über mögliche Abfindungen gesprochen werden. Ich finde: Eine weitere Katastrophe für Wülfrath. Zumal die rund 300 geplanten Entlassungen bei tedrive noch immer im Raum stehen und - so hört man - immer wahrscheinlicher werden.


vom Dienstag, 12.01.2010 22:36

Langsam läuft unsere Kuba-Aktion an...

Gestern habe ich Euch mit unserer Januar-Zwischendurch-Aktion für die Kinder von Kuba bekannt gemacht. Und ich habe die Aktion auch per Mail tüchtig rumposaunt. Und heute, einen Tag später, kann ich sagen: Es geht los ! Zwar noch langsam, sehr langsam - aber das Echo ist zu spüren. Gestern waren nur 2,62 Euro im Spendentopf - heute sind es schon 28,63 Euro. Wenn die ersten 10 Spender (oder Spenderinnen) zugelangt haben, nenne ich dann hier im Tagebuch auch die Namen. Heute will ich nur sagen: Die Stadt Gernsheim (in Hessen) führt beim Spendeneingang...
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Mit ganz viel Mumm, Zuversicht und Hoffnung sind wir gestern in das neue Polit-Jahr gestartet. Nach dem Motto "Auf die Dauer hilft nur Power" haben wir im DLW-Vorstand 'ne Menge konkreter Festlegungen getroffen - für die nächste Mitgliederversammlung (schon am 28. Januar), für die nächste Aktion am Heumarkt ("Von der Goethe-Passage zur Goethe-Blamage") und bald wird es in Wülfrath wohl auch die "ROSEN" geben - das werden dann die Roten Senioren sein. Der Wunsch nach so einer Arbeitsgemeinschaft ist in letzter Zeit immer hörbarer geworden. Wir packen's an...


vom Montag, 11.01.2010 13:56

Unsere Zwischendurch-Aktion: Eine kleine Spende für Kubas Kinder

Ich hör' schon die ersten Aktivisten murren: "Im Januar läuft ja überhaupt nix. Die Politik ist wie tot...". Na ja, wir haben uns eben eine kleine Winterpause gegönnt (die anderen Parteien auch!). Aber heute Abend geht es mit einer Vorstandssitzung wieder so richtig los...

Und damit nicht weiter gemurmelt und gesummt wird "Still ruht der See..." haben wir jetzt spontan eine Januar-Zwischendurch-Aktion für die Kinder von Kuba gestartet. Eigentlich solltet ihr das jetzt auf unserer Startseite lesen können, aber der Webmaster ist wieder mal "abgetaucht". Und so sag' ich es euch hier mit ein paar Worten:

Wir wollen, daß sich - hier bei uns und bundesweit - ganz viele Freunde und Genossen mit einer kleinen Spende für die Aktion "Milch für Kubas Kinder" bei uns melden. Jede Spende (ab ein Euro) wird hier sofort nach Eingang mit Namen und Wohnort in "Klaus sein Tagebuch" vermerkt.

Man kann die Spende (im Briefumschlag verpackt) in die Wülfrather Briefkästen von DLW (Goethestraße 55) oder Klaus H. Jann (Düsseler Straße 16) werfen; man kann uns eine kleine Spende per Post (auch als Briefmarken) schicken an Klaus H. Jann, Düssseler Straße 16, 42489 Wülfrath und dann gibt es auch noch ein Sonderkonto: Klaus H. Jann/Kreissparkasse Wülfrath, Konto 3554649, BLZ 301 502 00 - bitte mit Stichwort "Cuba-Kinder".

Gestern, beim Start der Aktion hatten wir genau 2,63 Euro im Spendentopf. Was werden wir Ende Januar - so lange soll die Aktion laufen - im Topf haben? Und wieviele Freunde und Genossen werden mitmachen? (Meine Angela schätzt mindestens 60). Und: Aus welcher Stadt werden die meisten Mitmacher kommen?


vom Freitag, 08.01.2010 13:36

Ist die Spenden-Quelle für Kubas Kinder versiegt ?

Heute haben wir (schon) den achten Tag im neuen Jahr. Die Politik - wenigstens die vor Ort - ist noch in der Winterpause. Doch bei der Partei DIE LINKE - besonders ganz "oben" - gönnt man sich keine Pause. Da kracht's. Da tritt man sich vor die Schienbeine, da "schiesst" man sich gegenseitig (noch verbal) ab. Statt Politik für die Menschen geht's da derzeit nur um Macht... Da kann ich nur sagen: Gut, daß wir in Wülfrath leben und gut, daß wir die DLW haben...
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Auch wenn derzeit in der Politik öffentlich noch nicht viel läuft, werden doch jetzt die Weichen gestellt. Und während wir jetzt hier alle auf den angesagten Schnee warten, gehen meine Gedanken mal kurz ins warme Kuba. Weil, ja weil ich derzeit die Jahresabrechnung unserer Kampagne "Milch für Kubas Kinder" mache. Und da gibt es erfreuliches zu berichten: Insgesamt konnten wir 2009 wieder 5004 Euro für die Kinder zusammentragen. Zuletzt kamen noch 500 Euro von unserem Genossen und Stadtrat Herbert Romund. Der hatte seine komplette Aufwandsentschädigung für die Tätigkeit im Aufsichtsrat der Stadtwerke für Kubas Kinder gespendet.

Und wie wird die Kampagne im neuen Jahr laufen? Bisher, da bin ich ehrlich, ist noch kein Cent angekommen. Ich bin gespannt, wann die ersten Euros in meinem Briefkasten liegen. Ich werd*s dann hier sofort melden...
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Und noch eine andere "stille" Arbeit verrichte ich derzeit:
Die 2010er-Mitgliedskarten für den "Freundeskreis Roter Reporter" werden gedruckt, mit den Empfängernamen versehen und dann rausgeschickt. Der Freundeskreis hat immerhin noch 165 Mitglieder - davon genau 86 bei uns in Wülfrath. Dieser Freundeskreis (und die Unterstützung durch diesen) tut immer wieder gut. Und so wird auch in Kürze wieder ein richtiger Roter Reporter rauskommen...
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Einer wird allerdings den Roten Reporter nicht mehr lesen können: Am Mittwoch haben wir unseren alten Weggefährten Antonio Paciello beerdigt. Antonio, der in Wülfrath seit etwa 40 Jahren ein Eiscafé (an unterschiedlichen Standorten) betrieb, war ein Musterbeispiel für Integration. Und vor allem war er ein "Kumpel, ein verläßlicher Kumpel und immer wieder auch ein ehrlicher Unterstützer. Tschüss Antonio !
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So, und zum Schluss sollt ihr auch noch meinen Leserbrief aus dem heutigen "Neuen Deutschland" lesen können. Mal ein offenes Wort zum Thema "Geheimdienste" aus der Sicht eines Wessis :



vom Montag, 04.01.2010 22:28

Bravo : Die SPD hat uns in Wülfrath mal überholt

Am vierten Tag im neuen Jahr habe ich eigentlich noch nicht viel zu sagen. Politisch zu sagen. Nur eines darf ich - leicht schmunzend - verraten: Am Samstag hat uns die Wülfrather SPD endlich mal überholt. Und zwar so: Im letzten Jahr war die DLW genau 41 mal samstags am Heumarkt - die SPD vielleicht 15 mal. Oder auch 20 mal. Doch dieses Jahr soll (auch bei den Sozis) alles anders werden. Schon am 2. Januar stand die SPD bei bitterer Kälte am Heumarkt. Und wir von der DLW saßen am heimischen Ofen. Aubacke, wenn das so weiter geht...
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Aber ganz untätig sind wir natürlich auch nicht. Heute habe ich zum Beispiel den ersten DLW-Rundbrief im neuen Jahr "erstellt" und auch gleich per Post versandt. Da stehen für unser Mitglieder und Freunde 'ne Menge interessanter Dinge drin. Unter anderem auch, daß wir von der DLW ab sofort auch einen DVD-Verleih mit guten (und auch politischen) Spielfilmen betreiben. Bei uns kann man so zum Beispiel den Film "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" oder "Krauses Fest" oder Filme aus Kuba gegen eine Spende für Kubas Kinder ausleihen... Was möchtest Du denn mal sehen?
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Und ich übrigen bin ich der Meiung: Wenn die USA, wenn der Obama im Jemen wirklich einen neuen Krieg "vom Zaune bricht" sollten wir massiv die Forderung nach der Rückgabe des Friedensnobelpreises stellen...


vom Freitag, 01.01.2010 13:38

Auch 2010: Der Kampf geht weiter. Diesmal heißt die Losung: PSA - SA - SS

So, das neue Jahr hat begonnen. Wie immer mit viel Krach und viel Dreck auf den Straßen. Aber auch mit viel guten Vorsätzen. Alles soll 2010 besser werden. Aber : Von selber kommt nicht Gutes. Also müssen wir uns bewegen... Na klar, und Euch wünsche ich natürlich alles Gute !
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Als wir noch so richtig jung waren - in den Jahren zwischen 1960 und 1970 - riefen wir auf den Demos gegen den Krieg in Vietnam (um unsere Wut auf den Aggressor USA rauszulassen) - oft "USA - SA - SS". Wir wollten damit aller Welt sagen, was wir von den Kriegstreibern aus Amerika hielten. Unsere lauten, oft verzweifelten Rufe haben sich jedoch gelohnt: Am Ende haben wir gewonnen... Die USA mussten - geschlagen - aus Vietnam abziehen.

Heute, über 40 Jahre weiter, rufe ich - wie damals oft verzweifelt - "PSA - SA - SS". Leute, die sich mit der Volks-Seuche Krebs auskenne, wissen, was ich meine... Ich ruf's leise, oft nur in mich hinein. Aber ich bin genau so entschieden und hartnäckig wie vor Jahrzehnten: Ich will, daß die Krebszellen verlieren, endlich abziehen. Ich will, wie einstens in Vietnam, zu den Siegern gehören... 2010 kommt die Wende - wetten?
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Wenn ich so um die Jahreswende in der Presse lesen, daß die USA offensichtlich im Jemen "eine neue Front aufmachen" wollen, dann kann ich erstens mit Asteriks nur sagen "Die spinnen doch, die Amis" und zweitens habe ich auch schon einen neuen Spruch erfunden :

Unser NEIN ist laut zu vernehmen :
Keinen neuen Krieg im Jemen !
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Im Augenblick aber haben wir noch alle Hände voll mit unserem Widerstand gegen den Krieg in Afghanistan zu tun. Wenn wir vor vier, fünf Tagen kurzfristig hofften, der Westerwelle (ach ja, der ist jetzt der Außenminister) wäre ein wenig an die Friedensbewegugn herangerückt, hat sich diese Hoffnung schon nach zwei Tagen wieder in Luft aufgelöst: Das "Weichei" Westerwelle hat über Nacht eine Kehrtwende gemacht und ist in den Kreis der Kriegsfreunde zurückgekehrt. Fazit :

Wer dem Westerwelle traut,
der hat leider auf Sand gebaut.

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