Gestern habean die "Roten Reporter & Reporterinnen" aus NRW in Wülfrath getagt. Die linken Medienmacher (in und rund um die LINKE) sind zurückgekehrt an die Geburtsstätte aller Roten Reporter - denn hier in Wülfrath ist vor genau 40 Jahren der erste Rote Reporter erschienen - und erscheint immer noch. Die linken Medienmacher (Redakteure von Kleinzeitungen, Webmaster, Pressesprecher) haben aber nicht nur in Nostalgie geschwelgt, sondern auch sehr praktisch eine landesweite Aktion von unten angestossen Am Donnerstag, 8. Juli sollen die Menschen - unabhängig von ihrer Partrei-Orientierung - gegen das unsoziale Sparpaket auf die Straße gehen...
Da wir zur Zeit auf dieser Homepage keine andere Zugriff-Möglichkeit mehr haben, sende ich Euch den "Wülfrather Aufruf" hier nachfolgend im Tagebuch. Und auch die ersten Unterzeichner sind dabei. Aber stündlich swird die List länger... Du kannst natürlich auch unterzeichnen.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wülfrather Appell
Linke Medienmacher und Medienmacherinnen aus NRW rufen zur Aktion :
Weg mit dem Sparpaket.
Nur schimpfen ist zu wenig.
Wir geh’n jetzt auf die Straße...
Das Sparpaket der schwarz-gelben Bundesregierung ist grausam. Unerträglich ungerecht. Merkel, Westerwelle und ihre Hiwis versuchen ohne Scham, die „Kleinen Leute“ abzuzocken und die Reichen, die Vermögenden und die Banken zu schonen.
Doch offensichtlich haben sich die Brutal-Sparer aus Berlin dabei verrechnet. Eine Welle des Unmuts, des (noch) verbalen Widerstandes geht durch’s Land. Überall wird geschimpft. Doch: Schimpfen alleine ist zu wenig. Merkel und Westerwelle müssen unseren Widerstand auch hören, ihn spüren.
Deshalb rufen wir, linke Medienmacher aus NRW auf: Runter vom Sofa, rauf auf die Straße. In jeder Stadt, in jedem Stadtteil, in jedem Dorf müssen wir jetzt zeigen, was wir von diesen ungerechten Sparplänen halten.
Und deshalb schlagen wir vor:
Am Donnerstag, 8. Juli, um 17 Uhr (ein spielfreier Tag bei der WM) gehen wir, die Betroffenen zusammen mit den Gewerkschaften, mit den Sozial- verbänden, mit den auf unserer Seite stehenden Parteien auf die Straße. Rauf auf die Marktplätze, vor die Rathäuser, vor die Supermärkte. Überall werden wir uns versammeln. Und überall werden wir unser Schilder hochhalten: „Weg mit dem ungerechten Sparpaket“.
Klar, das ist eine Aktion von „unten“. Und wir werden nur Gehör finden, wenn viele (eben auch Du) mitmachen. NRW, das größte Bundesland, geht beim Protest voran. Deshalb gilt auch für Dich: Am Donnerstag, 8. Juli ist Protesttag !!!
Erstunterzeichner:
Hamide Akbayir, MdL (Köln)
Michael Alfermann (Velbert)
Detlef Bay (Hamm)
Albert Borchardt (Eschweiler)
Serdar Botzemur (Velbert)
Manfred Büddemann (Krefeld)
Detlef Buch (Krefeld)
Claudius Caßemayer (Bergisch.-Gladbach)
Siegfried Faust (Jülich)
Margret Fink (Duisburg)
Bettina Goebel (Bochum)
Harry Gohr (Velbert)
Ursula Gossmer (Wesseling)
Klaus H. Jann (Wülfrath)
Sascha Jügel (Rhein-Erft-Kreis)
Rainer Koester (Velbert)
Ilona Küchler (Wülfrath)
Ralf Küchler (Wülfrath)
Christoph Nitz (Berlin)
Angela Oberborbeck (Wülfrath)
Ulrich Sander (Dortmund)
Ingrid Schween (Velbert)
Ludger Spellerberg (Wuppertal)
Susanne Stute (Paderborn)
Olaf Swillus (Essen)
Almuth Wessel (Gütersloh)
Herbert Wessel (Gütersloh)
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Verantwortlich: Klaus H. Jann, Düsseler Straße 16, 42489 Wülfrath
Weitere Unterzeichner bitte per Mail an: JannRORE@t-online.de